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Akkumaschinen und deren Ökosysteme!?
#1
Hey,
möchte gerne mal über eure Ansichten zu einem guten Akkumaschinen-Ökosystem plaudern.

Also weshalb entscheidet ihr euch eigentlich für Akkumaschinen.
Wessen Akkumaschinen seht ihr als sinnvoll oder welche fehlen immer.
Wie seht ihr die Ladezeiten oder die Möglichkeit vom Zellentauch der Akkupacks.
Usw. ...

Natürlich könnte auch über den Sinn von Akkumaschinen diskutiert werden, doch dies sieht ja eh jeder anders.

Ich bin zumindest sehr froh, Akkumaschinen für Haus, Hof und Garten zu benutzen und möchte diese nicht mehr missen.
Das ewige rumgemache mit Benzin oder Kabel hatte ich satt.

Gruß
Ditschy

Motto: ... was nicht passt, wird passend gemacht!

Projekt: 18V Akku-Adapter zu anderen Herstellern


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#2
Bei mir fing es mit Akkuschraubern an und ging dann mit der Stichsäge von Boshc weiter, die die Hubregulierung im Betrieb zulässt!

Meine Säbelsäge aus dem Segment hab ich für gelegentliche Ausflüge auf den Schrottplatz, kaum was ist sonst in handliche Teile zu bekommen.
Den Boshchammer auf Akku fand ich sehr sicher, da ich endlich alle Sicherungen beim Bohren entfernen kann. Für fast alle Bohrarbeiten in Haus und Hof hat er bislang gereicht, mein Kabelgerät 2-28 nutze ich kaum noch.

So könnt es weitergehen, ich schaffe nur die Akkugeräte an, für dich ich auch einen genauen Plan habe, wieso das als Akkugerät ausgeführt sein soll. Geräte wie Winkelschleifer wären bei mir mit Akku nutzlos, so wie ich sie verwende, daher habe ich da keine.

Ggf. wäre noch die GKS 18V interessant, aber da finde ich die Mafell einfach präziser und die Absaugung perfekt, die GKS sind alles Dreckschleudern. Außerdem brauche ich dann, neben der 160/162 und 250/254mm Sägeblattgröße keine Dritte anschaffen.
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
...und Zeugen beseitigt ...und umzieht!
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#3
(22.08.2017, 19:37)Mr.Ditschy schrieb: Wessen Akkumaschinen seht ihr als sinnvoll oder welche fehlen immer.
Nun, mir fehlen bei den meisten Akku-System ein kleiner Akku-Tacker der Klammern und Nägel schießen kann. Auch eine Akku-Heißklebepistole in 11mm Stick. Oder mal eine Akku-Luftpumpe/Kompressor. Einfach vieles, was man so rund in und ums Haus gebrauchen kann.
Meine meist aber nur, dass sich viele Hersteller immer mehr in Akkuschrauber reinknieen, wohl weil die Tendenz immer mehr zum Zweit- und Drittschrauber geht.

Weiter bin ich mehr für das 2x18V System (viele Hersteller kommen da ja nun nach und nach auf den Markt), statt dass Hersteller das 18V und 36V System hegen und pflegen.
Ditschy

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#4
Danke für deine Eindrücke (sorry, hab die erst jetzt gesehen ... irgendwie kamen unsere Posts gleichzeitig Smile ).


(22.08.2017, 22:25)janus38 schrieb: Meine Säbelsäge aus dem Segment hab ich für gelegentliche Ausflüge auf den Schrottplatz, kaum was ist sonst in handliche Teile zu bekommen.
Den Boshchammer auf Akku fand ich sehr sicher, da ich endlich alle Sicherungen beim Bohren entfernen kann. Für fast alle Bohrarbeiten in Haus und Hof hat er bislang gereicht, mein Kabelgerät 2-28 nutze ich kaum noch.
Gute Info.
Mir ergeht es auch so, seit ich Akku habe, verstauben meine Netzmaschinen im Regal.


Zitat:So könnt es weitergehen, ich schaffe nur die Akkugeräte an, für dich ich auch einen genauen Plan habe, wieso das als Akkugerät ausgeführt sein soll. Geräte wie Winkelschleifer wären bei mir mit Akku nutzlos, so wie ich sie verwende, daher habe ich da keine.
Akkuwinkleschleifer sind für mich wiederum sehr praktisch, da ich die eher nur kurz brauche ... hab aber auch schon Fenstersimsen damit ausgeklinkt, oder Fliesen geschnitten, usw.


