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Betrugsversuch nach Verkauf bei eBay
#1
Hi,

auf eBay habe ich ein hochwertiges Objektiv versteigert. Der Käufer hat per Paypal bezahlt, ich habe das Objektiv per DHL-Paket verschickt.

Ein paar Tage später meldet sich der Käufer, dass das Paket da und alles OK ist. Noch ein paar Tage später dann eine Mail, dass das Objektiv defekt ist. Zurückgeben will er es nicht, sondern einen Kostenvoranschlag erstellen lassen damit wir uns einigen können.

Es kommt ein KVA über ca. 400€ vom Hersteller mit dem Vorschlag, dass wir 50:50 machen. Ich soll ihm also 200€ erstatten.

Das kam mir schon alles komisch vor. Das Objektiv war OK. Erst schreibt er das auch, dann doch nicht. Und wenn es echt nicht OK ist. warum will er dann nur 50% und nicht 100% von mir.

Irgendwie bin ich dann auf die Idee gekommen, die Seriennummer von dem KVA und dem Objektiv zu vergleichen (hatte ich noch auf einer Rechnungskopie). Und siehe da: Es waren unterschiedliche Objektive!

Also notiert euch die Seriennummern, wenn ihr hochwertige Artikel auf eBay versteigert.

Viele Grüße

Christian
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#2
oh Mann echt übel was manche da so treiben ... super dass du es gemerkt hast
und ein echt guter Tipp .. danke dir
Ich bin nicht Dick, ich habe Modelmaße. So ca. ein dreiviertel Model hoch und zwei bis drei Models breit  Rolleyes
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#3
Eigentlich müsste man so ne Gestalt anzeigen...

Gruß Monty
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#4
(03.03.2021, 18:09)Monty Burns schrieb: Eigentlich müsste man so ne Gestalt anzeigen...

Nicht eigentlich sondern unbedingt!

Beim nächsten ist es ein Notverkauf, und der ist auf die Kohle angewiesen.
LG
----
Wos I net konn, konn Silikon
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#5
(03.03.2021, 18:09)Monty Burns schrieb: Eigentlich müsste man so ne Gestalt anzeigen...

Werde ich auch. Mit Sicherheit!
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#6
Ich male mir bei solchen Geschichten immer aus wie es wäre solchen liederlichen Menschen einen Besuch abzustatten um ein wenig Selbstjustiz zu praktizieren.
Keine Angst Freunde, es bleibt bei den Träumen aber da mein Schwiegersohn Richter ist kriege ich genug Stories zu hören und weiß das die Drecksäcke glimpflich davonkommen.
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#7
Hallo,
mann was es nicht alles gibt.
Gut das Du das Durchschaut hast.
Ich hoffe du hast das Geld schon sicher in Deiner Tasche.
Gruß Martin
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#8
Was ähnliches hatte ich auch mal.
Irgendwas verkauft. Alles in Ordnung gewesen. Ich kontrolliere immer die Paketverfolgung, zum Glück.
Und nach drei Monaten kam die Mail, dass kein Paket angekommen sei. Und der jenige im Urlaub war aber er die Adresse von einen Freund angegeben hätte.
Man muss wissen, nach drei Monaten löscht DHL die Versandnachrichten. Sprich, Du kannst nicht mehr nachvollziehen, ob das Paket angekommen ist.

Ich hatte bei locker tausend Käufen und über 100 Verkäufen nur ein mal ein echtes Problem bei einem gekauften Artikel. Deswegen bin ich, wenn was nicht sauber läuft doppelt und dreifach skeptisch.

