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Balkonkraftwerk mit Backup Speicher (USV)?
#21
Ich sagte, die Kühlakkus haben keinen "nennenswerten" Effekt. Wenn man natürlich fast die Hälfte des Volumens damit vollstopft bringen die natürlich was. Und klar ist auch, dass Luft ein schlechter Wärmespeicher ist. Also bringt es schon was, wenn man ungenutzten Raum mit Akkus füllt.

Auch klar ist, dass eine Truhe besser ist als ein Schrank. Wäre mir aus dem Grund auch lieber gewesen, aber aus Platzgründen ging das nicht.

Am besten scheint es wirklich zu sein, das System aus Einzelteilen zusammen zu bauen und mit einem Schütz umzuschalten. Also Solarpanel, Laderegler, Akku, Wechselrichter für Einspeisung und Wechselrichter für Inselbetrieb.
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#22
Den verlinkten Artikel von Liebherr hast du gelesen? Ich finde, das eine Zeitspanne von (je nach Geräteisolierung) 10-63h schon als nennenswerter Effekt bewertet werden können.
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#23
Inzwischen haben wir doch ein paar Optimierungen zusammen:

1) Günstigsten Aufstellort (kühlsten) vorab wählen, i.d.R. Keller, auch wenn es im Vorratsraum oder in der Küche bequemer wäre
2) Truhe statt Schrank, wo es passt
3) Möglichst voll packen, leere Bereiche mit Akkus auffüllen (aber Vorsicht, lohnt nur mittel- bis längerfristig, da man ansonsten bei wöchentlichem Einkauf wieder die gerade mit hohem Energieaufwand gekühlten Akkus entnehmen muss)
4) Verhältnis Gefriergut : Kältepuffer optimieren
5) Türen/Deckel nur im Notfall öffnen während Stromausfall
6) Bei Solarplanung eine Lösung als Inselkraftwerk anstreben bzw. einen passenden Wechselrichter daheim haben

Ich für meine Fälle werde voraussichtlich eine "große" PV Lösung von Zolar oder Enpal umsetzen. Notstromfähigkeit besitzen die dortigen PV Anlagen und Speicher aber nach meiner Info nicht, ist mir aber auch nicht so wichitg im Verhältnis Aufwand zu Nutzen.

Ergänzend noch eine selbstgebaute Balkonanlage mit Inselwechselrichter, das wäre schon eher was für den Notfall. Kann man beliebig ergänzen um gebrauchte Module, und im Notfall kann man damit mal die Grundlast von Akkuladegeräten und Kühlgeräten speisen. Aber im Winter die Wärmepumpe, das wird schon schwer...
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

Tongue  Nichts ist auf der Welt so gut gerecht verteilt wie der Verstand: Jeder denkt, er hat genug davon!  Thumbs Up
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#24
(10.08.2022, 09:36)Christian-P schrieb: Den verlinkten Artikel von Liebherr hast du gelesen? Ich finde, das eine Zeitspanne von (je nach Geräteisolierung) 10-63h schon als nennenswerter Effekt bewertet werden können.

Da muss ich jetzt mal fragen ob du den Artikel gelesen hast. Darin geht es um unterschiedliche Gerät von Liebherr, die bis zu 64 die Kälte halten und deren sonstigen Features bei einem Stromausfall, nicht um die Wirksamkeit von zusätzlichen Kühlakkus.

Ich glaube nicht, dass ich aus einem Gefrierschrank, der mit 14 Stunden angegeben ist, 64 Stunden nur mit Kühlakkus rausholen kann.

@janus: danke für die Auflistung. Die Punkte sind soweit eigentlich klar. Hervorzuheben ist Punkt 3. Neben dem Platzbedarf ist das auch ein Punkt, der den Nutzen von Kühlakkus einschränkt. Ein ständiges rein und raus von Akkus ist nicht gerade effizient.

Man kann auf den Boden von jedem Fach einen großen Flächen Akku legen, aber das war's dann mehr oder weniger, was man als sinnvoll betrachten kann. Ob man damit (bei diesem spezifischen Gefrierschrank und nicht bei einer top gedämmten Truhe von Liebherr) nochmal 12 Stunden rausholen kann bezweifle ich.
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#25
(10.08.2022, 11:08)burli schrieb: Man kann auf den Boden von jedem Fach einen großen Flächen Akku legen, aber das war's dann mehr oder weniger, was man als sinnvoll betrachten kann. Ob man damit (bei diesem spezifischen Gefrierschrank und nicht bei einer top gedämmten Truhe von Liebherr) nochmal 12 Stunden rausholen kann bezweifle ich.


