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Dichte Absauganlage funktioniert nicht richtig (bin ratlos)
#31
Irgendwie gehen hier die Posts durcheinander. Deinen Frästisch hast Du ja auch schon in diesem Thread diskutiert. Es wäre glaube ich für uns beide hilfreich wenn jeder für seine Anliegen und Fragen einen eigenen Thread macht. Der Threadtitel passt ja sonst auch nicht mehr. Was meinst Du?
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#32
(31.01.2018, 21:36)sashman schrieb: Es wäre glaube ich für uns beide hilfreich wenn jeder für seine Anliegen und Fragen einen eigenen Thread macht.

@srambole @sashman

Darum bitte ich  Cool. Deshalb blende ich mal OT-Posts hier aus.
Gruß,
Michael

....Meine Spardose....

YouTube: Mixbambullis
Instagram: Mixbambullis
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#33
Hi Sascha, MDF ist schon ein feines Material was sich sehr gut verarbeiten lässt und auch kleine Patzer können
schnell nachgebessert werden.

Die Kiste sieht doch schon recht ordentlich aus und mit einer Extraportion Leim kriegst Du auch den etwas größeren Schlitz
zugeklebt.

Die etwas zu dünn gefräste Platte würde ich als Boden fest verkleben und den anderen als Deckel nehmen, weil durch ein 
häufiges öffnen könnte es schnell passieren das Dir was an der Kante abbricht.

Oder man verstärkt die Platte und leimt noch eine 2 Platte darauf, bei mir habe ich ein MPX Deckel gewählt 
um den Zyklon möglichst stabil mit dem Deckel verbinden zu können und
falls ich irgendwo anecke nicht gleich sofort was abbricht.

Das Loch für den Zyklon würde ich nach Möglichkeit ziemlich mittig in Deckel sägen, fräsen oder schneiden, um
mögliche Turbulenzen an den Ecken und  an den Wänden auszuschließen.


Gruss Woody  Smile
Meine Projekte  Smile

Umbau 1 MFT/Kapp T./French C
Umbau 2 Filter/Bohr T. / Absaug.
PTS10



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#34
(31.01.2018, 23:06)JST schrieb: Servus Zusammen,

meine Absauganlage ist absolut dicht und ohne großen Aufwand herstellbar.

Blecheimer für 17 Euro bestellt und innen im Deckel eine MDF Platte mit dem Zyklon verschraubt, dazwischen habe ich eine vollgummierte Antirutschmatte als Dichtung zweckentfremdet Wink .
In der Mitte des Eimers noch einen Holzring zur Verstärkung verklemmt, der Deckel wird absolut dicht mit der vorhandenen Spannvorrichtung befestigt.
Bin absolut zufrieden mit der Saugleistung.

Gruß Jochen
Hallo Jochen,
aus Erfahrung (habe die gleiche Kombination) kann ich dir sagen.....den Aufwand hättest du nicht betreiben müssen Wink 
Es funktioniert auch ohne die zusätzlichen Ein- Anbauten ganz hervorragend Smile
 
VG
Jörg
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#35
hallo
ich hatte ja schon mal meinen Absaugbehälter vorgestellt, der war aber ohne Zyklonaufsatz....funktionierte auch gut....mal einen Zyklon gekauft und oben  draufgesetzt. Der Behälter ist von einem Poolsandfilter.....
           
arbeite 30 Minuten mit dem Kopf und dann 10 Minuten in der Praxis und nicht umgekehrt.
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#36
Da bin ich wieder. Mittlerweile habe ich Version 2 des Zyklonbehälters fertig. Alles verleimt, alle Ritzen innen mit Silokon ausgespritzt, den Zyklon in Silkon gesetzt und verschraubt. Den Deckel habe ich diesesmal mit einem Profilband versehen. So sieht die Kiste jetzt aus:

   

Die wird später noch aufgehübscht und bekommt von außen (und ggf. innen) einen gut deckenden Anstrich.

Wie beim letzten mal habe ich mit gleichem Versuchsaufbau getestet. Der einzige Unterschied war, dass ich den Kärcher nicht auf Vollgas sondern niedrigste Stufe gestellt habe (da saugt er immer noch wie irre) und dass der Staubeinlass einen ordentlichen Schlauch bekommen hat. Und was soll ich sagen? Der Wirkungsgrad liegt bei knapp 90%. In anderen Posts heißt es, dass "kaum" noch was im Staubsauger landet. 10% sind sicher nicht "kaum" noch was, aber es ist schon um einiges näher dran, als mit Version 1 meines Kastens.

