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Anlaufstrom bei Tischkreissäge begrenzen ...
#1
Hallo, liebe Wissende. Die bisher geschriebenen Themen/Beiträge zu Anlaufstrombegrenzern haben mich eher verwirrt, weil sehr fachspezifisch. Ich hoffe nun auf eine klare Antwort, mein Problem betreffend. Sie sollte meinen elektronischen Fähigkeiten (gleich Null) angepasst sein und am besten gleich einen Link zu einem preisgünstigen Modell enthalten ... Laught . Das wäre optimal.

Mein Problem: Ich betreibe meine Tischkreissäge ALKO PKS Basic (3 KW) an einem Steckdosenanschluss in der Werkstatt, der mit 10 A abgesichert ist. Da mir stets beim Einschalten die Sicherung gekommen ist (logisch), habe ich ein ca. 20 m langes Verlängerungskabel genommen, zu einem Ring gerollt, und dann in die Steckdose gesteckt. Somit  hat das Kabel wohl als Widerstand gewirkt und die Sicherung blieb drin.

Da ich jetzt einen Unterschrank für die TKS gebaut habe, damit ich mobil bin, stört das Kabel. Ist lästig, immer einen Packen Kabel mitzuschleifen ... Nun liebäugle ich nach einem Teil, dass mir den Anlaufstrom so begrenzt, dass ich das Kabel wieder seinem eigentlichen Verwendungszweck zuführen kann.

Daten:
- Tischkreissäge, 3 KW, 230 V
- Stromkreis abgesichert mit 10 A

Selber bauen fällt aus, da keine Ahnung. Überdimensioniertes Gerät fällt auch aus, da nur für die TKS benötigt. Die Angebote im INet sind sehr vielfältig, und mein Problem ist, dass ich die technischen Erläuterungen zwar lesen kann, sie aber nur bedingt verstehe.

Also, liebe Mituser, ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir konkrete Tipps geben würdet.

Vielen Dank.
Wolfgang
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#2
Hallo Wolfgang,

habe das Teil selbst in Benutzung -zwar nicht für 'ne Kreissäge-
sollte aber Leistungsmäßig reichen!

https://www.elv.de/elv-230v-einschaltstr...-54-1.html

VG
Jörg
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#3
Hallo
Ich denke das löst dein Problem nur halbwegs. Zwar bleibt deine Sicherung drin, aber wenn dein TKS mal richtig Strom braucht um dicke Bohlen oder so zu schneiden bist du immer an der Belastungsgrenze deiner Sicherung. Hast du mal die Möglichkeit in Betracht gezogen die Hausverkabelung durch einen Elektriker zu prüfen um auf eine größere Sicherung zu wechseln? Evtl ist ja die Verkabelung dafür ausgelegt und es wäre schnell und einfach gemacht. Dann hätte man auch keine Sorgen wenn man mal was zusätzlich an die Steckdose anschließt.

Gruß Marcel
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#4
(12.10.2017, 10:35)tbone_xxl schrieb: Das wird aber auch nicht klappen, denn wenn die Säge ihre volle Leistung erreicht hat fliegt die Sicherung trotzdem.

I=P/U I=Ampere P=Watt U=Volt

Wenn du das ausrechnest (I=3000W/230V) kommst du auf ca. 13A.

Sprich du brauchst den nächst größeren Sicherungsautomat, 16A...

Das Gerät begrenzt den Anlaufstrom, nicht den Betriebsstrom.

aber BITTE NICHT einfach den 10A Automat gegen einen 16A Automat austauschen !!!!!

Es wird wohl einen guten Grund geben weshalb nur ein 10A Automat verbaut ist.

Am besten mal mit dem Elektriker des Vertrauens sprechen und das ganze checken lassen, ggf. ist ein Austausch auf einen 16A Automat möglich sofern Leiterquerschnitt, Verlegeart, usw. passen. Dies aber bitte durch einen Meister prüfen lassen.

@tbone xxl:
Rechenfehler, (I=3000W/240V) =12,5A
230V gibt es, wie auch 360V schon lange nicht mehr und gerechnet werden sollte mit 240 bzw. 400 Volt
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#5
(12.10.2017, 10:37)Ma-hop schrieb: .... Hast du mal die Möglichkeit in Betracht gezogen die Hausverkabelung durch einen Elektriker zu prüfen um auf eine größere Sicherung zu wechseln? Evtl ist ja die Verkabelung dafür ausgelegt und es wäre schnell und einfach gemacht. ...

Gruß Marcel

Marcel, habe ich. Der Elektriker hat sich dazu geäußert, dass es NICHT machbar ist bzw. ich müsste ein neues Kabel verlegen (25 m, Erdverlegung).

Das erwähnte "Widerstandskabel" hatte ich sonst immer bis an das Haus verlegt und dort in die 16 A abgesicherte Außensteckdose gesteckt. Das ist mir schlichtweg auf den Senkel gegangen, weil da laufend Fahrzeuge drübergefahren sind oder sich draufgestellt haben.

