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Der Review-u. Empfehlungs-Thread
#1
Hallo Freunde des Bastelns,

hier soll eine Anlaufstelle entstehen für alle, die ihre Werkzeuge oder Maschinen für die anderen User vorstellen/testen möchten, um diese Infos weiterzugeben. Oftmals ist es so, dass (zumindest in unserer Region) die Auswahl an verfügbaren Maschinen und Werkzeugen nahezu gegen Null tendiert. Das ist natürlich nicht sonderlich prickelnd für jemanden, der gerade auf der Suche nach einem Neuerwerb ist.

So können wir uns untereinander etwas Hilfestellungen geben und dem einen oder anderen vielleicht die Entscheidung erleichtern, welche Maschine er sich für sein - oft lange gespartes - Geld kaufen soll.

Wie im anderen Thread bereits erwähnt wurde, gibt es ja für solche Sachen nur eine begrenzte Anzahl deutschsprachiger Videos in YT. Hier können wir das jetzt ändern  Wink .

Also scheut Euch nicht und lasst uns an Eurer Meinung und Euren Tests teilhaben  Thumbs Up

Ich fange dann mal an mit meinem Review über meine BOSCH Professional GCM 12 GDL Kapp-u. Gehrungssäge:





Ich hoffe, es folgen noch viele weitere Erfahrungsberichte CoolThumbs Up






Gesamtübersicht:

Bithalter - Vergleich Wiha / Wera

Kapp-u. Gehrungssäge - BOSCH Professional GCM 12 GDL

VDE Werkzeug - Wiha ElectricVario Family

Verleimfräser (Chinaversion) der € 20,- Klasse
Gruß,
Michael

......denn das Kind im Manne stirbt nie.......


YouTube: Mixbambullis
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#2
Moin,

sehr gute Idee. Kann man auch nur einen Bericht schreiben, oder sollte es auf jeden Fall ein Video sein? Mal schaun was ich so über die TS 250 von Holzmann berichten kann. Und dann schaue ich mir natürlich auch noch Dein Video an. Jetzt gehts aber aufs Sofa zur Frau. Die hatte dieses Wochenende so mal gar nichts von mir. War nur in der Werkstatt und habe an meiner Bandsäge gewerkelt.

Gruß Don
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#3
Hi Don,

nein es muss kein Video sein. Eine nähere Beschreibung der von Dir getesteten Maschine oder des Werkzeugs reicht aus. Es sollten aber auf jeden Fall - wenn kein Video - eine ausreichende Anzahl von Fotos integriert sein.

Gerade bei Teilen, bei denen Einzelheiten wichtig sind, kann man es besser visualisieren, wenn Fotos zur besseren Anschauung zu sehen sind Wink
Gruß,
Michael

......denn das Kind im Manne stirbt nie.......


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#4
Ich habe in der Richtung ja auch schon zwei Sachen online gestellt, hier aber gern nochmal:







... und wer mir was Gutes tun möchte: Amazon Wunschzettel

PS: Die Artikel bitte explizit an die "Wunschzettel Adresse" schicken lassen, ansonsten landen sie bei Dir. Wink
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#5
Sehr schön Andy Thumbs Up
Gruß,
Michael

......denn das Kind im Manne stirbt nie.......


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#6
Prinzipell eine gute Idee...
Aber in Anbetracht der Fülle an Maschinen generell, dann noch die verschiedenen Hersteller, befürchte ich, dass dieser Thread schnell unübersichtlich wird.
Da bräuchte man schon eine gute Strukturierung, wenn nicht sogar ne Datenbank geeigneter sein könnte.
Idea Ich hinterfrage lieber, statt zu kritisieren Huh
 
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#7
China-Verleimfräser der 20-Euro-Klasse

Die üblichen Verdächtigen der 20-Euro-Klasse stammen aus der gleichen Kiste, der bei der Qualitätskontrolle der Markenanbieter durchgfallenen Teile.

