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Breite des Spaltkeils auf Zahnbreite abstimmen?
#1
Hallo,

ich such gerade nach einem guten Blatt für meine meine TKS. Ich will in einige Birnholz-Bretter längs zur Faser Falze sägen (Fräsen und hobeln hat kein gutes Ergebnis ergeben). Ich habe mir jetzt für das folgende Sägeblatt entschieden: HM Kreissägeblatt - Ø 250 mm x 3,2 mm x 30 mm | Flachzahn (18 Zähne)

Jetzt erinnere ich mich ganz dunkel daran, dass der Spaltkeil "zum Sägeblatt passen sollte". Mir fehlt aber das Hintergrundgrundwissen, um das richtig einordnen zu können. Das von mir ausgesuchte Sägeblatt hat 3.2mm Zahnbreite. Mein Spaltekeil ist ca. 2.5 mm breit. Passt das noch oder brauche ich einen breiteren Spaltkeil? Wie handhabt Ihr das?

Sascha
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#2
Hallo Sacha, der Spaltkeil sollte einerseits dünner als der Sägezahn, andererseits aber dicker als das Stammblatt sein (die Stahlscheibe, die die Sägezähne trägt). Die Stammblatt-Dicke sollte im Datenblatt stehen.
Liebe Grüße
Andreas


Man kann es gar nicht vermeiden täglich hinzuzulernen!

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#3
Aha. Danke für die Info. Dünner als der Sägezahn passt schonmal. Dicker als das Stammblatt ist leider nicht festzustellen, da die Info leider in den technischen Daten fehlt. Aber ich kann den Hersteller ja mal fragen.

Das hilft mir schonmal weiter.

Sascha

Auf einer anderen Webseite habe ich gelesen, dass das Blatt angeblich 2.2mm dick ist. Scheint also passend zu sein.
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#4
Da würde ich ganz pragmatisch den Spaltkeil mit etwas Gewebeband aufdoppeln, falls notwendig.
----
Wos I net konn, konn Silikon
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#5
servus

ich würde sagen, wenn die Zahnbreite 3,2mm beträgt, und der Spaltkeil ca 2,5mm stark ist, passt das einwandfrei
wichtig ist aber, die Höhe des Spaltkeils einzustellen
außerdem: um Falze oder Nuten zu sägen, ist der Spaltkeil eigentlich unwichtig

Gruß Anton
nur tote Fische schwimmen mit dem Strom
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#6
Das stimmt nicht ganz, Anton. Wenn das Stammblatt dicker ist als der Spaltkeil, kann sich daran das Holz verklemmen und dieses wiederum fliegt uns fröhlich mit freundlichsten Grüßen entgegen. Das kann auch bei verdeckten Schnitten passieren. Darauf wird Sascha jedenfalls mühelos verzichten können.

Ach ja, auf den Spaltkeil ganz zu verzichten, wäre noch weniger gut. Wenn der sowieso unterhalb der Höhe des Sägeblattes liegt, gibt es noch nicht mal einen Grund ihn auszubauen. Im Gegenteil. das ist noch zusätzlich mit Aufwand verbunden.

Christians Idee, notfalls dem Spaltkeil ein paar kräftigere Schultern zu verpassen, ist aber nicht so schlecht. Das Klebeband sollte dann aber wohl eine reibungsarme Oberfläche haben.
Liebe Grüße
Andreas


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#7
(30.07.2020, 18:54)Das Holzwollschnitzelwerk schrieb: Das stimmt nicht ganz, Anton. Wenn das Stammblatt dicker ist als der Spaltkeil, kann sich daran das Holz verklemmen und dieses wiederum fliegt uns fröhlich mit freundlichsten Grüßen entgegen. Das kann auch bei verdeckten Schnitten passieren. Darauf wird Sascha jedenfalls mühelos verzichten können.

Ach ja,  auf den Spaltkeil ganz zu verzichten, wäre noch weniger gut. Wenn der sowieso unterhalb der Höhe des Sägeblattes liegt, gibt es noch nicht mal einen Grund ihn auszubauen. Im Gegenteil. das ist noch zusätzlich mit Aufwand verbunden.

Christians Idee, notfalls dem Spaltkeil ein paar kräftigere Schultern zu verpassen, ist aber nicht so schlecht. Das Klebeband sollte dann aber wohl eine reibungsarme Oberfläche haben.

"eigentlich unwichtig" heißt ja nicht, den auszubauen
nur tote Fische schwimmen mit dem Strom
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#8
Entschuldige, wenn ich noch mal widerspreche, Anton. Der Spaltkeil ist immer und in jedem Fall wichtig. Den Grund hab ich oben beschrieben. Es gibt nur einen einzigen Fall, wo ein Spaltkeil tatsächlich stört. Beim Bau einer Zero Clearance Einlage, wenn das Sägeblatt durch die jungfräuliche Einlage fahren soll.

Und damit soll es jetzt mit den Sicherheitshinweisen aber auch sein Bewenden haben. Das habe ich auch nur angeführt, weil Sascha nach der Wechselwirkung Sägeblatt/Spaltkeil gefragt hat.
Liebe Grüße
Andreas


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#9
(30.07.2020, 20:01)Das Holzwollschnitzelwerk schrieb: Entschuldige, wenn ich noch mal widerspreche, Anton. Der Spaltkeil ist immer und in jedem Fall wichtig. Den Grund hab ich oben beschrieben. Es gibt nur einen einzigen Fall, wo ein Spaltkeil tatsächlich stört. Beim Bau einer Zero Clearance Einlage, wenn das Sägeblatt durch die jungfräuliche Einlage fahren soll.

Und damit soll es jetzt mit den Sicherheitshinweisen aber auch sein Bewenden haben. Das habe ich auch nur angeführt, weil Sascha nach der Wechselwirkung Sägeblatt/Spaltkeil gefragt hat.

anscheinend hab ich in meinem ganzen Leben in dieser Beziehung etwas falsch verstanden  Smile
ein Sägeblatt besteht für mich aus einem Grundkörper und aufgebrachten Zähnen
normalerweise ist der Grundkörper etwas dünner als die Zahnbreite (genaue Daten kann man googeln)
die Dicke des Spaltkeils ist normalerweise etwas dünner als die Zahnbreite und hat nix mit dem Grundkörper zu tun
das ein Spaltkeil wichtig ist, habe ich auch nie bestritten
so, das wars dann auch für mich zu diesem Thema  Wink 
ich weiß nicht, ob das ganze Sascha geholfen hat, ich hoffe doch 

Gruß Anton
nur tote Fische schwimmen mit dem Strom
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#10
Zitat:die Dicke des Spaltkeils ist normalerweise etwas dünner als die Zahnbreite und hat nix mit dem Grundkörper zu tun

Nur zur Erklärung. Wenn der Spaltkeil dünner ist als das Stammblatt, kann sich das Holz am Stammblatt festklemmen. Seine Aufgabe ist ja, das Holz davon fern zu halten.
Liebe Grüße
Andreas


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