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2D zu 3D - Tipps gesucht
#21
Wink 
PLA, PET-G und ABS.

Bei ebay gibt's 5x1kg zu 49 Euro.
Das ist B-Ware, die bei der Umstellung der Maschinen auf eine andere Farbe anfällt.
Es ist also nicht gesichert, dass die Spule durchgängig die gleiche Farbe hat und der RAL-Wert ist auch nicht garantiert.
Andere Qualitätsmängel gibt es nicht.
Man hat keinen Anspruch auf eine bestimmte Farbe, bekommt aber nie doppelte Farben.

Hier mal als Beispiel PLA und PTE-G

           

PLA sowie PET-G haben mir keine Probleme gemacht.
PLA drucke ich mit 210°/60°
PET mit 230°/70°

Hier mal ein Ersatz für einen defekten Wasserhahn, einmal in PLA und einmal in PTE-G.
Der ist dem Wetter ausgesetzt und ich will sehen, wie lange das PLA bei Wasser, Wind und UV durchhält.

       

ABS hat nicht geklappt, die Betttemperatur war zu niedrig.
Selbst bei 85° hat der Layer nicht gehalten.

   

Hier mal ein beispiel der B-Ware.
Das ist die Motorabdeckung für die Turbine, insgesamt über 500g Filament.
Die Spule war außen weiß und hatte zwischendrin rote Farbanteile.
Stört mich nicht, kriegt ohnehin Farbe.






Jetzt bin ich dran, das Bett zu modifizieren.
Ich habe mir bei Banggood ein 700Watt Heizpanel bestellt und eine 6mm plangefräste Aluplatte besorgt.
Das wird mein neues Bett und Temperaturprobleme sind dann Vergangenheit.

   

Gruß Volker

Das ist aber OT und hat eigentlich nix mit 2D zu 3D zutun.
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sägen - messen - fluchen - nochmal machen
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#22
Sehr interessant, danke!  Smile

PS: die Druckerfüße sehen so "barock" aus! ...oder sind das Hasenbeine Big Grin
Gruß Wolfgang
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#23
   
Der erste Versuch mit ABS ging mit 100 Grad Bett und 230 Düse erst mal ins Höschen  Dodgy

   
Jetzt weiß ich auch was "warping" ist. Das Bauteil verzieht sich durch Schrumpfung. Aha.  Undecided 

Die folgenden Versuche mit geänderten Temperaturen führten dazu, dass das Bauteil sich nicht mehr ablöste und vollständig gedruckt wurde.
Der 5. und letzte Versuch wurde mit 108/240 und Brim ausgeführt. Aber trotz aller Maßnahmen ist das Bauteil nicht flächenbündig, sondern "rund".
   

Das wäre noch verschmerzbar für die Anwendung dieses Teiles. Wesentlich kritischer war, dass ich an der hochstehenden "Nase" sowas wie einen Haarriss sah. Dadurch konnte ich die Nase relativ einfach abbrechen. Bei 3 von 4 Ausdrucken entstand dieser Riss. Damit also eher unbrauchbar. 
   
An einem anderen Teil konnte ich die Seitenführungen abdrücken. Arrgh! Mit PLA dagegen, äußerst stabil, aber halt im Erweichungspunkt zu niedrig für die Anwendung.

   

Fazit: ABS ist im Vergleich zu PLA nicht ganz unkompliziert. Die Parameter sind sehr diffizil und auch von der Konstruktion des Bauteils abhängig und müssen wohl ausgiebig ermittelt werden. Also nix mit eben so mal Ausdrucken. Mmmhh!

Drucker, ABS und ich passen da scheinbar nicht zusammen!  Big Grin
 ( Idea doch mal PETG testen !!)


PS: die Temp. hab ich während dem Aufheizen und Drucken mittels eines Infrarotthermometers geprüft.
- an der Düse konnte ich alles messen, nur keine aussagekräftige Temperatur. Wohl zu klein und die Hand zu wackelig.
- am Bett wird die Temp. die das Display des Druckers anzeigt auch so gemessen (+/- 1-2 Grad). Allerdings nur mittig. Gegen die Ränder hin ist der Unterschied bei 100 Grad schon mind. 4-5 Grad weniger, am äußersten Rand (letzte Millimeter) noch krasser.
Gruß Wolfgang
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#24
... PETG ist fast wie PTG - zumindest hatte ich beim A30 Geeetech damit keine Problem (nur Druck-Temperatur etwas angepasst)
- ABS allerdings noch keine eigenen Erfahrungen...
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#25
Noch bißchen rum experimentiert. Hauptproblem bei ABS, neben der "Verkrümmung" ist bei mir das Nichthaften von Schichten, was ja wohl auch auf die Schrumpfung zurück geht. 
   