   

Es ist auch völlig egal, ob man sich für einen 8mm oder einen 12,7mm Shaft entscheidet.
Am Ende haben beide die gleichen Klingen mit einer Bohrung für eine 8mm Welle.
Zerlegt man das Teil, findet man neben den Klingen und den Distanzringen, jede Menge Ausgleichscheiben.

                   

Es ist ratsam, beim Zerlegen die Einzelteile in der Reihenfolge zu ordnen.
Warum, zeigt sich beim Nachmessen der Einzelteile.
So schwankte die Schnittbreite der einzelnen Messerscheiben in meinem Fall wischen 4,77mm und 4,44mm, wobei selbst die Klingen eines Messers nicht identisch waren.
Auch an den Spitzen schwankte die Breite zwischen 1,8mm und 2,2mm.

       

Bei den Distanzringen war es das gleiche. Die Stärke schwankte zwischen 4,30mm und 4,17mm.

   

Jetzt erklärte sich auch die unterschiedliche Anzahl der Ausgleichscheiben, deren Stärke zwischen 0,12mm und 0,2mm schwankte.
Nun stellt euch das Puzzle vor, wenn ihn, so wie ich, alles zerlegt, durcheinander würfeld und dann wieder zusammnsetzt.
Auf Anhieb eine Kombination zu finden die passt, ist wie ein 6er im Lotto.

Aber nicht nur Breite und Form der Klingen sind unterschiedlich, auch die Länge ist nicht gleich.

       

Abschließend noch eine Bemerkung. Scharf ist anders.

Ich fragte mich, wie man damit eine, auch nur halbwegs fugenfreie Verbindung fräsen kann.

Kommen wir also zum Paxistest:

Als Material fiel mir ein Schwartenbrett aus Eschenholz in die Hände.
Normalerweise benutze ich dieses Schwartenholz um Hammer- oder Axtstiele herzustellen.
Bei diesem Brett lagen die Jahre aber so verquere, dass kein vernünftiger Stiel rauskommen konnte.
Also, aufschneiden, hobeln und fräsen.

                   

Hier noch ein paar kommantarlose Bilder der Fugen nach dem verleimen:

                               


Fazit:
Wer nur gelegentlich einen Verleimfräser einsetzt und nicht im Möbelbau arbeitet, kann mit dem Teil leben.
Die Alternative wäre ein Verleimfräser von ENT für den 10-fachen Preis.
Ein Fräser, der immernoch kein Profiwerkzeug ist, für über 200 Euro ist maßlos überteuert.

Ich persönlich werde diesen Fräser trotzdem nichtmehr benutzen. Ich vertraue den filigranen, unsauber bearbeiteten Klingen nicht.
Zwischenzeitlich habe ich mir einen Fingerfräser zugelegt, der auch in die 20-Euro-Klasse gehört, aber maßhaltig und viel robuster ist.

   

Es muß jeder für sich entscheiden, für mich und meinen Nutungsumfang reicht das aus. Das Ergebnis mit dem China-Fräser rechtfertigt nicht,  die Phantasiepreise von ENT oder Festol zu bezahlen.

LG Volker
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#8
Moin Meister Obelix,

tolle Übersicht und Darstellung!
Vielen Dank!

VG
Walter
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#9
(01.09.2019, 13:07)Obelix schrieb: ... Ich persönlich werde diesen Fräser trotzdem nichtmehr benutzen. Ich vertraue den filigranen, unsauber bearbeiteten Klingen nicht. Zwischenzeitlich habe ich mir einen Fingerfräser zugelegt, der auch in die 20-Euro-Klasse gehört, aber maßhaltig und viel robuster ist. ...

Volker, ich habe ja auch so einen Fräser wie den, welchen Du hier vorgestellt hast. Bin auch nicht so richtig zufrieden. Wahrscheinlich machen die doch markanten Abweichungen der Abmessungen ein genaues, sauberes Arbeiten fast unmöglich ...

Testest Du den neuen Fingerfräser auch noch für uns?

Wolfgang
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#10
Danke für die Vorstellung, Volker. Da weiß man gleich, was man nicht und was man statt dessen kaufen sollte.
Liebe Grüße
Andreas


Man kann es gar nicht vermeiden täglich hinzuzulernen!

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