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Bandsäge: "Atika BS205" vs. "Scheppach HBS20"
#1
Guten Abend,

für meine Basteleien möchte ich mir eine Bandsäge zulegen. Da mir im Keller zum einen nicht ewig viel Platz zur Verfügung steht und bei mir meist Kiefer/Tanne anfällt bis maximal 5cm Dicke, sollte eine Bandsäge in diesem Preissegment bereits ausreichend sein. Das Maximale was zu erwarten ist, wäre mal das Auftrennen von abgelagerten Scheitholz. Zudem lässt auch mein Budget keine großen Sprünge zu. Daher habe ich mir schon 2 Kandidaten ausgesucht, wo ich nun aber nicht weiß, welcher von beiden es werden soll:

Zum einen steht die Atika BS 205 zur Debatte, zum anderen die Scheppach HBS20 Bandsäge. Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Die Scheppach glänzt mit einem vibrationsarmen Induktionsmotor. Dafür nur 250W Leistungsaufnahme. Die Atika hingegen hat zwar einen normalen Elektromotor, welcher allerdings 370W aus der Steckdose zieht. Zudem hat die Atika eine Nut für einen Winkelanschlag in der Arbeitsplatte. Bei den Amazon-Rezessionen wird auch oftmals der geringe Lärmpegel der Atika angepriesen. Geimeinsam ist beiden Sägen die Größe der Umlaufräder von 200 bzw. 205mm, die maximale Durchlasshöhe von 80mm, sowie die Art der Bandführung. Bei beiden Maschinen besteht sowohl die obere als auch die untere Bandführung aus einem Kugellager als Gegenlager, als auch 2 Führungsstiften, welche ein seitliches Abdriften abfangen.

Ich tendiere aktuell zur Atika, da diese 120W mehr aus der Steckdose zieht und daher vermutlich auch mit dickem Holz etwas besser zu Recht kommt, als die Scheppach. Sollte jemand noch ein anderes Modell vorschlagen wollen, Preisrahmen liegt bei maximal 200€. Und wie gesagt, zum einen kommt bei mir vorrangig Weichholz aus dem Baumarkt zum Einsatz und zum anderen sind die Hölzer nur sehr selten dicker als 50mm.
Liebe Grüße vom Stefan. 
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#2
Hab noch eine deutlich teurere Bandsäge in die Auswahl mit aufgenommen, die Metabo BAS 261. Zu dieser muss ich mich Morgen allerdings erst einmal umfassend informieren. Denn sehr viel größer als die anderen beiden, ist sie auch nicht. Hat aber durchweg sehr gute Bewertungen.

Auch eine weitere Säge von Record Power ziehe ich durchaus in Betracht. Die BS9 von Record Power. Allerdings hat diese mit 1578mm eine sehr seltsame Bandlänge und man findet auf Amazon keine weiteren Bänder mit dieser Länge. Schon mal ein sehr deutiches Ausscheidekriterium.
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#3
Hi, die kleinen Bandsägen von Atika, Scheppach, Einhell und Güde sind nur Variationen. Ob 250 oder 350W scheint egal zu ein, sie bleiben stehen, wenn man ein wenig mit machen will. Gefühlt ist die Schnittleistung so mancher Dekupiersäge besser!

Die Metabo ist da schon ein besseres Gerät, wobei mir dieser Hersteller nicht mehr ins Haus käme. Ist aber meine persönliche Entscheidung.

Ansonsten hab ich schon einige Kilometer an Beiträgen zu Bandsägen in jüngerer Zeit geschrieben, da sollte schon einiges an Informationen für genau Deine Situation enthalten sein. Kurz gesagt: Für die Preise der Metabo würde ich dann schon zu einer vergleichbar der Scheppach HBS300 tendieren.
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
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#4
Ich werde wohl noch etwas sparen und mir die Record Power BS250 holen. Nachdem im April auch die KFZ-Steuer weg ging, ist das Konto momentan gebeutelt. Wochenende werde ich dann mal Lohnsteuerausgleich machen und hoffen, dass dort auch so mancher Euro zurück kommt. Also vor Mitte Juni wird es dann erst einmal nix mit Bandsäge. So eine Werkstatt geht gut ins Geld. Dafür kann man dort dann aber auch viele tolle Sachen machen. Lieber etwas sparen und etwas solides holen, als billig kaufen, weil man es unbedingt jetzt gleich haben will und das Konto nicht mehr her gibt.
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#5
(05.05.2017, 09:17)Holzbastler schrieb: Ich werde wohl noch etwas sparen und mir die Record Power BS250 holen. Nachdem im April auch die KFZ-Steuer weg ging, ist das Konto momentan gebeutelt. Wochenende werde ich dann mal Lohnsteuerausgleich machen und hoffen, dass dort auch so mancher Euro zurück kommt. Also vor Mitte Juni wird es dann erst einmal nix mit Bandsäge. So eine Werkstatt geht gut ins Geld. Dafür kann man dort dann aber auch viele tolle Sachen machen. Lieber etwas sparen und etwas solides holen, als billig kaufen, weil man es unbedingt jetzt gleich haben will und das Konto nicht mehr her gibt.

