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Akkupacks für Akkumaschinen selber erneuern!?
#1
Mein Makita-Akkuschrauber bzw. dessen Akku schwächelt langsam. Zwei Akkus habe ich mit den Jahren schon ausgemustert, der aktuelle bringt auch immer weniger Leistung.

Nun sind ORIGINAL-Akkus keine kostengünstige Sache, wie viele sicher aus leidvoller eigener Erfahrung wissen. Wie wäre das, wenn man die in den Akkus enthaltenen Elemente selbst austauscht? Wäre das eine Alternative? Hat das vielleicht schon jemand erfolgreich durchgeführt?

Wolfgang

PS: Leider habe ich mich mal vom günstigen Preis breitschlagen lassen und vor einigen Jahren eine "Ersatzakku" gekauft. Davon bin ich mittlerweile geheilt ... Schrott ...
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#2
Bei NiMh Akkus ist das noch relativ einfach. Bei LiIo Akkus wird es schwieriger, die passenden Akku Zellen zu finden.

Machbar ist das. Hab letztens sogar ein Video gesehen, wo einer einen NiMh auf LiIo umgerüstet hat. Da braucht es aber zusätzliche Elektronik und ein neues Ladegerät
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#3
Hallo Wolfgang,

Grundsätzlich ist es möglich, dass Du dir deinen Akku selber konfektionierst. Wir Modellbauer machen das schon seit Jahren so, eben auch aus deinen genannten Grund.
Es gibt genug Akku-Shops im Netz, die den gewünschten Akku in deiner Kapazität anbieten. Hier nur mal ein Beispiel.
Aus Einzelzellen kann man sich zwar auch einen eigenen Zellen-Block herstellen, aber das setzt voraus, dass die Zelllen alle aus einer Charge des jeweiligen Herstellers sind und den selben Innenwiderstand besitzen.

Und wie @burli schon schrieb, bei LiIo/LiPo Zellen benötigt man ein anderes Ladegerät als bei NiMh Zellen, weil dort die Ladeschlußspannung einen anderen Wert haben muss.

Viel Spaß beim experimentieren.

Gruß Karsten
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#4
Nein, bei Makita 14,4V und 18V Li-Akkus geht kein "normaler" Zellentausch (doch du schreibst keine Voltklasse dazu)!
Wenn müßte Balancerkabel verlötet und mittels RC-Ladegerät geladen werden > passende Hochstrom Akkuzellen in 18650 gäbe es genügend.

Bei Makita Ni/MH Akkupacks ist in allen Voltklassen ein Zellentausch möglich.
Ditschy

Motto: ... was nicht passt, wird passend gemacht!

Projekt: 18V Akku-Adapter zu anderen Herstellern


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#5
Wolfgang schrieb, dass er die Becherzellen austauschen will und somit auch die Sicherheitsschaltung/Balancer aus dem alten Akku.
Ich mache das schon seit Jahren so mit LiPo-Zellen und mit diesen Zellen (Maggitüten) muss man auch sehr vorsichtig umgehen.
Natürlich muss man Vorsicht walten lassen, aber wir sprechen hier über die sogenannten Becherzellen und nicht über LiIo Akkus aus dem Smarthphon.

Selbstverständlich kann man an den Becherzellen nicht herumlöten wie ein Wilder, das erfordert schon ein Maß an Sorgfalt, aber es eben auch machbar.

Bei den günstigen Akkus für die jeweiligen Geräte ist die Energiedichte häufig nicht so hoch, wie bei den Originalen, was den Kapazitätsverlust nach spätestens zwei bis drei Jahren erkärt. Der originale Akku der jeweiligen Hersteller hat auf Grund der höheren Energiedichte eine Lebenserwartung von ca. 5 J ahren.

Vielleicht sollte man beim Kauf auch ein wenig an die Umwelt denken, ungiftig ist das Zeug in den Akkus jedenfalls nicht gerade.

Gruß Karsten
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#6
Herzlichen Dank für die schnellen und vielen Antworten auf meine Frage(n) Thumbs Up . Es ist die 12 V Ausführung, hat schon paar Jährchen auf dem Buckel .. Aber ich habe auch noch Akkuschrauber von AEG älteren Datums rumliegen – gleiches Problem.

Nach den Antworten steht für mich recht schnell der Entschluss fest: Ich lasse die Finger davon. Ahnung habe ich keine und davon viel Wink , das ist mir dann doch zu hoch. Danke, dass ihr schnell zur Entscheidungsfindung beigetragen habt.

Wolfgang

PS: Der Billigakku, den ich damals gekauft hatte, hat noch nicht mal ein Jahr gehalten, dann war er platt ...
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#7
(08.08.2017, 09:27)K-Tom schrieb: Der unberechenbare Faktor ist für mich, dass billige Li-ion-Akkupacks nicht nur beim Laden einen Brand verursachen können, sondern auch ganz ohne Zutun, wenn sie z.B. im Keller herumliegen. Das sollte man halt wissen.
Das ist eher Schnee von gestern, wie auch explodierende Handys an Tankstellen > doch Hersteller müssen dessen Warnug nun mal aussprechen.
Soll heißen, die Li-Zellen sind heute um einiges sicherer wie bei den Anfängen und hab schon seit ca. 15 Jahren im Modellbau Li-Zellen/Packs (keiner fackelte oder explodierte, selbst bei rapieden Gebrauch).

Habt ihr meinen obigen Beitrag gelesen?

Doch ich warte noch, bis wir wissen, um wessen Voltklasse und Zellentyp wir von Makita eigentlich sprechen???
Ditschy

Motto: ... was nicht passt, wird passend gemacht!

Projekt: 18V Akku-Adapter zu anderen Herstellern


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#8
(08.08.2017, 10:49)Mr.Ditschy schrieb: ... Doch ich warte noch, bis wir wissen, um wessen Voltklasse und Zellentyp wir von Makita eigentlich sprechen???

Makita 1222
12V
1900 mAh
Ni-Cd AKKU

Wolfgang
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#9
Zitat:Makita 1222
12V
1900 mAh
Ni-Cd AKKU
Seht ihr, und schon können wir fast alles wieder über Bort werden. Smile

Ni/Ca sind aber schon recht langlebig, doch heute nicht mehr zulässig (oder kommt noch!?).
Kannst aber auch Ni/MH Zellen reinlöten (sind Sub-C Zellen), Kappazität ist egal .... oder wenn du noch Ni/Ca Zellen bekommst und die Akkus nicht allzuoft nutzt, Kauf lieber diese.
Ditschy

Motto: ... was nicht passt, wird passend gemacht!

Projekt: 18V Akku-Adapter zu anderen Herstellern


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#10
Also meine zwei Punkte dazu:

1) Kollege saß vor einiger Zeit in einem Flieger, der einen reagierenden Laptopakku an Board hatte. Kein Vergnügen! In den Nachrichten war erst die Woche wieder ein Vorfall, ich würde es nicht als pures Hirngespinst der Hersteller abtun.

2) Es gibt doch auch Shops, die solche Akkus tauschen und wieder neu aufmunitionieren. Mein Vater macht das alle paar Jahre mal, hat einen Fetisch für einen NiCd Akkuschrauber von Makita: 9,6V und ein Stabakku.

Die machen auch Li-Ion Akkus, auf die Leistung geben sie als ordentlicher Shop auch Gewährleistung.
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
...und Zeugen beseitigt ...und umzieht!
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