Wolfgang

(12.10.2017, 11:53)Planschkuh schrieb: .... aber BITTE NICHT einfach den 10A Automat gegen einen 16A Automat austauschen !!!!!Es wird wohl einen guten Grund geben weshalb nur ein 10A Automat verbaut ist.

Am besten mal mit dem Elektriker des Vertrauens sprechen und das ganze checken lassen, ggf. ist ein Austausch auf einen 16A Automat möglich sofern Leiterquerschnitt, Verlegeart, usw. passen. Dies aber bitte durch einen Meister prüfen lassen.  ....

Nein, solche Experimente mache ich nicht.

Mit dem Elektriker sprechen .... Der hat mir ja gesagt, es geht nicht (so einfach). Aber da tut sich mir jetzt ein Widerspruch auf. Die Elektriker haben vor einiger Zeit einen 400 V Anschluss in die Garage gelegt, an den ich meinen Tellerschleifer angeschlossen haben. Der ist doch garantiert nicht mit nur 10 A abgesichert. 

Wolfgang
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#6
(12.10.2017, 12:33)tbone_xxl schrieb: Eigentlich sollte es kein Problem sein das Kabel mit 16A abzusichern. Das wird ein 1,5mm² sein, was man durchaus mit 16A absichern darf...

Sofern Querschnitt, Leitungslänge, Leitungsart, Verlegeart, Temperaturbereich in der Installationszone usw. passen, Dann, aber ERST DANN kann man Eventuell eine 16A Sicherung verwenden.

Die Pauschale Aussage, ist 1,5mm², kann also mit 16A belastet werden ist leider eine völlig falsche Annahme sofern alle möglichen Faktoren unbekannt sind....

(12.10.2017, 12:23)Wolfgang EG schrieb: Mit dem Elektriker sprechen .... Der hat mir ja gesagt, es geht nicht (so einfach). Aber da tut sich mir jetzt ein Widerspruch auf. Die Elektriker haben vor einiger Zeit einen 400 V Anschluss in die Garage gelegt, an den ich meinen Tellerschleifer angeschlossen haben. Der ist doch garantiert nicht mit nur 10 A abgesichert. 

Wolfgang

Von wo aus wurde der Anschluss denn gelegt ?

Separate Leitung vom Sicherungskasten im Haus an die Garage ?

Dann sollte der im besten Fall mit 3x16A oder 3x32A abgesichert sein.
KANN aber ebenfalls mit 10A oder 25A gesichert sein...

Am besten mal im Sicherungskasten nachsehen

Deine momentane 10A Leitung ist, so nehme ich mal an, eine alte Leitung welche dort schon immer vorhanden ist.
Hier kann es durchaus sein das diese mit 10A gesichert ist weil da irgendwann mal ein Verbraucher angeschossen war welcher eben mit 10A gesichert werden musste und nachträglich dort dann Steckdosen montiert wurden... oder, oder, oder....

Weshalb dort nun eine 10A Sicherung vorhanden ist wird sich wahrscheinlich nur schwer herausfinden lassen. 

Neubau? Altbau? Frühere Nutzung dieses Anschlusses ? Alter der vorhandenen Elektroinstallation? Verlegter Leiterquerschnitt ? usw... all das sind Fragen welche man beantworten müsste um dann dem Rätsel der 10A Sicherung auf die Spur zu kommen

(12.10.2017, 12:00)tbone_xxl schrieb: Ok das ist natürlich voraussetzung zu Prüfen ob die Leitung auch für einen 16A Automaten geeignet ist.

War das nicht vorher 220V/380V und heute 230V/400V?

Netzspannung

Geschichte

Bis 1987 betrug die Netzspannung in weiten Teilen Europas, auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz, 220 ( ± 22 ) V , während sie im Vereinigten Königreich 240 ( ± 24 ) V betrug. Die seither in Europa gültige Spannung von 230 ( ± 23 ) V  wurde in der internationalen Norm IEC 60038:1983 als Standardspannung festgelegt.

Sorry, mein Fehler, natürlich stimmen hierbei die 230V noch

Da aber dem Netzbetreiber eine Schwankung +10% zugestanden wird (dann 253V ) gibt es in gewissen Bereichen durchaus Gründe mit den 240V zu rechnen, bleibt sich am Ende ja sowieso fast gleich im normalen Anwendungsgebiet
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#7
(12.10.2017, 13:27)tbone_xxl schrieb:
(12.10.2017, 13:16)Planschkuh schrieb:
(12.10.2017, 12:33)tbone_xxl schrieb: Eigentlich sollte es kein Problem sein das Kabel mit 16A abzusichern. Das wird ein 1,5mm² sein, was man durchaus mit 16A absichern darf...

Sofern Querschnitt, Leitungslänge, Leitungsart, Verlegeart, Temperaturbereich in der Installationszone usw. passen, Dann, aber ERST DANN kann man Eventuell eine 16A Sicherung verwenden.

