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alte Stechbeitel aufarbeiten
#1
Bug 
hallo zusammen
mus mal wieder ein lebenszeichen losschicken.
beim aufräumen der werkstatt entdeckte ich eine kiste mit alten stechbeiteln....wegwerfen...kommt nicht in frage...man könnte sie wieder herrichten...bei youtube anregungen gesucht...maschinen kaufen wollte ich dafür nicht extra...wie nassschleifmaschine oder so....dann kam mir die idee...du hast ja einen tellerschleifer und dazu noch schleifscheiben für metall...und los gings...eine scheibe mit 120er korn drauf.
einen buchenklotz geschnitten mit einer schräge von 25 grad und einer seitlichen führung.
   
daneben habe ich einen klotz als auflage gelegt um an der seitlichen holzflanke das eisen exakt auf 90 grad an der schneide zu bekommen ...erst danach wird der 25 graf winkel geschliffen....am klotz mit der schräge sollte das eisen an der führung nur leicht immer nach unten gedrückt werden um exakt im 90 grad winkel zu bleiben....3 bis 4 mal leicht runterdrücken und danach im wasser abkühlen...kein grossen druck ausüben...immer nur leicht mit gefühl drücken um ein erhitzen und überhitzen zu vermeiden, da der tellerschleifer nun mal kein langsamläufer ist.....ich war erstaunt vom ersten ergebnis...die schneide sah aus wie neu....beim zweiten schleifgang habe ich 320er schleifscheiben genommen und alle beitel nochmal abgezogen...das ergebnis war beeindruckend...wie auf dem bild mit der spanabnahme zu sehen und dem bild mit der armrasur.....die endbehandlung der eisen erfolgt natürlich nachher noch einmal mit dem nassschleifstein für eine rasiermesser scharfe klinge
man mus nicht immer gleich neue maschinen kaufen, sondern das nutzen was man schon hat.
hier noch ein paar bilder zum geschehen.
                       


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arbeite 30 Minuten mit dem Kopf und dann 10 Minuten in der Praxis und nicht umgekehrt.
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#2
Habe letztens einen kleinen Schleifaufsatz für Bohrmaschinen gekauft und auf ähnliche Weise meine Stechbeitel geschliffen, kam aber zu keinem gescheiten Ergebnis.

Das lag aber nicht an der Schleifscheibe sondern tatsächlich an den Beiteln. Hab gestern einen uralten Kirschen Beitel von meinem Vater aufbereitet und siehe da, wieder schön blank und scharf, dabei hab ich ihn noch nicht mal über einen Schleifstein gezogen.

Zum aufarbeiten von alten Beiteln ist das gut, aber neue Beitel würde ich von Hand schleifen. Mit der Schleifscheibe nimmt man zu viel Material weg
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#3
(11.08.2017, 15:08)burli schrieb: Habe letztens einen kleinen Schleifaufsatz für Bohrmaschinen gekauft und auf ähnliche Weise meine Stechbeitel geschliffen, kam aber zu keinem gescheiten Ergebnis.

Das lag aber nicht an der Schleifscheibe sondern tatsächlich an den Beiteln. Hab gestern einen uralten Kirschen Beitel von meinem Vater aufbereitet und siehe da, wieder schön blank und scharf, dabei hab ich ihn noch nicht mal über einen Schleifstein gezogen.

Zum aufarbeiten von alten Beiteln ist das gut, aber neue Beitel würde ich von Hand schleifen. Mit der Schleifscheibe nimmt man zu viel Material weg

um kaum material abzunehmen hab ich ja mit der 120er körnung angefangen....bei 40er und 80er körnung wäre es  deutlich mehr mit der abnahme, was ich ja auch vermeiden wollte.
arbeite 30 Minuten mit dem Kopf und dann 10 Minuten in der Praxis und nicht umgekehrt.
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#4
Finde ich prima, dass Du solche Dinge wieder aufarbeitest! Ich habe auch so einen Satz, ist schon viele Jahre alt. Habe ich noch von meinem Vater. Ehemaliges Schmalkalda-Werkzeug.

Die Idee mit dem Winkelholz und dem Tellerschleifer habe ich gleich im Hinterkopf gespeichert. Irgendwann wird meiner ja auch mal fertig sein ... Ich habe die Stemmeisen sonst stets an der Schleifscheibe für die Schmalkalda-Bohrmaschine geschliffen, weil die schön langsam läuft.