Da ich ja nun eine ganze Rolle von dem Zeug habe, werde ich hin und wieder damit rum forschen. 
An Bett- und Düsentemperatur lässt sich nicht mehr viel ausreizen, also mal die Schichtdicken ändern. 
Auf die Weise lerne ich dann auch Cura besser kennen.  Big Grin
Gruß Wolfgang
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#26
(27.04.2019, 09:37)WoodWolf schrieb: Jetzt weiß ich auch was "warping" ist. Das Bauteil verzieht sich durch Schrumpfung. Aha.  Undecided 


An einem anderen Teil konnte ich die Seitenführungen abdrücken. Arrgh! Mit PLA dagegen, äußerst stabil, aber halt im Erweichungspunkt zu niedrig für die Anwendung.


Noch bißchen rum experimentiert. Hauptproblem bei ABS, neben der "Verkrümmung" ist bei mir das Nichthaften von Schichten, was ja wohl auch auf die Schrumpfung zurück geht. 

Moin,

Warp ist spätestens seit Kirk bzw. Pickard ein Begriff.
Die Überwindung großer Distanzen in kurzer Zeit durch die Krümmung des Raums kennt jedes Kind. Laught 
Das nonplusultra ist das Wurmloch, nicht zu verwechseln mit dem im Holz.

Nun aber zurück von SciFi zur Realität:

Hauptproblem für die Verzerrung ist der Temperaturunterschied um das Werkstück. Ohne Kapselung wird das nix richtiges.
Die Haftung zwischen den Layern hat die gleichen Ursachen, die Temperatur.
Die Krümmung ist nicht die Ursache, sondern Wirkung.
Fahre die Kühlung zurück und es wird besser, dann klebt die Materialwurst auf dem letzten Layer.

Gruß Volker
______________________________________________
sägen - messen - fluchen - nochmal machen
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#27
Moin,
Zitat:Hauptproblem für die Verzerrung ist der Temperaturunterschied um das Werkstück. Ohne Kapselung wird das nix richtiges.

Hab's mir schon gedacht ;-)

VG
Walter
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#28
(27.04.2019, 10:37)Obelix schrieb: Die Überwindung großer Distanzen in kurzer Zeit durch die Krümmung des Raums kennt jedes Kind. Laught 
Das nonplusultra ist das Wurmloch, nicht zu verwechseln mit dem im Holz.


Ohne Kapselung wird das nix richtiges.


Fahre die Kühlung zurück und es wird besser, dann klebt die Materialwurst auf dem letzten Layer.

Ja, das war ja mein Ziel: die Distanz zur Lösung meines Problems in möglichst kurzer Zeit zu überwinden.  Big Grin
Geht meist schief und artet in Pfriemelei aus.  Undecided

Kapselung, ja, las ich was drüber. Ist aber derzeit nur schwierig machbar aufgrund der Platzverhältnisse im Büro, wo der Drucker steht.

Das mit der Kühlung werde ich mal probieren. Danke für den Tipp  Thumbs Up
Gruß Wolfgang
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#29
Ich hänge es mal hier dran:

Es geht ums Filament: hatte letztens ja schon mal das Problem das mir hin und wieder das Filament, das im Drucker hing, zeitweise im Stillstand (also Drucker nicht in Betrieb) gerissen ist. Das war die mit dem Drucker mitgelieferte Rolle und ich dachte "mmhh, schlechte Qualität".

Nun ist mir das bei einer anderen Rolle ebenso passiert.  Undecided
Denke das hängt mit den Umgebungsbedingungen zusammen.

Was sind eure Erfahrungen? Macht ihr die Rolle runter, wenn ihr paar Tage nicht druckt? Wie lagert ihr es dann? Vielleicht in einer Tupperdose!  Idea

Noch blöder ist es dann halt, wenn es während des Druckvorgangs reißt!  Angry

   
Gruß Wolfgang
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