(10.08.2022, 11:08)burli schrieb: Man kann auf den Boden von jedem Fach einen großen Flächen Akku legen, aber das war's dann mehr oder weniger, was man als sinnvoll betrachten kann. Ob man damit (bei diesem spezifischen Gefrierschrank und nicht bei einer top gedämmten Truhe von Liebherr) nochmal 12 Stunden rausholen kann bezweifle ich.


...doch das würde ich schon erwarten. Man unterschätzt schnell, wie gut isoliert die modernen Teile sind und wie viel Energie tatsächlich entzogen wird und dann zum Auftauen erst wieder "eindringen" muss. Aber: Ein großer Pufferakku hat gut und gerne seine 15mm, da geht eine Menge Platz verloren und man kauft am Ende doch ein größeres oder anderes Kühlgerät.

Was mich in der Überlegung hier noch stört, ist die Betrachtung aller aufgeführten Punkte ohne Rücksicht auf eine wirtschaftliche Umsetzung. Da wir keine Prepper sind, ist Umsetzung um jeden Preis vielleicht doch nicht so gegeben?

Für mich wäre die Lösung in diesen Gedankengängen: Eine halbwegs brauchbare, wirtschaftlich arbeitende und gebrauchte Kühltruhe erstehen und diese dann schön vollpacken (wobei es bei Truhenkonzept schon wieder weniger relevant als mit Tür ist.

Regelmäßiges Abstauben gehört wie ordentliches ABtauen (falls nicht eisfrei) auch dazu, danach kommen gleich Punkte wie möglichst freie Zirkulation hinter dem Gerät etc.

Zusätzliche Dämmung links, oben drauf und rechts vom Gerät, je nach Platz auch die Tür, brachte keine messbaren Verbesserungen bei unserem Gerät, ein 85cm Sologerät von Bosch. Auf einer Kühltruhe im Reitstall, in der wir Eis und andere Dinge lagerten, machte jedoch die erwähnte Jackodurplatte fast 40% weniger Strombedarf aus!
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#26
Ich hab zum Thema Kühlakku noch etwas nachgeforscht und festgestellt, dass die normalen 0815 Akkus nur sehr bedingt etwas bringen.

Am meisten Wärmeenergie nehmen die Akkus in einem sogenannten Phasenwechsel auf und die allermeisten Kühlakkus haben den Phasenwechsel bei 0 Grad. Da ist es schon lange zu spät.

Für die Gefriertruhe bräuchte man spezielle Tiefkühlakkus mit einem Phasenwechsel von wenigstens -12 Grad oder darunter. Akkus mit -18 Grad haben aber schon wieder den Nachteil, dass man sie bei -20 bis -22 Grad einfrieren müsste.
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#27
Die hier waren bei unserem Gefrierschrank dabei: https://home.liebherr.com/shop/de/deu/ku...46100.html
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#28
Danke. Schade das nicht dabei steht, bei welcher Temperatur der Phasenübergang stattfindet. Das wäre jetzt interessant gewesen. Finde auch leider sonst nirgendwo Infos.
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#29
(09.08.2022, 23:27)Christian-P schrieb: Wo steckst du die Kabeltrommel denn dann ein? Burli befürchtet einen flächendeckenden und großflächigen Stromausfall.

Naja in den Backup-Speicher. Es war doch angedacht Balkonkraftwerk, Backup-Speicher, Hausnetz an dem der Kühlschrank hängt. Bei Stromausfall fällt die Netzversorgung weg und der Backup-Speicher übernimmt. Oder hab ich was falsch verstanden?
Und da würde ich diesen "Umweg" über das Hausnetz weglassen, weil es ja technisch doch anspruchsvoll und teuer ist, sondern einfach meinen Backup-Speicher nebenbei mit laden, dann vom Hausnetz trennen und den Kühlschrank einstecken.
Zitat:Der Mensch hat durch das Internet den Zugang zum gesamten Wissen der Menschheit. - Und was macht er? Er lädt sich illegal Spiele herunter und schaut Katzen-Videos auf Youtube.
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#30
Anscheinend geht es schon los mit Stromausfällen. Wir hatten hier in der Firma jetzt kurz hintereinander kurze Ausfälle (Sekundenbruchteile), aber ein Kollege meinte, bei sich zu Hause wäre der Strom für 20 Minuten weg gewesen.

Ich weiß nicht, ob das jetzt nur Zufall war und mit Versorgungsproblemen nichts zu tun hat oder ob das schon die ersten Vorboten für die Probleme im Winter sind, die wir eventuell bekommen können.
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