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CNC
#1
Moin zusammen,

Tja, das Thema CNC greift um sich...
Ich werde vermehrt von euch angeschrieben per PN. Damit jeder was davon hat, habe ich hier diesen Thread eröffnet.

Nun erstmal etwas zu meiner Fräse:
Der erste Entwurf entstand 1994. Die Mechanik war fertig. Und verstaubte dann. Es gab nur teure Software für sowas.

2016, Kurz vor Weihnachten habe ich das 'Ding' dann wieder hervorgeholt und mit günstigen Treibern und freie Software 'schüssig' gemacht.
Mit dieser 'kleinen' Fräse habe ich mir dann die jetzige gebaut: etwa 900x900x100 Verfgahrweg.

Also der Thread ist eröffnet. Rege Fragen sind erwünsch ;-)

LG euch
Walter
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#2
Hi, hast du dir die Teile selber zusammen gestellt oder ein Bausatz erworben?
LG Hans
Mein Großprojekt: Werkstatt Mein 2. Hobby: Fotografie Meine Werkstatt: 73312 Geislingen
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#3
Moin Walter,
was verstehst Du unter günstigen Treibern?
Hast Du das Protoneer auf dem Raspberry

Meine CNC ist auch von Mitte der 90er und wird über den Parallelport angesteuert.
Das geht ganz gut, allerdings ist der alte Pentium 4 mit entsprechender LPT-Schnittstelle
fast Antiquariat.
Mich interessiert eine Lösung über USB mit Minimalkosten.
Der Raspberry würde mir schon gefallen, bin aber auf dem Linux-Auge blind.

Wie sieht Deine Hardware aus?

LG
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#4
@ Hans:
selber entworfen aus Alu.

@Obelix:
Ich hatte mich für Arduino mit der grbl Software entschieden um die Fräsmechanik zu steuern.
Bei der kleinen mit Arduinoschield  und den 4 einzelnen Polulu Schrittmotortreibern drauf. Wenn ich dann etwas gehimmelt hätte, wäre der Schaden nicht so hoch. Allerdings können diese Treiber 'nur' 1.5A pro Motor. Es funktioniert aber schon ganz gut für den Anfang.

Bei der großen Fräse habe ich dann die günstigen TBA6600 von Toshiba verbaut. 4,5A bei 40V
Closed Loop ist Overkill für den Hobbybau.

grbl übernimmt dabei all die zeitkritischen Hardwaregeschichten, wie Schrittmotoren, Limitschalter, Probeschalter, Start/Stop/Pause, Not-Stop, Türen, Staubsauger, Kühlung.

Der RaspPi 3 mit bCNC ist sehr Leistungsfähig. Die DXF-Dateien übergebe ich per LAN an den RasPi 3 per Netzwerkfreigabe.
Ein Dateibaum auf dem RasPi3 habe ich so freigegeben, das Windows diese einbindn kann. Somit kann ich an dem CAD-PC entscheiden, ob die CAD-Datei auf dem PC gespeichert werden soll oder direkt auf dem RasPi
Als Betriebsystem läuft auf dem RasPi 3  ein Linux. Aber die ganze Konfiguration ist per Mausklick auf deren Bedieneroberfläche (auf Deutsch) einstellbar.

Der bCNC auf dem RasPi 3 streamt den gCode über USB zu dem Arduino wo das GRBL läuft.

Alles läuft sehr unkritisch. Einzig die Limitschalter sind sehr empfindlich. Es schleichen sich sehr schnell fehler ein beim übersprechen der Schrittmotorsignale und den 400Hz des Spindelmotors.
Wie solls auch anders sein?: Um dieses 'kleine' Manko zu eliminieren habe ich mir zusätzliche Schaltungen erstellt, die sehr nahe an den Limitschaltern sitzen, diese entprellen und das Signal verstärken. Am Arduino werden diese Signale dann von einer weiteren Schaltung von mir entgegengenommen und sicher dem Arduino/gbrl übergeben.

Als Spindelmotor habe ich eine mit Frequenzumrichter und einer er16 Variante gewählt. Planfräsen mit einem 16mm Fäser ist damit kein Problem, genauso wie Platinenfräsen mit einem 0.1mm V-Cut...

unter YT hatte ich mal ein Video eingestellt, welches einen ersten PCB-Frästest zeigt:




Der Fräser ist noch eine günstige Baumarkt V-Cut. Die Platte zum Test  eine Siebdruckplatte.
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#5
hier eine PCB ohne Nachbehandlung mit einem V-Cut 15° 0.3mm:
   
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