Die Pauschale Aussage, ist 1,5mm², kann also mit 16A belastet werden ist leider eine völlig falsche Annahme sofern alle möglichen Faktoren unbekannt sind....

Er sagte doch das es im Erdreich verlegt wurde. Der rest ist Haarspalterei... Wenn das Kabel durch einen Raum verläuft der dauerhaft 30 Grad und mehr hat dann kommt das erst zum tragen.
Leitungsart? Wie gesagt da es in der Erde liegt tipe ich einfach mal auf ein NYY...
Und bei 25m erreichst immernich den Ik um den 16A Automaten auszukösen.
Da ist die Gefahr größer beim jetzigen 10A Automat die 20m Verlängerung dran zu packen und den Ik nicht zu erreichen. Zumindest bei einem 1,5mm²

Er sagte eben nicht das die bisherige Leitung im Erdreich verlegt ist, es war lediglich davon die Rede das eine NEUE Leitung über 25Meter in der Erde verlegt werden müsste.

Natürlich ist es Haarspalterei, allerdings eine der wenigen Haarspaltereien welche am Ende zu verlieren von Versicherungsschutz und weis der Geier was führt....
...
Ich gehe leider beim Thema Strom immer davon aus das ein Leihe fragt und dieser erstmal keine Ahnung hat


Und da nach wie vor nicht bekannt ist um welche Leitung es sich bei der momentanen, mit 10A abgesicherten handelt istd as alles eine Gklaskugelraterei =)
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#8
Danke für die rege Diskussion.

Also, die Garage (Werkstatt) und eine zweite Garage befinden sich ca. 25 m vom Wohngebäude weg. In beiden Garagen waren lediglich Licht und Steckdosen vorhanden. Die Sicherungen (Keramiksicherungen) waren 10 A. Was für ein Kabel vom Hausanschluß in die Garagen führte (1,5 oder 2,5 mm²) kann ich nicht sagen. Als wir ein Abwasserrohr neu verlegten, habe ich diese Zuleitungen zur Garage gekappt (Bagger). Auf dem Foto sieht man die Stelle, die ein Elektriker repariert hat. Die Garagen wurden etwa 1984 gebaut, also noch zu DDR-Zeiten.

Als ich vor 15 Jahren einzog, habe ich mir die Garage als Werkstatt ausgebaut. Ein ehemaliger Elektriker hat mir einen Zähler eingebaut und einen Sicherungskasten, von dem ich dann weitere Steckdosen "abgeleitet" habe. Alles über die 10 A Sicherungen. So lange ich nur Kleinmaschinen hatte – kein Problem. Dann kamen Abricht- und Dickenhobel sowie die Kreissäge hinzu. Die Dickte (1,8 KW) hat keine Probleme gemacht, bei der TKS flogen sofort die Sicherungen. Also habe ich ein Verlängerungskabel zum Hausanschluss gezogen, um dort zu probieren. Da funktionierte es, weil diese Steckdose mit 16 A abgesichert ist.

Die Werkstatt/Garage ist unbeheizt, Temperaturen im Winter kurz über den Gefrierpunkt, im Sommer rund 30 Grad. Falls das von Belang ist ...

Alles andere habe ich schon beschrieben.

Wolfgang

PS: Kann man nicht ausrechnen, welchen Widerstand das Verlängerungskabel (20 m, 3x1,5 mm²) hat, wenn ich es zu einem engen Kreis zusammenwickle und daraus ausrechnen, welches Teil als Anlaufstrombegrenzer genutzt werden kann? Oder liege ich da komplett falsch? Warum geht das zuerst verlinkte Teil nicht?


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#9
Das verlinkte Teil funktioniert nur im Einschaltmoment bzw noch ein paar Sekunden danach. In dem Teil ist ein Widerstand verbaut, der erstmal den Strom begrenzt, aber dieser Widerstand wird nach kurzer Zeit mit einem Relais kurzgeschlossen. Danach ist der Widerstand überbrückt und die Sicherung fliegt raus wenn deine TKS mal richtig Stromhunger hat und die 10A überschritten werden.

Gruß Marcel
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#10
[attachment=3125][attachment=3125]Also wenn ich das richtig verstehe ist momentan Folgende Konstellation vorhanden

Hausanschlusskasten im Haus >> Zählerschrank / Sicherungskasten im Haus >>> ca25m Erdkabel zur Garage >>> Unterverteilung mit Zwischenzähler und 10A Automaten >>> Steckdosen

Was sind denn im Haus für Sicherungen Verbaut für die Zuleitung der Garage ?
10A Keramik oder inzwischen auch Automaten ?

Eventuell sind im Sicherungskasten im Haus tatsächlich 16A verbaut und in der Garage dann nur 10A, gibt Sinn da man hofft das erst die Sicherungen in der Unterverteilung fallen und man nicht ins Haus muss um diese wieder einzulegen


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