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Aufarbeitung einer Record No 52E
#1
Hi,


wie bereits im Thread Paket 2018, gerade gekommen erwähnt, bin ich jetzt stolzer Besitzer einer Record No 52E. Die habe im gebrauchten Zustand bei ebay für kleines Geld bekommen:
           

Auch wenn es keine Raketenwissenschaft ist, so ein Ding zu zerlegen, gibt es hier ein Video:



Also ran an den Speck. Hier noch ein paar Bilder von vor der Zerlegung:
               

Kennt Ihr noch den von früher den Geruch von alten Rolltreppen? So roch die Zwinge: nach altem Öl und Dreck....und so sah ich auch nach der Säuberung der Zwinge aus... Wink

Egal. Ich habe die Zwinge zerlegt und mit WD40 gereinigt: die groben Verschmutzungen mit dem normalen WD40 und die rostigen Stellen mit WD40 Rostlöser. Danach habe ich mit einem Stahlbürstenaufsatz an meiner Standbohrmaschine die restlichen, eher hartnäckigen Verschmutzungen und Roststellen bearbeitet. Das ganze sollte nicht blitzblank werden, sondern nur soweit sauber:
   

Und so sieht das ganze Ensemble jetzt aus:
   

An der einen oder anderen Stelle muss ich vielleicht nochmal nacharbeiten.

Die Oberseite der Spannbacken werde ich auf jeden Fall wieder blank schleifen:
   

Und auch an die Lackapplatzern muss ich sicher noch mal ran:
   
Ich will die Zwinge nicht neu lackieren. Das wäre zwar das einfachste, aber das gebrauchte Aussehen gefällt mir (deshalb habe ich auch z.B. den Griff nicht lupenrein gebürstet...).  Ich werde es erstmal mit dem Rostenferner veruschen und dann sehen wir weiter.

Als nächstes (nach Abschluss der Säuberung) wird alles wieder zusammengebaut, ordentlich geölt und dann bekommt die Zwinge einen vorläufgen Platz an meiner derzeitigen Werkbank (in der Hoffnung, dass ich mir wirklich noch eine neue baue....). Dann baue ich mir noch Holzbacken mit Lederüberzug und dann ist's getan...

Smile

Sascha
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#2
Moin,

kenn ich, nach dem ich meinen kleinen Schraubstock vom Trödel gereinigt und gefettet hatte sah ich auch aus wie eine Schwein. Wenn man mit Metall arbeitet, wirds halt gleich dreckig. Aber die Record sieht schon mal gut aus und wird Dir sicher noch lange gute Dienste leisten. Von daher hat sich der Aufwand und das Duschen danach gelohnt. Smile

Gruß Don
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#3
Und weiter geht's. Gestern habe ich den Schraubstock zur Übung Wink zweimal zusammen- und wieder auseinandergebaut: beim ersten mal hatte ich die Abdeckung der Spindel vergessen (Teile nach dem Zusammenbau übrigzubehalten ist nicht gut) und dann stellte ich fest, dass die Bohrungen in den Backen an mit denen ich die Holzbacken befestigen wollte nicht metrisch sind (wen hätte es bei einem englischen Produkt gewundert).

Also, ab in den Baumarkt und M10 Gewindeschneider und weiteres Material gekauft. Zuhause habe ich dann erstmal die bestehenden Löcher in den Backen aufgebohrt und danach die Gewinde geschnitten:
   

Positiver Nebeneffekt des Baumarktausflugs mit anschließender Gewindeschneiderei: ich hatte Zeit über die Befestigung des Schraubstocks nachzudenken. Ich wollte keine Bolzen durch Werkbankplatte machen, weil ich die Bolzenköpfe hätte versenken müssen. Da das eine Küchenplatte ist, blieb da meiner Meinung nach zu wenig Dicke übrig.

Praktischerweise liegt die Platte aber auf einem Gestell aus 3.5cm x 3.5cm Quadratstangen aus Eisen. Daher habe ich mir aus Gewindestangen und einem Stück Holz eine Halterung gebaut, die unterhalb der Platte über drei Löcher in das Gestell gesteckt wird. Hinten wird ein entsprechendes Konterholz verschraubt:

       

Mit entsprechend großen Holzschrauben wurde dann der hintere Teil der Zwinge an den beiden Hölzern befestigt. Die Schrauben sind so lang, dass sie etwa 1-2 cm in die Tischplatte reingehen. Das hält!
   
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#4
Schlau gedacht und gemacht.  Thumbs Up
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#5
Sieht gut aus bisher!
Die Sache mit den Gewinden habe ich noch nicht ganz kapiert. Warum hast Du die reingeschnitten?

Bist Du Linkshänder?

Ich habe die Grundplatte mit diesen Löchern zusätzlich befestigt.
In Deutschland werden 320.000 Coffee to Go Pappbecher weggeworfen. Pro Stunde!
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#6
Bin kein Linkshänder, aber keine Schraube wollte da reinpassen. Die waren entweder zu groß oder zu klein. Und da nichts passen wollte, habe ich die Gewinde eben neu geschitten.
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#7
Könnte wohl daran liegen das es sich nicht um metrische Gewinde handelte...
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#8
Richtig, das war ja auch meine nageliegende Vermutung bei so einer englischen Zwinge...
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#9
Die Vorderzange rechts ist ja schon recht ungewöhnlich für einen Rechtshänder.
Aber, jeder Jeck ist anders.  Wink

Die Sache mit den Gewinden habe ich immer noch nicht verstanden.
Wofür braucht man da Gewinde drin?

Als Tipp zur Montage, auch wenn ich das ebenfalls anders gelöst habe:


In Deutschland werden 320.000 Coffee to Go Pappbecher weggeworfen. Pro Stunde!
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#10
Momentan ist das Problem, dass nur rechts an der Wekbank Platz ist. Links ist direkz eine Wand. Mittig wollte ich die Zwinge nicht anbringen. Wenn denn irgenwann mal die neue Werkbank gebaut wird, wird sie so aufgedtellt, das die Zwinge links angeordnet ist.

Was das Gewinde betrifft: in beiden Backen waren ja schon Gewinde drin. Die nutze ich, um 2 Holzbretter zu montieren. Ich stelle morgen noch 2 Bilder ein, dann wird es klarer.
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