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Abricht-Dickenhobel Frage / Beratung
#1
Hallo Leute,

Ich hätte die Möglichkeit meine Werkstatt mit einer Abricht-Dickenhobelkombi aufzustocken, Modell Lutz Europlan! 200€ soll das Ding kosten! Idea
Lohnt sich die Maschine?? Lutz sagt mir irgendwie gar nichts!! Kennt jemand die Maschine!!

Ich hab grad eine Matrix EP 1250-204 von nem Kollegen geliehen, damit mach ich meine erste Hobelerfahrungen! Hab sie mir eigentlich nur geholt um ein Hochbeet aus Baudielen aufzuarbeiten Rolleyes , nachdem ich mit schleifen nicht weit gekommen bin! Allerdings ist die Matrix mit 204 mm Durchlass etwas mickrig...
Ich habe nicht vor Möbel zu Tischlern, eher Mal ein paar Latten oder Bretter aus Altholz abzurichten und auf Maß zu bringen oder sägerauhes Material aufzuarbeiten um Gartendeko und so zu basteln oder bei Schuppen usw. günstigeres ungehobeltes Holz und Altholz verwenden zu können!
Sollte die Lutz Schrott sein, was könntet ihr sonst empfehlen?? Preisbereich bis ca.600€ 

Danke Mal im vorraus!

MfG Motte
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#2
Tach erst mal

Zu der Lutz kann ich nichts sagen.
Alternativ kann ich dir Elektro Beckum HC 260 empfehlen. Habe selbst 3 Jahre danach gesucht und sie dann für 400 € bekommen. (eine Witwe verkaufte die Maschinen ihres verstorbenen Mannes)
Die sind zwar schon alt, halten aber gefühlt ne Ewigkeit. Top Qualität, deutsches Markenproduckt, kein Chinaimport.
Habe in meinem Bekanntenkreis 4 Bastler (ein Schreiner) die würden ihre HC 260 nie verkaufen. Es sei denn, sie müssten ihr Hobby ausgeben.
Gruß, vaterderhuehner
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#3
Bug 
dem kann ich nur zustimmen...hol dir was älteres...ich hab ne Kity, Durchlasshöhe über 200 und ne Abrichtbreite von 260..bin super zufrieden damit.
Gruss Jörg
arbeite 30 Minuten mit dem Kopf und dann 10 Minuten in der Praxis und nicht umgekehrt.
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#4
(05.09.2018, 09:46)vaterderhuehner schrieb: ..... Alternativ kann ich dir Elektro Beckum HC 260 empfehlen. Habe selbst 3 Jahre danach gesucht und sie dann für 400 € bekommen. (eine Witwe verkaufte die Maschinen ihres verstorbenen Mannes)
Die sind zwar schon alt, halten aber gefühlt ne Ewigkeit. Top Qualität, deutsches Markenproduckt, kein Chinaimport.
Habe in meinem Bekanntenkreis 4 Bastler (ein Schreiner) die würden ihre HC 260 nie verkaufen. Es sei denn, sie müssten ihr Hobby ausgeben.

Dito, ich habe meine auch schon viele Jahre und noch nichts dran gewesen. Robust, zuverlässig. Und die habe ich wirklich gequält. Kantholz 120x120x4.000 mm massenhaft durchgejagt, vom Bretterholz mal abgesehen ...

Wolfgang
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#5
Also für Schrott würde ich die Lutz nicht halten, habe seit 20 jahren eine Lutz Quatro Kombimaschiene.
Da ist der Hobel quasi noch um eine TKS und Oberfräse erweitert.
In der Kombination finde ich das schon gut und würde die auch nicht hergeben.

Habe letzten Winter alle M10 Gewindestangen gegen trapetzgewindestangen mit 2mm Steigung getauscht und jetzt gefällt die mir noch besser.

Die Gewindestangen waren nicht am ende, aber das Kurbeln von 2cm nach 18cm........

Vor 20 Jahren war die Auswahl nicht so toll und die Entscheidung viel damals nicht nur wegen dem Preis sondern vor allem weil ich mir die angesehen hatte und sofort dachte aha alles nur Standardware, bischen gebogenes Blech Gewindestangen, Motor... egal was da mal def. sein sollte lässt sich alles einfach beheben.

Bisher hab ich aber noch nichts kaputt gemacht.

Die maschiene aleine?

Andererseits, für 200€, wenn ich noch keine hätte würde ich mir auf jedenfall mal anschauen in welchem Zustand die ist.


