Herzlich Willkommen im Forum! - Um alle Vorteile nutzen zu können, melde dich an oder registriere dich kostenlos.


  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Abricht- und Dickenhobel
#1
Hallo zusammen,

Ich habe mir vorgenommen im neuen Jahr meine kleine Holzwerkstadt aufzurüsten. Eine neue Tischkreissäge habe ich schon gefunden.
Da ich viele Massivholz Bretter und Balken aus eigenem Holz besitze und diese in den seltensten Fällen plan getrocknet sind möchte ich mir mit einem Abricht- und Dickenhobel Abhilfe schaffen. Im Netzt findet man relativ wenig über Hobbymaschinen und ob diese eine brauchbare Qualität aufweisen, deswegen hoffe ich nicht der erste mit einem Abricht- und Dickenhobel zu sein und vielleicht einige Tipps/Entscheidungshilfen von Euch zu bekommen. Das Gerät soll um die 1000€ kosten, maximal 1500.
Ist es in dieser Preiskategorie überhaupt schon möglich gute Maschinen zu bekommen?

Ich freue mich auf Eure Antworten.

Viele Grüße,
Thomas
  Zitieren
Gefällt dir dieses Thema?
Teile es doch mit deinen Freunden!
#2
Willkommen im Forum!

Hobel gibts viele hier im Forum, in fast allen Preisklassen wage ich zu behaupten. Ich fang mal an mit meinem Bernardo PT200ED. Der ist zwar in der unteren Preisregion angesiedelt (um die 400), macht aber dafür einen sehr guten Job, ist ab Werk schon genau und hat eine integrierte Absaugung. Nur mit dem Hobelschlag bei der Dicke muss man sich arrangieren, aber das haben alle günstigen Geräte. Dafür braucht er nicht viel Platz.

Hier mal mein Bericht zu dem Gerät:

https://bastler-treffpunkt.de/thread-ber...t=bernardo

Ist zwar wesentlich günstiger als dein angepeilter Preis, aber vielleicht passt er ja trotzdem Smile
  Zitieren
 
#3
Hallo erstmal und willkommen im Forum!

Wenn Du wirklich Geld in die Hand nehmen möchtest, dann kann ich Dir zu dieser Holzmann raten. Diese Hobelmaschine besitzt mein Nachbar und er hat es bis heute nicht bereut etwas tiefer in die Tasche zu greifen.
Auch der Maschinenhandel Mayer bietet gute bis sehr gute Hobelmaschinen an, die im oberen Preissegment zu finden sind, insbesondere die von Record Power - PT 107.
Achso, was mir gerade einfällt, die Holzmann benötigt 400V.
Über welche Anschlussmöglichkeiten (230/400V) verfügst Du?

Gruß Karsten
  Zitieren
 
#4
Vielen Dank schonmal für die schnellen Antworten. Ich bin wirklich positiv von eurem Forum überrascht.

400V sind kein Problem, würde ich sogar bevorzugen.

Eure beiden Maschinen haben eine Hobelbreite von 200 bzw. 260mm. Auch bis zu 310mm sind in meiner Preisklasse möglich. Da stellt sich die grundlegende Frage welche Hobelbreite Sinn macht. Beim Möbelbau, was wahrscheinlich 80% der Projekte sein werden, sollen 260mm durchaus ausreichen sein, da man eh meistens auf Leimholz zurückgreifen wird, aber 5cm mehr können sicherlich nicht schaden oder?

Bei den Holzmann Maschinen hört man oft von einem wackeligen Dickenhobeltisch und einem relativ labilen Hobelanschlag.
Die Bernado Maschinen sind wahrscheinlich vom gleichen Hersteller, aber sollen dennoch etwas hochwertiger gefertigt sein. Was sich natürlich auch preislich widerspiegelt, aber wenn ich für ein paar hundert Euro mehr bessere Hobelergebnisse erzielen kann ist es mir das auf jeden Fall wert.
Ich musste schon des Öfteren feststellen, dass sich das Sprichwort "Wer billig kauft, kauft zwei mal" doch meistens bewahrheitet und will deswegen dieses Mal gleich etwas mehr Geld in die Hand nehmen und eine vernünftige Maschine kaufen.
Vielleicht ist sogar eine gebrauchte Elektra Beckum sinnvoller. Auch diese findet man in gutem Zustand für um die 1000-1400€.