Wolfgang
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#5
(11.08.2017, 15:34)Wolfgang EG schrieb: Finde ich prima, dass Du solche Dinge wieder aufarbeitest! Ich habe auch so einen Satz, ist schon viele Jahre alt. Habe ich noch von meinem Vater. Ehemaliges Schmalkalda-Werkzeug.

Die Idee mit dem Winkelholz und dem Tellerschleifer habe ich gleich im Hinterkopf gespeichert. Irgendwann wird meiner ja auch mal fertig sein ... Ich habe die Stemmeisen sonst stets an der Schleifscheibe für die Schmalkalda-Bohrmaschine geschliffen, weil die schön langsam läuft.

Wolfgang

dieses werkzeug solltest du gut pflegen, denn diese qualität bekommst du heute nur für viele euronen...meine stechbeitel sind auch aus den 70er jahren und das war noch guter stahl....beim schleifen kaum funken erzeugt.....und die schneide bleibt lange scharf.

gruss
Jörg
arbeite 30 Minuten mit dem Kopf und dann 10 Minuten in der Praxis und nicht umgekehrt.
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#6
(11.08.2017, 15:47)Borkenkäfer schrieb: ... dieses werkzeug solltest du gut pflegen, denn diese qualität bekommst du heute nur für viele euronen...meine stechbeitel sind auch aus den 70er jahren und das war noch guter stahl....beim schleifen kaum funken erzeugt.....und die schneide bleibt lange scharf.

gruss
Jörg

Jörg, dieses Werkzeug halte ich in Ehren. Ich habe noch mehr von dieser Qualität: Bohrer, Schraubenschlüssel, Handhobel ... Ich muss nur meinen Sohn davon fernhalten ... Big Grin .

Wolfgang

PS: Ich hätte nicht gedacht, dass andere Leute ihr altes DDR-Werkzeug auch noch aufgehoben haben. Mir sind viele, viele Beispiele bekannt, wo man erst mal den "alten DDR-Kram" weggeschmissen und gegen "modernes" Werkzeug getauscht hat.
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#7
(11.08.2017, 16:00)Wolfgang EG schrieb:
(11.08.2017, 15:47)Borkenkäfer schrieb: ... dieses werkzeug solltest du gut pflegen, denn diese qualität bekommst du heute nur für viele euronen...meine stechbeitel sind auch aus den 70er jahren und das war noch guter stahl....beim schleifen kaum funken erzeugt.....und die schneide bleibt lange scharf.

gruss
Jörg

Jörg, dieses Werkzeug halte ich in Ehren. Ich habe noch mehr von dieser Qualität: Bohrer, Schraubenschlüssel, Handhobel ... Ich muss nur meinen Sohn davon fernhalten ... Big Grin .

Wolfgang

PS: Ich hätte nicht gedacht, dass andere Leute ihr altes DDR-Werkzeug auch noch aufgehoben haben. Mir sind viele, viele Beispiele bekannt, wo man erst mal den "alten DDR-Kram" weggeschmissen und gegen "modernes" Werkzeug getauscht hat.

na dann sind wir ja schon zwei....bei mir ist alles noch in benutzung und wird gut gepflegt...selbst die alte ddr bandsäge läuft wie geschmiert...nur ein bissl modifiziert....hab viele bilder hier hinterlegt.
arbeite 30 Minuten mit dem Kopf und dann 10 Minuten in der Praxis und nicht umgekehrt.
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#8
(11.08.2017, 16:31)Borkenkäfer schrieb: ... hab viele bilder hier hinterlegt.

Jörg, eine Bitte: Kannst Du mal verlinken, wo ich die Fotos finde!?

Vielen Dank.
Wolfgang
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#9
(11.08.2017, 16:47)Wolfgang EG schrieb:
(11.08.2017, 16:31)Borkenkäfer schrieb: ... hab viele bilder hier hinterlegt.

Jörg, eine Bitte: Kannst Du mal verlinken, wo ich die Fotos finde!?

Vielen Dank.
Wolfgang

gute frage....hmmmm....die sind alle in meinen beiträgen zu finden
arbeite 30 Minuten mit dem Kopf und dann 10 Minuten in der Praxis und nicht umgekehrt.
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#10
Das ist es mir wert, 257 Beiträge zu durchforsten Thumbs Up ! Auf geht's ...

Wolfgang
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