Moin, genau so verfahre ich gerade mit meinem TKS Kauf. Bleibt zwar einiges liegen aber wenn dann die TKS da ist gehts richtig los.

Gruß Don
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#6
Ich bin immernoch am überlegen... Denn eigentlich verwende ich wirklich nur Kiefer/Fichte aus dem Baumarkt. Meist in Leistenform, oder als Leimholzbretter. Gelegentlich kommt noch MDF oder OSB3 dazu. Also nix, was eine große Materialstärke oder Dichte aufweist. Die meisten Leimholzbretter gehen selten über 2cm Materialstärke hinaus. Dafür würde die Atika BS205 eigentlich reichen. Zudem denke ich, dass auch vieles am Sägeband liegt. Wenn dieses nicht scharf ist, kann die Säge noch so gut motorisiert und das Band geführt sein. Außerdem macht auch die Zahnzahl/Zoll vieles aus. Große Materialstärken sind besser mit einem groben Sägeblatt zu sägen, als mit einem feinen. Für gerade Schnitte habe ich meine Handkreissäge, bzw. Vaters Tischkreissäge, so dass für die Bandsäge eigentlich nur Kunstschnitte mit vielen Kurven bleiben. Wenn Figuren aus MDF/OSB3/Leimholz ausgeschnitten werden soll, oder so die Richtung. Im Moment tendiere ich eher dazu mir die Atika zu holen und das übrige Geld in Holz zu inestieren, so dass ich auch ein paar Projekten nachgehen kann. Sollte sie nicht meinen Vorstellungen entsprechen kann ich sie binnen 2 Wochen zurück schicken. Wenn ich merke, dass ich mit der kleinen an ihre Grenzen stoße und das Geld passt, kann ich mir immernoch eine Größere holen.

Ja, garnicht einfach. Ich lege mich jetzt einfach mal fest und sage das ich mir die Atika bestellen werde. Hab so machne Projekte in der Warteschleife, wo sich die Bandsäge geradezu für anbietet.
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#7
(05.05.2017, 10:42)Ise1977 schrieb: Denke mit der 250er Rekord Power machst Du nix verkehrt. Ich habe auch überlegt mir die zu kaufen. Neulich hat die jemand in Norddeutschland für 180€(!) gebraucht verkauft - war aber unbenutzt und sah dementsprechend neuwertig aus. Leider war ich zu spät...
Also werde ich wohl noch ne Zeit mit meiner Wehrmachts-BS weiter sägen und diese vll etwas modifizieren....
Viel Erfolg bei der Kaufentscheidung !

Ui, für den Preis hätte ich die vielleicht sogar jetzt schon kaufen können. Wäre gerade so die obere Grenze, was im Moment noch ginge. Modifizieren werde ich mit Sicherheit auch. Gibt ja diese Schnellspanner, welche gern bei Fahrradsattel Verwendung finden. Solch einen werde ich vielleicht an der Spannungseinstellung für die obere Führungsrolle anbringen. Dann kann man nach jedem Gebrauch die Maschine entspannen. Beim nächsten Gebrauch wieder kurz fest spannen und schon kanns los gehen. Durch den Schnellspanner sollte sich ja die Spannungseinstellung nicht nennenswert verstellen.

Fällt mir echt schwer die Füße still zu halten Sad . Zum einen habe ich ein anstehendes Projekt (Regal mit Micky-Maus-Kopf) wo sich eine Bandsäge geradezu für anbietet, zum anderen verspüre ich diesen "Ich will haben"-Drang. Aber ich werde mich erstmal mit einem Bücherregal ablenken, den Lohnsteuerausgleich am Wochenende machen und noch einen Monat warten, so dass es dann finanziell für die "Record Power BS250" reicht. Lieber sparen und warten, als jetzt einen Billig-Schuss zu machen und letztlich dann doch die BS250 zu holen. Dann weiss ich wenigstens das die Maschine noch Reserven hat, wenn ich damit meine Leimholzplatten säge. Besser als eine Maschine, die oberhalb von Speerholzplattenstärke anfängt schief und krum zu sägen und vielleicht noch dauernd stehen bleibt.
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#8
Guten Morgen,

