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AEG Stichsäge aus 1997 – Spitzenqualität
#1
Da die AEG Stichsäge aus 1997 Aussetzer hatte, habe ich sie mal aufgemacht. Eigentlich dachte ich, na ja, die hat ihre Grenznutzungsdauer erreicht, die Kohlen werden fertig sein ... Also aufgemacht, das gute Stück. Was ich da sah, hat mir die Sprache verschlagen, und das will was heißen.

Aber schaut einfach selbst. Kaum Verschmutzungen im Innenbereich, die Kohlen noch topp. Das Kabel hatte dort, wo es in den Handgriff geht, eine Bruchstelle. Das war alles! Also auf die nächsten 20 Jahre.

Wolfgang

PS: Die war damals richtig teuer, weil man mit ihr 100 mm lange Sägeblätter verwenden konnte. Ich habe die richtig rangenommen in den Jahren. Fast 15 Jahre im gewerblichen Bereich. Wieder ein Beispiel, dass mal gute Qualität Made in Germany produziert wurde.


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#2
Ja war .... doch gute Qualität wurden einigen Firmen eben zum Verhängnis, höherer Herstellungspreis und weniger Verkauf beißt sich eben je nach Konkurrenz und Produktvielfalt. ;-)

Aber schön das solche Maschinen noch am Leben erhalten werden. Thumbs Up
Ditschy

Motto: ... was nicht passt, wird passend gemacht!

Projekt: 18V Akku-Adapter zu anderen Herstellern


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#3
Solange es nur sowas ist, ist alles gut. Standardfehler bei so ziemlich allen handgeführten Elektrowerkzeugen mit Netzanschluss, egal von welchem Hersteller.

Aber wehe Du brauchst mal ein anderes Ersatzteil als Kohlebürsten, dann wird's eng bei AEG.

Trotzdem weiterhin viel Freude mit dem Ding. Und halte es in Ehren.

MfG
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#4
Obwohl Ende der Neunziger bereits die "lieber nicht so lange Haltbarkeit damit neuer Verkauft folgt"-Phase begonnen hatte.

Die "gute alte wir toppen die Konkurrenz durch mehr Qualität/ Leistung"-Zeit endete Anfang der Neunziger. 


... Es begann damit dass vorher z.B. Selfmade noch einen Kostenvorteil hatte: 
Steckerleiste + Kabel + Stecker waren Preisgünstiger als eine fertige Steckerleiste etc.
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#5
Naja, man könnte alles auch einfach wegwerfen ... Aber irgendwie hängt man an solchen alten Teilen, weil sie einem eben über viele Jahre treue Dienste geleistet haben. Und es ist letztlich auch eine Art Schonung von Ressourcen, wenn man Altes wieder zum Leben erweckt.

Wolfgang
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#6
Moin,

das sind genau die Geräte die ich alle vier Wochen zum Reparieren im RepairCafe bekomme. Und oft ist es wie bei Deiner Stichsäge, nur das Kabel durch. Repariert und die Leute sind glücklich und nutzen das Gerät noch viele Jahre. Ich habe einen Krups Mixer im Schrank, den wir von Schwiegereltern bekommen haben wie meine Frau und ich zusammengezogen sind (mußten unseren Hausstand komplett neu aufbauen nach den Trennungen von unseren alten Partnern). Das ist jetzt 20 Jahre her und der Mixer war schon alt und gebraucht. Mit dem kann man noch Buttercreme aufschlagen ohne alle 1,5 min den Mixer abzuschalten damit er abkühlt. Von daher gerade Kleinelektrogeräte aus den 80er und 90er Jahre sind meist sehr haltbar. Und wenn ich lese das es mit Ersatzteilen für die Stichsäge nicht weit her ist. Wenn mann nach so langer Zeit das Gerät aufmacht und es so aussieht, wozu braucht man dann Ersatzteile? Tongue

Gruß Don
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#7
(27.04.2019, 08:03)DonRedhorse schrieb: .... Wenn mann nach so langer Zeit das Gerät aufmacht und es so aussieht, wozu braucht man dann Ersatzteile? Tongue

Gruß Don

Don, wie wahr, wie wahr ...

Das ist mir schon bei mehreren alten Geräten aufgefallen, dass sie innen relativ sauber sind, obwohl sie ständig gebraucht wurden. Auch bestehen Getrieberäder aus Metall, ebenso wie andere wichtige Komponenten. Ein deutlicher Qualitätsunterschied zu heutiger Produktion.

Wolfgang
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#8
(26.04.2019, 21:19)HMBwing schrieb: Obwohl Ende der Neunziger bereits die "lieber nicht so lange Haltbarkeit damit neuer Verkauft folgt"-Phase begonnen hatte.

Die "gute alte wir toppen die Konkurrenz durch mehr Qualität/ Leistung"-Zeit endete Anfang der Neunziger. 

Ja, wobei manche Maschine einfach auch die Entwicklung überholt ... meine alte Stichsäge hat z.B. nicht mals eine Regelelektronik.
Ditschy

Motto: ... was nicht passt, wird passend gemacht!

Projekt: 18V Akku-Adapter zu anderen Herstellern


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#9
(27.04.2019, 09:24)Mr.Ditschy schrieb: Ja, wobei manche Maschine einfach auch die Entwicklung überholt ... meine alte Stichsäge hat z.B. nicht mals eine Regelelektronik.

Meine Stichsäge hatte am Handgriff schon ein Rädchen, mit welchem ich die Drehzahl regulieren konnte ... Für damalige Verhältnisse schon recht gut. Smile

Wolfgang
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