Zitat:Ggf. wäre noch die GKS 18V interessant, aber da finde ich die Mafell einfach präziser und die Absaugung perfekt, die GKS sind alles Dreckschleudern. Außerdem brauche ich dann, neben der 160/162 und 250/254mm Sägeblattgröße keine Dritte anschaffen.
Ja, man muß aufpassen, dass man den Akkumaschinen nicht zu sehr verfällt . Smile
Da ich aber nur eine sehr alte HKS mit eh viel zu kurzem Kabel hatte, hab ich mir eine kleine Akku-HKS mit kleinem Akkusauger gegönnt (für kurz mal etwas auf dem Hof oder in der Scheune usw. etwas absägen, ideal). Zumindest hab ich es bis jetzt nicht bereut, selbst mit normalem Staubsauger fehlt das doch manchmal störende Kabel, da Kabel und Staubsaugerschlauch meist unterschiedlich lang sind.
Doch was leider am meisten nervt, ist dass die Staubsaugerautomatik nicht mehr geht, also man muß händisch den Staubsauger wieder einschalten (Metabo kommt aber mit einer neuen Staubsaugerautomatik auch bei Akkumaschinen auf dem Markt, hoffe mal, dass dies dann manche Hersteller nachbauen).

Halbstationäre Akkumaschinen fände ich hingegen nur nützlich, wenn sie auch gleichzeitig einen 230V Adapter beiliegen würden.
Ditschy

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#5
Ja, neuerdings gibt es sogar Akkukappsägen!

Ob man die braucht, muss jeder selbst entscheiden.

Ich gewinne den Eindruck, dass viele inzwischen zwanghaft zu Akkugeräten greifen ohne sich zu fragen, ob es welche sein müssen.
Wobei auch stets möglich ist, dass Akkugeräte (vgl. Stichsäge von Bosch!) Vorteile bieten, die mit Netzgeräten nicht bestehen.
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#6
(23.08.2017, 20:45)janus38 schrieb: Ich gewinne den Eindruck, dass viele inzwischen zwanghaft zu Akkugeräten greifen ohne sich zu fragen, ob es welche sein müssen.
Wobei auch stets möglich ist, dass Akkugeräte (vgl. Stichsäge von Bosch!) Vorteile bieten, die mit Netzgeräten nicht bestehen.
Ja, die Frage, ob dessen Akkumaschinen wirklich Sinn machen, ist ja meist eine Streitdiskussion und man kommt kaum auf einen Nenner.

Doch meine halt, wenn man sich schon für einen Akkuschrauber mit 2 Akkus entscheidet (was sicher schon fast jeder hat), warum diesen nicht gleich von einem Hersteller erwerben, der eine große Auswahl an Akkumaschinen hat. So könnte man dessen Akkus wenigstens in weiteren Akkumaschinen sinnvoll ausnutzen, überhaupt im Hobbyhandwerk. Li-Akkus müssen eh ca. alle 5-10 Jahre +/- je nach Gebrauch/Anwendung erneuert werden, ob die nun genutzt werden oder nicht.
Ditschy

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#7
Ich bin auch fast zum "AOK" geworden.
Der Anfang war relativ simpel mit einem Akkuschrauber (PSR 18). Kurz nach dem Kauf hatte Bosch auch noch ne Aktion gemacht, wo man einen Akku gratis bekommen hat, den habe ich natürlich mitgenommen. Irgendwann ging es mir dann auf den Keks beim Arbeiten immer zwischen Boher und Bit wechseln zu müssen und da gabs grade nen Schlagbohrschrauber (PSB 18) im Angebot für £38 (natürlich ohne Akku aber den brauchte ich ja nicht, weil ich schon drei hatte).
Da ich auch kein Fan von Kabelage bin, hatte ich mal nach ner Stichsäge ausschau gehalten und einen Shop gefunden, wo es die PST 18 gerade für 49,99€ im Angebot gab. Da habe ich zugeschlagen und auch gleich die Säbelsäge (PSA 18) und Handkreissäge (PKS 18) ebenfalls für je 49,99€ mitgenommen.
Irgendwann bin ich mal über den Multischleifer (PSM 18) für 20€ gestolpert und habe den auch mitgenommen.
Ich gebe zu, dass die Handkreissäge noch nicht so viel im Einsatz war aber die anderen Sachen haben sich bisher voll bezahlt gemacht.

Leider waren die Akkus die der alten Generation, die "dicken" mit 1,5 Ah. Vor ein oder zwei Jahren gabs mal wieder ne Bosch Aktion für Akku Heckenscheren (ASH 50-20), die sollte mit drei Akkus der neuen Generation (2,5Ah) und Ladegerät 130€ kosten und da ich eh neue Akkus haben wollte, habe ich die auch mitgenommen.
Die Heckenschere kann man zwar in die Tonne werfen aber drei große Akkus incl. Ladegerät hätte ich so nicht für unter 130€ bekommen. Aus dieser Sicht also auch kein Verlustgeschäft gemacht.

