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305er Kappsäge und minimale Werkstückgröße
#1
Hallo Zusammen,

aktuell steht bei mir der Erwerb einer Kappsäge an. Da ich einige Meter Fußleiste (78mm hoch) verlegen muss und im Sommer im Garten eine Theke und Bänke aus Terrassenbohlen bauen möchte habe ich mich eigentlich für eine Kapp- und Zugsäge mit 305er Sägeblatt entschieden.

Meine Frau und meine Tochter sind auch von der Anschaffung einer Kappsäge begeistert möchten aber eher ein Bienenhotel und kleine Setzkästen basteln.

Jetzt meine Frage: Kann man mit einer großen Kappsäge überhaupt sinnvoll dünne Kiefernleisten und dünnes (4mm) Sperrholz sägen, oder ist da eine kleine Kappsäge wie die Bosch GCM 800 SJ mit einem 216er Sägeblatt vorteilhafter?

Vielleicht könnt Ihr mir ja man von Euren Erfahrungen berichten.

Besten Dank und Grüße
Der Bau_Buchhalter
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#2
Nimm die Grosse...auf der kannst du auch ein kleineres Blatt mal auflegen...umgekehrt wirds wohl schwierig werden.
Gruss Jörg
arbeite 30 Minuten mit dem Kopf und dann 10 Minuten in der Praxis und nicht umgekehrt.
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#3
(16.02.2019, 22:54)Bau_Buchhalter schrieb: ....  Kann man mit einer großen Kappsäge überhaupt sinnvoll dünne Kiefernleisten und dünnes (4mm) Sperrholz sägen ...

Ja, grundsätzlich kann man das machen. Ich habe das jahrelang so gemacht, war aber mit der Schnittqualität nicht so richtig zufrieden. Bei mir trat das Problem auf, dass gerade dünne Kiefern-/Fichtenleisten oftmals an der Unterseite des Schnittes ausrissen. Und das auch, nachdem ich ein neues Blatt probiert hatte. Es war stets Nacharbeit erforderlich.

Allerdings schneide ich dünne (und stärkere) Leisten jetzt (fast) nur noch per Hand mittels Japansäge und Präzisions-Gehrungsschneidlade von Dieter Schmid ( HIER ). Auch bei Gehrungsschnitten ist da die Schnittpräzision hoch und erfordert keine Nacharbeit.

Wolfgang
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#4
Hallo!

Auch ich kann eine Kapp - Gehrungs - und Zugsäge von Holzmann mit einem 305er Blatt mein Eigen nennen. Und ich schneide alles damit. Das original Holzmann Sägeblatt habe ich gleich verschenkt und auf 2 Makita Blätter gewechselt. Eines mit 60 und eines mit 80 Zähnen.

Die Maschine hat natürlich dementsprechend Power und bei zarten Leisten ist ein leichtes Ausreissen nicht vermeidbar. Habe gerade diese Woche 8x8 mm Kiefernleisten zugeschnitten.
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#5
Hallo Zusammen,

Erst einmal Danke für die Antworten und Tipps.

Ein 600 EUR Werkzeug anschaffen und dann meiner Frau die vorhandene Japansäge in die Hand drücken mit den Worten „Schatz ich hab die Säge zu groß gekauft, Du kannst ja weiter per Hand sägen“, würde entweder ein Intensivgespräch oder absolutest Schweigen hervorrufen. Beides nicht gut. Auch wenn dies eine sehr schöne Art des Holzwerkens ist.

Wenn die Ausrisse an der Unterseite stattfinden, müsste doch eine untergelegte Opferplatte aus Restholz das Problem lösen, oder geht es nicht so einfach? 

Gruß
Der Bau_Buchhalter
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#6
Mit der GCM 12 GDL machst Du nichts falsch. Ich kann mit der alle Größen schneiden......immer genügend Luft nach oben Thumbs Up

Das Sägeblatt ist wie immer das A und O Cool
Gruß,
Michael

....Meine Spardose....

YouTube: Mixbambullis
Instagram: Mixbambullis
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#7
Hallo Bau Buchhalter
egal was für eine Säge du nimmst...wenn du aurissfrei arbeiten möchtest, dann mach KLEBEBAND...auf die Schnittstelle, dann reist auch nix aus
Gruss Jörg
arbeite 30 Minuten mit dem Kopf und dann 10 Minuten in der Praxis und nicht umgekehrt.
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#8
Für Feinschnitte macht man auch ein passendes Sägeblatt drauf.

80 Zähne plus.

Wobei die große Bosch ja schon mit 80 Zähnen kommt.

Dazu kommt dann noch die Zahnform. Dazu Mal beim Robert Hoffmann auf YT vorbei schauen, der hat das Mal aufgedröselt. Gibt ja Flachzahn, Wechselzahn and whatnot.
Hat auch Auswirkungen auf die Schnittgüte.

MfG
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#9
Ich glaube, das hier wurde gemeint: Smile



... und wer mir was Gutes tun möchte: Amazon Wunschzettel

PS: Die Artikel bitte explizit an die "Wunschzettel Adresse" schicken lassen, ansonsten landen sie bei Dir. Wink
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#10
(17.02.2019, 22:27)Bau_Buchhalter schrieb: Wenn die Ausrisse an der Unterseite stattfinden, müsste doch eine untergelegte Opferplatte aus Restholz das Problem lösen, oder geht es nicht so einfach?


Doch. Genau so gehts wunderbar.
Ich habe mir eine "Sägelade" für die Kappsäge gebaut um unten und hinten Ausrissfreiheit zu erreichen.
Das klappt sehr gut.

Anregung dazu:





Die Säge im Video kostet wohl um die 100 Dollar.
Wie man sieht genügt es wenn man eine Säge sauber einstellt und ein Opferbrett nutzt um perfekte Schnitte zu bekommen.

Hier hat er eine neue Säge bekommen:





sicher interessant für Dich.

Ich bin übrigens der Meinung daß es auf die Menge der Zähne ankommt. Nicht auf den Durchmesser.
Jedenfalls ist es irrelevant bei kleinen Materialstärken. Es wird halt weniger Blattdurchmesser gebraucht als vorhanden.
In Deutschland werden 320.000 Coffee to Go Pappbecher weggeworfen. Pro Stunde!
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