Grüße
Thomas
  Zitieren
 
#5
Hallo Thomas!

Wenn Du nicht unbedingt eine Kombi von Abricht und Dickenhobel haben möchtest dann  schau Dir mal diesen Dickenhobel an: https://www.dictum.com/de/elektrowerkzeuge-hobeln

Ich habe mir diesen DH vor einem Jahr gegönnt und da kann kein anderer Dickenhobel mithalten! Von den Tests kommt der Metabo der Präzision von Shinko noch am ehesten ran. Aber durch den " ziehenden Schnitt " vom Shinko ist die Hobelqualität einfach spitze.
  Zitieren
 
#6
genau! und mit Shinko Abrichte und Shinko Dickenhobel zusammen bist du bei 1230 € mitten im Ziel.
Viel Erfolg bei der Entscheidung.
----
Wos I net konn, konn Silikon
  Zitieren
 
#7
(04.01.2023, 15:00)Benutzer 8513 schrieb: Hallo Thomas!

Wenn Du nicht unbedingt eine Kombi von Abricht und Dickenhobel haben möchtest dann  schau Dir mal diesen Dickenhobel an: https://www.dictum.com/de/elektrowerkzeuge-hobeln

Ich habe mir diesen DH vor einem Jahr gegönnt und da kann kein anderer Dickenhobel mithalten! Von den Tests kommt der Metabo der Präzision von Shinko noch am ehesten ran. Aber durch den " ziehenden Schnitt " vom Shinko ist die Hobelqualität einfach spitze.

... auch ich habe mich für diese beiden Maschinen entschieden - vor allem, weil diese Wendeklingen haben die über die Welle verteilt sind (keine Spieralmesserwellse, jedoch ähnlich bzw. spiralförmig verteilt). 

Damit können bei "Schäden" quasi nur die betroffenen Segmente gedreht/getauscht werden (anstelle der Klingen über die ganze Breite). Im Betrieb halte ich dies auf lange Sicht für "günstiger", vor allem aber wird die Kraft gleichmäßiger verteilt...
_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Viele Grüße
Holger
  Zitieren
 
#8
Als vor drei Jahren meine (einfache) Scheppach Kombimaschine ageraucht ist, habe ich auch lange überlegt, mich letztlich aber entschieden, "nur" einen Dickenhobel anzuschaffen. Es wurde ein Triton. Mit über 30 cm Hobelbreite ist das eine Hausnummer. Letztlich kann man mit einem Schlitten, ähnlich der zur TKS eine Abrichte ganz gut simulieren. Entsprechende Anleitungen gibt es bei YT zu Hauf. Den Kauf habe ich nie bereut und es gibt wirklich nur einen Kritikpunkt: den, daß die Messer bauartbedingt nicht nachgeschliffen werden können. Den Hobelschlag kann man mit kurzen Opferhölzern sehr gut ausschalten.
LG
----
Wos I net konn, konn Silikon
  Zitieren
 
#9
(05.01.2023, 10:46)Christian Neumann schrieb: Als vor drei Jahren meine (einfache) Scheppach Kombimaschine ageraucht ist, habe ich auch lange überlegt, mich letztlich aber entschieden, "nur" einen Dickenhobel anzuschaffen. Es wurde ein Triton. Mit über 30 cm Hobelbreite ist das eine Hausnummer. Letztlich kann man mit einem Schlitten, ähnlich der zur TKS eine Abrichte ganz gut simulieren. Entsprechende Anleitungen gibt es bei YT zu Hauf. Den Kauf habe ich nie bereut und es gibt wirklich nur einen Kritikpunkt: den, daß die Messer bauartbedingt nicht nachgeschliffen werden können. Den Hobelschlag kann man mit kurzen Opferhölzern sehr gut ausschalten.
LG

Genau so mache ich es mit meinem Metabo DH330 auch. Klappt wunderbar. Hier ist ein Bild: https://bastler-treffpunkt.de/thread-pro...0#pid72380
  Zitieren
 
#10
... der Shinko hat auch 330mm Hobelbreite:
https://www.dictum.com/de/elektrowerkzeu...330-715477
   
_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Viele Grüße
Holger
  Zitieren
 


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste