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Absauganlage Grundlage
#1
Hallo,

das ist mein erster Foreneintrag hier, sollte ich das falsche Unterforum gewählt haben, bitte ich einen Moderator um Verschiebung Smile

Zm Thema. Ich baue gerade in großem Stil meine Werkstatt aus und um. Diesmal soll eine Absauganlage installiert werden mittels HT-Rohren.
Der Platz für Anlage steht, als Sauger kommt mein 1300 Watt Nass/Trockensauger von OBI zum Einsatz. 
Gekauft hatte ich mir als Abscheider einen Weedee Zyklon. Aber als ich ihn heute installiert habe, landete 80% des Holzstaubs  (Mehl) dennoch im Beutel statt im Auffangbehälter des Zyklop. 

Ich wollte ihn zurück senden als mir eine Frage kam, die hoffentlich hier beantworten werden kann:
Der Staub wurde mit einer solchen Kraft in den Zyklop gesaugt und noch während er hätte fallen sollen, weiter in den Staubsauger, dass ich mich frage, ob nicht der Schlauchdurchmesser Schuld ist?
Ich hatte die 50mm verjüngt damit er an die Säge passt. 
Kann es sein, dass dadurch zuviel Sog entsteht so dass es sinnvoller wäre, quasi vom Gerät bis zum Sauger alles auf 50mm zu verbinden und nur direkt am Gerät und Sauger zu verjüngen? 
Könnte das der Fehler sein?

Vielen Dank
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#2
Hallo,

der Behälter ist definitiv dicht (Maischefass).
Ich habe vor mit HT Rohren die Absaugung zu konstruieren. Heute lief der Test mittels Schlauch (30mm?!), den ich erst direkt am Zyklop verjüngt habe.
Und da war der Sauger zu stark.
MfG
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#3
Hallo StoWo,

(13.08.2017, 00:58)StoWo schrieb: Und da war der Sauger zu stark.

Dann sauge halt nicht so stark.
Die Zyklonabscheider (Zyklopen sind einäugige Fabelwesen) sind auch für Teilchengrößen und Durchflussmengen konstruiert.
Mach' doch einfach mal einen Test mit einem Leck auf Saugerseite.

Viele Grüße
Mathias
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#4
Die Rotationsgeschwindigkeit im Zyklon ist viel zu hoch, vermutlich wird es das sein, wenn keine Falschluft eingezogen wird.

Der Zyklon ist auch nicht für diese Feinststäube konstruiert, wie Du sie beschreibst (Mehl). Vielmehr für Sägespäne und gröbere Schnitzel.

Für solche Feinstäube sind erheblich höhere Rotationsgeschwindigkeiten erforderlich, dagegen dann auch deutlich kleine Zyklone. Bei gleichbleibendem Volumenstrom dafür mehrere parallel. Schwierig zu bauen, im Staubsammelbehälter-Thread hab ich dazu ein neues Modell in Diskussion gebracht.

Nochmal zum Grundsatz:
Ein Zyklon ist nunmal ein Kompromiss, ein möglichst gutes Wirkspektrum für alle Saugerarten (meist Hausstaubsauger) zu bieten, für die meisten in der Hobbywelt anfallenden Stäube.
Es gibt keine Lösung auf Basis eines einzelnen Zyklons, die alles abdeckt, von Hobelspänen bis hin zu Exzenterschleifstaub! Daher sind diese theoretischen Tests auch Unfug. Leere Deine letzte Tonne oder Deinen letzten Fangsack und probiere damit, bis Du die höchstmögliche Rückhaltemenge hast. Da ist dann praktisch auf der Basis Deines Werkzeugs und Deiner Arbeitsweise basierend, das ändert sich schon, wenn jemand einen anderen Elektrohobel, ein anderes Sägeblatt oder eine andere Schleifkörnung verwendet als Du. Vom Material ganz zu schweigen.
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
...und Zeugen beseitigt ...und umzieht!
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#5
Hallo,

Zyklop, Zyklon.... typisch Autokorrektur. In einem anderen Forum ging es um den Bau des Zyklop TL (TL Subwoofer), da meinte es das Handy wohl zu gut mit der Korrektur Wink

Gekauft hatte ich den Zyklon aufgrund der vielen positiven Rezessionen in puncto Holzstaub und Holzmehl. Gröbere Späne fallen bei mir quasi nicht an, den Hobel nutze ich nur bei Bauholz und da wird kurzerhand gekehrt.

Vor dem zurücksenden werde ich nochmal versuchen die Leistung zu reduzieren indem ich nicht 100% Saugleistung verwende sondern einen weiteren Abgang installiere der regelbar nur Luft saugt. Zudem werde ich den schmalen <30er Schlauch gegen 50mm tauschen - und nochmals testen.

Meine Frage ging in die Richtung: ich habe 100% Saugleistung. Verjünge ich auf schmalen Durchmesser entsteht nach meinem Verständnis ein stärkerer lokaler Sog (hier im Abscheider). Bei weiterem Durchmesser muss die Saugleistung ja mehr Volumen "bearbeiten". Umgekehrt ein Wasserschlauch. Habe ich ein 50er HT Rohr bei meinem Hauswasserwerk läuft es quasi drucklos heraus. Verwende ich ein 22er Schlauch, sorgt der Wasserdruck für mehr Power am Ende.

Wenn das in der Praxis hier bestätigt würde, müsste ich nur für mehr Volumen (ähnlich umgekehrter Druckleitung) sorgen und den dann feinjustieren je Gerät.

Erstaunlicherweise musste Michael das wohl nicht tun und er benutzt unter anderem den selben Abscheider. Also hat er entweder Glück gehabt und der Sauger hatte von Haus aus wenig Leistung oder bedingt durch seine 50er HT Rohre bekommt sein Abscheider die richtige Menge Vakuum.

MfG
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#6
Es macht auch schon etwas aus wie du in deinen Zyklop Smile reingehst. Grade oder mit Winkel. Es gibt hier schon einen Thread wo das alles besprochen wird. Mußt mal suchen, ich finde es im Moment nicht so schnell.
Moin
    Klaus Wink

Denken ist die schwierigste Arbeit, deshalb machen es so wenige.
Henry Ford
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#7
Übertragungen von Erfahrungen einer unverdichtbaren Flüssigkeit (Wasser) auf Luft ist so nicht möglich, bitte da nicht irritieren lassen.

Sofern Du den Durchmesser verkleinerst, nimmt insgesamt die Leistung ein klein wenig ab, gleichzeitig wird die strömende Luft an der Stelle minimal komprimiert. Minimal, weil für unsere Verhältnisse kaum messbar, aber hier funktioniert eine komprimierbare Luft anders als ein hydraulisches System.

Man kann da endlos philosophieren, praktisch ist es die einfachste Variante, einfach ein wenig zu testen. Es sind bei unseren Heimwerkerprojekten auch zuviele Variablen im Spiel, als dass man das zuverlässig vorhersagen kann. Bei jedem wird sich das ähnliche System anders verhalten, das meinte ich oben bereits damit.

Die Stellpunkte kennst Du schon wesentlich, ggf. kannst Du das zuleitende Rohr noch ein wenig verlängern, so dass die Strecke dazu dient, dass sich die Luftströmung ein wenig beruhigen und gleichmäßiger verteilen kann. Dann ist das Einströmen in den Zyklon weniger chaotisch und Du erhälst einen besseren Wirkungsgrad.
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
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#8
Richtig!

Auch die Idee, vor dem Abscheider den Unterdruck zu regulieren.
Aber immer nur einen Parameter ändern und dann testen...
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