Das Arbeiten mit Akku Geräten macht für mich schon Sinn, da ich immer unabhängig vom Strom bin. Eagal, ob Garage, Hof oder Keller, nirgendwo muss ich ne Strippe ziehen, die mir dann beim Arbeiten auf den Nerv geht.
Da ist selten alle Geräte zeitgleich benutze, habe ich auch immer die Gelegenheit einen Akku zu laden, während der andere in der andere in Benutzung ist.
Falls es mal richtig große Projekte werden sollen, dann greife ich aber gerade bei der Handkreissäge doch auf die Kabelvariante zurück.
... und wer mir was Gutes tun möchte: Amazon Wunschzettel

PS: Die Artikel bitte explizit an die "Wunschzettel Adresse" schicken lassen, ansonsten landen sie bei Dir. Wink
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#8
Sorry, hatte deinen Beitrag erst jetzt gesehen.
Doch stimmt, selten nutzt man alle Akku-Maschinen gleichzeitig. Wenn man es abert tut, also mehrere Maschine gleichzeitig nutzt, nervt ein ständiges Akku umstecken schon enorm. So sollten man bei einem Systemkauf ca. 3-5 Akkus einplanen (je auch nach Ladezeit und Verfügbarkeit an Ladegeräten).

Von Bosch expert (grün) hab ich mal gehört, dass da "Akkus" auf Langlebigkeit verbaut sind. Hingegen in Bosch profesonal (blau) "Akkus" eher Hochleistungszellen verbaut sind ... so sollten die Bosch grün Akkumaschinerie recht lange halten.


Doch Bosch profesional trumpft nun ja immer mit besseren Akkus auf, erst den "Eneracer", jetzt den "Core" > geht bis zu einem 10,5Ah Akku.
Na mal sehen, wo sich da die Akkuschraube noch hinführt ....



Allgemein halte ich aber für wichtig, dass in einem Akkusystem Bau- und Gartenmaschinen beinhaltet sind (ggf. sogar für den Haushalt). Auch wenn man heute evtl. eine Maschine nicht braucht, so kann man in einigen Jahren eine andere Situation vorfinden.

Preislich gesehen sind da heute ja keine Grenzen mehr gesetzt, doch für sparsame Anfänger wäre da evtl. zu raten, dass derjenige eher ein Akkusystem dann auswählt, dessen Hersteller sein System lange kompatibel gehalten hat (so kann man zumindest ggf. auch ältere Gebraucht-Akkumaschinen günstig erwerben) > doch da sind glaub nicht viele am Markt!?

Können dazu gerne eine Liste erstellen ... von 18V kenne ich m.W. auf die schnelle:
- Dewalt
- Ryobi

Dann muß ich schon überlegen .... kennt da evtl. noch jemand ein kompatibles Akkusytem (also von Anfang bis heute)?


Aber ideal wäre natürlich, dass sich alle Hersteller mal auf eine Akkuaufnahme pro Voltklasse einigen, aber da können wir wohl laaaange warten - bis wir schwarz sind (ohne Gesetz läuft da aber sicher nichts!).  Undecided
Ditschy

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#9
Makita hat eine sehr lange Unterstützungspolitik auch bei bereits abgelösten Akkusystemen.

Man bekommt heute noch NiCd Akkus für Schrauber aus den 90er Jahren, teilweise auch wieder erneuert vom Akkuexperten.
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#10
Stimmt schon, dass alte Akkusysteme ein Hersteller heute noch pflegt, ist auch wichtig zu wissen (also gerne her mit den Infos). Thumbs Up

Doch Ersatzakkus bekommt man eigentlich für alle Hersteller - ob nun Original oder NoName finde ich eher erstmals zweitrangig, hauptsache die Akkumaschine würde man wieder zum laufen bringen (klar, dessen Preise muss man auch beachten).

Dennoch nützt dies einem wenig, denn du bekommst z.B. für dessen altes Makita-Akkusystem heute kein erweiteretes Programm an Akkumaschinen!?
Zumindest meines Wissens nicht .... ein ähnliches Problem hatte ich bei Metabo (9,6V/12V Ni/xx-Akkusystem), da kam früher ca. alle 5 Jahre zwar ein neues Akkusystem auf den Markt, aber es gab kaum weitere Akkumaschinen. Untereinander passte nur das Ladegerät, aber kein neuer Akku passte in eine ältere Akku-Maschine - man musste immer mehrere Akkusysteme pflegen (obwohl "ein" Hersteller) ... das verärgerte mich z.B. sehr.

Zumindest bei Dewalt und Ryobi passen z.B. m.W. heute noch die aktuellen 18V Li-Akkus in die alten Ni/xx-Maschinen, oder die alten 18V Ni/xx-Akkus in die heutigen Li-Maschinen (bei Dewalt dann gar der 54V Akku in eine alte 18V Ni/xx Maschine!? Dewalt war doch glaub mal Elu, oder?).
Also dessen Info meinte ich damit.
Ditschy

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