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Bohrfutter löst sich öfter
#1
Hallo zusammen,

ich habe gestern zum ersten Mal mit dem Kreisschneider ein paar Scheiben aus Siebdruckplatte geschnitten. Dabei hat sich oft das Bohrfutter vom B16-Kegel gelöst.

Säubern, entfetten und wieder draufstecken und leicht mit einem Holz anklopfen war immer nur für ein paar Minuten erfolgreich.

Gibt es da einen Tipp, wie man das Bohrfutter dauerhafter (aber natürlich immer noch lösbar) befestigt bekommt?

Dieses Problem hatte ich auch schon mit Forstnerbohrern, aber längst nicht so häufig.

Liebe Grüße

Regina
Die kürzeste Gerade zwischen zwei Verbindungen ist der Punkt!
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#2
Ist der b16 Kegel sauber

Auch Mal in der Ständerbohrmaschine innen säubern.

Und ist die Haltenase noch in Ordnung ?
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#3
Regina, ich habe dieses Problem auch, aber bisher keine Lösung gefunden. Das Problem trat auf, als ich mein altes Bohrfutter (mit Schlüssel) gegen ein neues Schnellspannfutter ausgetauscht hatte. Beim Kreisschneider fällt es raus, auch ab und an bei großen Forstnerbohrern. Also wie bei Dir ...

Bei mir geht der Kegel des Bohrfutters lange nicht so weit in die Aufnahme an der Bohrmaschine, wie es beim alten Futter der Fall war. Sauber ist alles, Kegel ist auch der gleiche wie beim alten Futter.

Ich bin mal gespannt, ob uns jemand helfen kann.

Wolfgang
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#4
Hallo,

Hatte ebenfalls das Problem mit dem abfallenden Bohrfutter.

Geholfen hat dann folgendes:

B16 Kegel leicht mit Schleifvliess (grau, das feine) anschleifen
Mit Bremsenreiniger entfetten und säubern
Ab ins Gefrierfach für 30 MInuten
Kegel mit Kreide einreiben
Bohrfutter soweit öffnen das die Spannbacken versenkt sind, hochkant auf Holzbrett legen
Konus mit Gummihammer leicht ins Bohrfutter schlagen, Betonung auf leicht !!

Nach erwärmen auf Zimmertemperatur hält das bombenfest.

So habe ich das bei meinem alten Bohrfutter / Dorn gemacht.

Beim neuen Röhm Supra samt passendem neuen Kegel hatte ich die Probleme nicht, scheinbar war hier der normgerechte Schliff besser ausgeführt.

LG;
Löschi
"Ich rate, lieber mehr zu können als man macht, als mehr zu machen als man kann" 
by Berthold Brecht
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#5
Ich würde erst mal alles sauber entfetten, dann den B16-Kegel mit einem Edding anmalen und ihn dann von Hand mit leichtem Druck im Bohrfutter drehen. Dann sieht man an der abgetragenen Farbe, wo der Kegeldorn bzw. das Bohrfutter keinen sauberen Kontakt haben. Dann eben mit Feile und Schleifpapier dafür sorgen, dass möglichst die komplette Fläche Kontakt hat. Wenn alles passt, kann man noch ein bis zwei Tropfen Loctite- Schraubensicherung drauf geben und dann das Bohrfutter mit ein paar kräftigen Hammerschlägen (natürlich Holz dazwischen legen) zusammenfügen. Dann sollte es dann wieder eine gute Weile halten.
Gruß
Günther

Theoretisch müsste ich praktisch alles können.
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#6
Hallo Löschi, hallo gukalaro,

Eure Tipps, mit Edding die Flächen kontrollieren bzw. Wärme/Kälte beim zusammenbauen zu nutzen, klingen vielversprechend. Werde es beim nächsten Werkstattaufenthalt ausprobieren und dann berichten, ob es von Erfolg gekrönt war. Kann allerdings etwas dauern, bis ich mich wieder melde, da ich den Kreisschneider nicht so oft nutze. Vielleicht kommt Wolfgang ja eher zu einem Ergebnis.

Danke für Eure Vorschläge und ein schönes Wochenende wünscht

Regina
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