den gestrigen Abend habe ich noch ein wenig recherchiert in Sachen Bandsäge und bin dabei auf die Modelle von Paulimont gestoßen. Dabei bin ich mir nun sicher, dass es mindestens die MJ12 wird. Die MJ14 ist allerdings nur 75€ teurer und bietet satte 6cm mehr an Schnitthöhe sowie einen 350W stärkeren Motor. Sie ist zwar für meine Zwecke fast schon überdimensioniert, aber lieber habe ich eine Maschine hier, welche etwas überdimensioniert ist, als eine die bei etwas stärkeren Holz stecken bleibt. Mit der MJ14 kann ich dann mir auch Leisten und Bretter aus unserem, eigentlich als Brennholz gedachten Holzscheiten sägen. Eine sehr kostengünstige Holzquelle.
Liebe Grüße vom Stefan. 
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#9
Hallo Stefan,
alles was recht ist. Aber lass die Finger von den Ramschsägen wieder genannten Atika oder baugleichen Modellen!

Lieber keine Maschine als eine Scheißmaschine, bei der Du nur Zeit, Nerven und Material schrottest. Glaube mir, ich weiß wovon ich spreche, ist nicht umsonst so kurzfristig bei mir die größere Bandsäge geworden!

Dein aktuelles Modell sieht sowohl in 12 wie 14 prima aus. Klar, 75€ klingt nicht viel, aber ist dennoch mehr Geld. Das würde ich lieber in 2-3 gute Sägebänder investieren, die kommen ja auch noch drauf. Irgendwo ist halt auch der Punkt, wo man sein Limit nicht immer noch scheibchenweise anheben sollte.
Daher kaufte ich auch damals meine Holzmann Tischbohrmaschine für gerade mal 180€ (abzgl. einem 30% Gutschein). Klar hätte ich für gerade mal 70€ mehr eine deutlich größere Maschine kaufen können, aber ich hatte mir das Limit für diese Maschine bei 150-200€ gelegt und eisern eingehalten. So war eben noch die Bandsäge drin und meine geliebte Dewalt Flachdübelfräse.
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#10
Moin Janus,

also von Scheppach und Atika bin ich jetzt ganz weit weg. Die Paulimont schaffen es aber leider auch nicht. Hab da ganz starke Proteste von meiner besseren Hälfte bekommen, da sie bei uns derzeit der Hauptverdiener ist und sie ganz zu Recht will, dass wir beide monatlich etwas Geld bei Seite legen. Die Record Power BS250 wurde mir aber "gnehmigt". Von daher wird es diese auch werden. Vielleicht kommt die MJ14 von Paulimont aber später noch in die Werkstatt, wenn ich meine derzeitige Umschlung zum Fachinformatiker abgeschlossen und einen gut bezahlten Job gefunden habe.

Atika, Scheppach und andere im hunderter Preissegment, bei denen habe ich mir die Kundenrezessionen bei Amazon durchgelesen und kam zu dem Ergebnis, dass es hier eine sehr große Serienstreuung gibt. Einige Geräte sind "zufällig" ganz brauchbar, andere sind weder ausgewuchtet, noch sind die Räder zueinander gefluchtet. Auch missfiel es mir, dass hier kaum Kugellager Verwendung finden, sondern die Sägebänder von Führungsstiften in Position gehalten werden. Bei ein wenig Durck auf das zu bearbeitende Holzstück gibt das ein schönes, quietschendes, kreischendes Geräusch von sich. Die Reibung zwischen Sägeband und diesen Führungsstiften zieht zudem Leistung runter, da ein Teil der vom Motor abgegebenen Leistung in Reibungwärme verpufft. Also von daher sind diese Billiggeräte bei mir inzwischen gänzlich aus dem rennen.

Die BS250 hingegen hat auf Amazon fast ausschließlich positive Bewertungen (1x 3 Sterne, ansonsten nur 4 oder 5 Sterne). Das Band wird durch Kugellager geführt, der Motor ist ein Induktionsmotor welcher 350W aus der Steckdose zieht und davon immerhin noch 200W auf das untere Bandrad abgibt, die Arbeitplatte und der Anschlag sowie der Winkel scheinen gut verarbeitet zu sein... Also für meine Zwecke, abgesehen vom Auftrennen von Ästen oder dünnen Stämmen, ist die BS250 wohl ausreichend. Von daher ist jetzt noch etwas sparen angesagt und auf den Steuerbescheid vom FA bin ich auch gespannt. Ich hoffe das da auch ein kleiner, unterstützender Betrag bei rüber springt.
Liebe Grüße vom Stefan. 
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