Beim Verkaufen sieht die Sache leider anders aus.
Einmal hatte ich sogar den Fall, dass ein Artikel komplett zerstört zurückgesendet wurde. Allerdings erst so spät, dass ich bei DHL den Schaden nicht reklamieren konnte...
150€-Artikel für den Schrott + 2x 18€ Versand. Das war echt ärgerlich....
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#9
Der Kauf eines Artikels, um dann einen eigenen defekten Artikel zu reklamieren scheint inzwischen gängige Praxis zu sein. Ich mache bei Ebay kaum noch etwas, erst recht keine Verkäufe mehr, seitdem sie einseitig die Bewertungen für Käufer abgeschafft bzw. nur noch "gut" zu lassen. Da hab ich schon einige Erpessungsversuche erlebt :-(

Wichtig: Sofern jemand bei Paypal einen Fall eröffnet, ist sofort der ganze Betrag strittig. Als privater Verkäufer wird der Betrag sofort gesperrt bzw. das Paypal Konto eingefroren. Noch raffiniertert ist, als Käufer die Paypalzahlungen über die Kreditkarte laufen zu lassen und diese dann mit deutlichem Zeitversatz nach einem halben Jahr oder mehr zu reklamieren. Paypal benachteiligt in jedem Szenario stets den Verkäufer, da auch die allgemeine rechtliche Lage sehr auf den Verbraucher (=Käufer)-Schutz ausgelegt ist und nicht für am Markt verkaufend auftretende Privatpersonen.

Was hilft sind persönliche Übergaben, klar ist das schwieriger geworden im letzten Jahr. Artikel ggf. an unauffälliger Stelle markieren, sofern keine Seriennummern oder anderes vorhanden sind. Dokumentieren hoch drei, Bilder vom Artikel, vom Einpacken und allem machen, nur so rettet man sich ggf. den Hintern.

Neueste Erkenntnis: Auch bei rechtlich korrekt beschriebenen Verkäufen unter jeglichem Garantie/Gewährleistungsausschluss und der Aufforderung der persönlichen Übergabe im Rahmen der Ebay Kleinanzeigen: Von den 11 zuletzt verschickten Artikeln habe ich bei sechs erlebt, dass sich die Leute später wieder melden und aus irgendwelchen Gründen plötzlich Erstattungen haben wollen, weil Artikel angeblich defekt sind.

Wenn ich Dinge online verkaufe, kommt es mir nicht auf den letzten Euro an. Der Ärger mit einem betrügerischen Verkauf eines defekten Artikels ist vielfach höher, als ggf. dafür eine niedrigere Summe zu erzielen. Defekte Artikel verkaufe ich meist schon gar nicht mehr, auch nicht als Ersatzteilespender.

Ich könnte nur kotzen, wenn mich dann noch einer unverschämt anmacht, weil ich ihm (zuletzt bei einem einwandfrei funktionierenden Switch) angeblich einen defekten Artikel geschickt haben soll und er plötzlich die Hälfte zurück haben will.

Übrigens: Einige dieser Halsabschneider habe ich in Beobachtung und man wundert sich nicht mehr, wenn dann plötzlich einige Tage später unter einem anderen Account (gleiche Mobilnummer!) der eigene Artikel wieder für einen vielfachen Preis auftaucht und sogar mit eingeschalteten LED klar den ordentlichen Betriebszustand signalisiert!
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
...und Zeugen beseitigt ...und umzieht!
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#10
Mir ist etwas ähnliches mit E-Bay Kleinanzeigen passiert! Ich bekam plötzlich eine E-Mail das mein Artikel erfolgreich eingestellt sei???? Ich habe aber zu diesem Zeitpunkt und auch schon sehr viel früher keinen Artikel eingestellt. Also habe ich mich eingeloggt und siehe da, es wurde über meinen AC eine Grafikkarte im Wert von 700€ angeboten. 
Also habe ich zuerst versucht ob ich den Preis ändern konnte, es ging, ich erhöhte den Preis auf 12.000€! Jetzt meldete ich es Ebay, Antwort von Ebay: Ich soll mein PW ändern ansonsten könnten Sie da nichts machen. Also löschte ich meinen AC komplett, fertig!
Der Trick war der, die verkaufen ein Artikel über einen fremden AC, kassieren per Überweisung ab und liefern nicht. Den Ärger hat dann der eigentliche AC Inhaber.
LG Hans
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