Man müsste mal überlegen wo man passende Messer herbekommt. Bisher hat schleifen gereicht, war abe auch kein Nagel dabei.


Ah, ein Nachteil hat meine, Die Abrichte lässt sich nicht einstellen. 1mm abnahme ist immer. Könnte beim einzelgrät auch anderst sein.
Gruß
Michael.

Mir ist klar dass die Stimmen in meinem Kopf nur mein schizophrener imaginärer Freund ist, aber er hat schon immer geile Ideen, meistens, manchmal, glaube ich.
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#6
(05.09.2018, 12:28)NichtDieMama schrieb: Also für Schrott würde ich die Lutz nicht halten, habe seit 20 jahren eine Lutz Quatro Kombimaschiene.
Da ist der Hobel quasi noch um eine TKS und Oberfräse erweitert.
In der Kombination finde ich das schon gut und würde die auch nicht hergeben.

Nun, ich hatte mir 1996, als ich umgezogen bin und endlich einen großen Raum als Werkstatt hatte (Tiefgarage), ebenso eine LUTZ Quatro gekauft. Mich hat gereizt, auf rund 1 m² alles kompakt zu haben. Allerdings habe ich die Kombi nur kurze Zeit gehabt. Schon als ich die Verpackung öffnete, kamen mir jede Menge Aluspäne entgegen. Sehr scharfe Kanten, nicht entgratet.

Säge, Fräse – einwandfrei. Die funktionierten tadellos. Was mich zur Rücksendung veranlasste, war die Abrichte/Dickte. Eine parallele Verstellung war nicht möglich. Die Kette zur Höhenverstellung war wohl nicht exakt justiert, sodass zwischen linker Seite und rechter Seite eine Differenz von etwa 5 mm auftrat. Wie die gehobelten Materialien aussahen, brauche ich nicht zu schreiben ...

Ich hatte wohl wirklich ein »Montagsgerät« erwischt, weil ein Bekannter ebenfalls eine LUTZ Quatro hatte (der hat mich erst auf die Idee gebracht) und der hatte keine Probleme. Jedenfalls habe ich die Maschine anstandslos wieder abgenommen bekommen.

Wolfgang
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#7
Hallo!

Bei uns in Österreich werden Geräte der Marke Lutz von OBI verkauft. Alleine weil die Geräte von OBI verkauft werden, würde ich mir keine Lutz kaufen.

Über die Qualität selber kann ich nichts schreiben.
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#8
OK, danke erstmal...ich informier mich nochmal n bisschen denk ich...
Das die EB HC 260 hab ich mir auch schon angeguckt, allerdings verlangen die für total abgerockte Maschinen derzeit Preise?
Die Nachfolger HC 260 von Metabo soll auch gut sein...
Kann vielleicht noch jemand was zu den alten Scheppach Prima sagen (noch die beige-braunen) - die gibt es zur Zeit oft!
Bei eBay Kleinanzeigen gäbs grad auch ne Kity 432 für 180€ in meiner Nähe...wär die was?? Ich weiß leider jetzt was die für Durchlassmaße hat...
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#9
Hallo Motte
die 432 nicht...schau mal nach einer Kity 637, die hab ich
           
arbeite 30 Minuten mit dem Kopf und dann 10 Minuten in der Praxis und nicht umgekehrt.
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#10
... vorweg: Ich habe (leider) keinen entsprechenden Hobel.

Allerdings zeigen Vergleiche immer wieder, das "zu billig" auch starke Einschränkungen mit sich bringen. Der letzte Test/Vergleich den ich mir mal ansah, war vom Bauforum24 (zusammen mit ...) https://www.youtube.com/watch?v=mCQ86fR6Lh8&t=1447s 

Welche Funktionen/ Leistungen man erwartet muss man natürlich sowieso selbst entscheiden - aber solche Vergleiche zeigen einem doch ein paar Dinge, die man selbst im Laden eben nicht testen kann! 

Meine Meinung/ Einstellung zu so einer Anschaffung:
Bevor ich ein sehr günstiges 200+ Euro-Gerät kaufen würde, würde ich eher weitersparen und dann z.B. eine Makita o.ä. holen - allerdings sofort eingeschränkt: Für 600 bis 800 Euronen würde es dann doch eher so eine ElectraBeckum werden - selbst mit 20 Jahren auf dem Buckel wohl "besser". 

Für so eine Maschine habe ich allerdings keinen Platz und auch der Bedarf ist sehr gering - somit werde ich wohl weiter "nur" zuschauen  Undecided

VG
Holger
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