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4,8 kW Absauganlage zu viel?
#1
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#2
Hallo und herzlich willkommen.

Also wenn ich so mitbekommen wenn der Nachbar seine Turbine anlässt.....boa, da meinste ein Jet is am starten Wink Laught 

Ich denke dass das doch etwas oversized ist. Da zieht dir nachher noch die Maschinen unter die Decke!  Tongue 


VG
Jörg
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#3
Hi Christoph,

besser (zu) viel als zu wenig Power!
Dem Korngebläse könntest Du noch einen Unterdruckpuffer in Gestalt
mehrerer 200 l Fässer und eine Steuerung verpassen.
Fertsch.

Viele Grüße
Mathias
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#4
Die Idee halte ich schon für Blödsinn. Überlegt doch mal: Man arbeitet an seiner TKS und macht Zuschnitte, dabei läuft dauernd die 5kW Maschine als Absaugung! Wer soll denn, wenn man regelmäßig arbeitet, dann schließlich die Stromrechnung bezahlen??

Dazu kommt, dass die Absauganlage gebaut ist, einen hohen Luftvolumenstrom zu scheffeln, das Korngebläse arbeitet dagegen mit enorm viel Kraft, um die Körner zu fördern. Niemand baut in sein Aquarium anstelle einer Eheim AQ-Pumpe mit 10W dann lieber eine Schmutzwasserpumpe mit 800W ein, nur "weil sie schon da ist".
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
...und Zeugen beseitigt ...und umzieht!
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#5
Zumindest könnte man sich damit diese ganzen Absperrschieber sparen, denn egal, wie viele Anschlüsse offen stehen, die Leistung würde wohl immer noch reichen. Die könnte man bei Bedarf aber auch über einen Frequenzumrichter stufenlos reduzieren und so dem echten Leistungsbedarf anpassen. Das würde dann auch den Lärmpegel auf ein erträgliches Maß reduzieren. Nur die Stromrechnung möchte ich nicht bezahlen müssen.
Gruß
Günther

Theoretisch müsste ich praktisch alles können.
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#6
Das wird vermutlich nicht viel Sinn machen. Aus der Aquaristik weiß ich, dass die Drosselung von Pumpen sehr schnell zu einer totalen Ineffektivität führt, weil die Führungsblätter und die Rotoren auf eine bestimmte Leistungsabgabe ausgelegt sind. Weicht dies zu sehr ab, funktioniert das nicht mehr. Nicht umsonst kann man Rotorblätter im Flugzeugbereich trimmen, je nach Leistungsabgabe und Rotationsgeschwindigkeit.

Du hast Da ein Monster, das Tonnen fördern können soll, nicht kleinste Partikel durch einen Absaugkanal. Drosselung wird Dir da nicht helfen. Wenn ich meine Werkstatt- und Absaugzeit im Jahr mal hochrechne, spare ich schon mit 1200W gegenüber meiner alten Absaugung von 1800W. Bei Dir ist der Sprung erheblich.

Drosselst Du das Dingen auf die Hälfte, wirst Du nicht die halbe Leistung haben, sondern ggf. gar keine Effizienz mehr.

Schau einfach nach einer gebrauchten "normalen" Absaugeinrichtung und baue die in das System stationär ein. Ist nicht mehr Geld als den Bastelkram wie den FU, in der Dimension, die Du bräuchtest.

Verkaufen lässt sich so ein Geschoss allemal, oder mach aus dem Motor einen Tellerschleifer. :-D
Dann kannst Du Steine wegschleifen *ggg*
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Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
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#7
Ja, ich neige ja auch häufig zu Gigantismus. Aber dahinter kommt irgendwann nur noch Irrsinn, gefolgt von Schwachsinn. ;-)

Eine Drehstromabsaugung mit 600-700W reicht für alles, was wir in der Werkstatt machen!
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#8
my2cent:

- Stromkosten sind in dem Anwendungsfall eher zu vernachlässigen, schliesslich läuft die Maschine ja nicht dauernd. Fix gerechnet: 4,8 KW (Eigenbau) - 1,5 KW (anderes Modell) ergibt ein Delta von 3,3 KW. Bei etwa 0,25 EUR je KW/h ergeben sich pro Stunde Betriebsdauer Mehrkosten i.H.v. 3,3 * 0,25 Euro (82,5 Cent). Und eine Stunde netto Maschinenbetriebszeit muss man für private Nutzung erst mal erreichen...

- Für viel wichtiger erachte ich die Gebläseart: Es ist für "Druckluft" ausgelegt - die SAUG-Leistung kann dabei sehr schlecht sein. Erst wenn dies bzw. die Möglichkeit zur Gehäuseanpassung z.B. mit anderem Flügelrad (welches die Leistung aushält) klar sind, würde ich das Vorhaben bewerten bzw. anfangen.

Falls es nicht um den Basteltrieb geht, ist der Vorschlag des "etwas aufbereitet über Ebay verkaufen" und dafür eine "fertige Absauganlage" kaufen wohl der vernünftigste. ... Mein Tipp: eher 400 statt 250 investieren und dafür mit Filterkorb statt Beutel...
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#9
neenee, es gibt Saug-Turbinen und Druckturbinen, wie bei den Pumpen. Den Unterschied im Aufbau kann ich dir auch nicht erklären, ich weiß es nur von Wasserpumpen (Teich/Zisterne). Da bin ich diesem Fehler auch mal aufgesessen.

LG
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#10
Hi, das liegt an dem Design der Luftführung und der Turbine bzw. des Verdichterrades. Zudem ist eine auf "Blasen" ausgerichtete Anlage auch weniger geeignet, massig Staub und Kleinteile aus Holzstücken zu führen.

Selbst bei der Formatsäge und der Absaugung nebendran aus Stahl knallt es ab und zu heftig, wenn mal gröbere Stücke mit abgesaugt werden und durch die Turbine gehen.

Bei den Stromkosten bin ich nicht Deiner Meinung, ich schreibe die Betriebskosten bei uns in der Halle schon genauer auf.

Eine Betriebsstunde einer Absauganlage ist da bei mir gar nichts, an einem Bastelsamstag läuft das Dingen gerne mal 2-5 Stunden:

Zuschnitt, Kantenfräse, später Schleifen.

Da kommt Zeit zusammen, ich schau bei meinen Werkzeugen inzwischen sehr auf die Stromeffizienz und man merkt deutlich, dass es da riesige Unterschiede gibt!

Hätte auch nicht gedacht, dass es gewaltige Verbrauchsunterschiede beim Schweißgerät gibt, aber 120A beim Stahlwerk Schweißgerät verbraucht deutlich mehr Gesamtstrom als bei dem Profischweißgerät von EWM. Okay, da rechnet es sich dann dennoch kaum, denn die Einschaltzeiten erreiche ich dann nicht.

Aber wenn ich Zuschnitte mache, dann läuft die Absaugung durch und die Kreissäge auch.
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

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