Ich werde morgen mal den Kasten in Tüten luftdicht verpacken, um zu sehen, ob am Kasten noch was zu verbessern ist und wo, aber ich denke ich bin auf dem richtigen Weg. Sobald ich das morgen getestet habe, melde ich nochmal ein paar abschließenden Worten.

Aber auch schon jetzt: danke an alle für Eure unterstützenden Kommentare. Hat geholfen. Thumbs Up
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#37
So. Jetzt läuft es!!! Hat ein wenig gedauert, weil ich noch zwei andere Mini-Projekte vorgedrängelt haben, die zu Karneval noch fertig werden mussten.

Aber jetzt zur Absauganlage. Um es kurz zu machen: die 10% Leistungverlust lagen NICHT an der Box, sondern an der Messmethode. Ich habe immer gemessen, was in der Box ankommt und (im Nachhinein blöd) daraus gefolgert, was wohl im Staubsauger ankommen muss. Dabei habe ich völlig vergessen, dass ja auch was im Rohrsystem hängen bleiben könnte.

Heute habe ich (nachdem ich zwischenzeitlich diverse Tests inklusive Vollverpackung der Box gemacht habe) den Staubsauger vollständig geleert, eine Testmenge durchs System gepustet (bzw. gesaugt) und siehe da (oder besser siehe nicht da): es war so wenig im Staubauger angekommen, dass man so gut wie nix sah.

Ich halte "Nur aus Fehlern lernt man" für einen ausgelutschten Glückskeksspruch, aber gelernt hab ich heute trotzdem was.

Falls jeman wissen will, wie soviel Verlust im Rohrsystem passiert: Als ich die DN 50 Rohre angebracht habe, hab ich an manchen Stellen diese Reinigungsrohstücke mit Schrauverschluss eingesetzt. Vermutlich bilden sich an den Stellen Turbulenzen und somit sammelt sich der Staub in dem kurzen, um 90° abbiegenden Stummel. Das muss ich bei Gelegenheit behebn.

Jetzt erfreue ich mich erstmal an meiner Absauganlage, die früher dicht war, als ich es dachte.
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#38
Na siehste es geht doch , kleiner Tip den 90 Grad Bogen gegen 2  45 Grad Bögen tauschen um einen größeren Radius zu erreichen.
Der 90 geht zu scharf um die Ecke und mindert die Saugleistung und es können sich dort schneller Spannfasern verfangen wie bei 2 45 Bögen.
Meine Projekte  Smile

Umbau 1 MFT/Kapp T./French C
Umbau 2 Filter/Bohr T. / Absaug.
PTS10



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#39
Danke für den Tipp @Woody1970. Ich werde sowieso die gesamte Verrohrung überarbeiten und diese Revisionsteile gegen Blast Gates mit den von Dir genannten 45° Abzweigungen ersetzen. Noch ein Punkt auf meiner Löffelliste Wink
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#40
Bei der Beschreibung kann ich Dir sagen, dass der Zyklon wohl nicht auf die Geschwindigkeit kommt, um die feinen Partikel abzuscheiden.

Jede Kombination von Rotationsabscheider (Höhe, Durchmesser = Rotationsgeschwindigkeit zu Volumenstrom) und Absaugturbine besitzt eine eigene Kombination, bei der die Stäube gut abgeschieden werden. Dabei ist mehr nicht immer besser!
Vereinfacht gilt: Hoher Volumenstrom in großem Zyklon je gröber die Stäube, kleinerer Zyklon mit höherer Rotationsgeschwindigkeit für feinere Stäube.

Theoretisch kann man die auch hintereinander setzen und immer feinere/kleinere Zyklone schalten.

Schau mal, wie das Ergebnis wird, wenn Du bewusst regulierbare Falschluft im letzten Meter zwischen Zyklon und Turbine einlässt. Oft hilft das schon, mit ein wenig Experimentieren kann man sich so herantasten, so dass man für verschiedene Arbeitsgänge die ideale Eigenschaft des Systems mit bester Rückhaltung kennt.

Leute, jedes dieser Konstrukte ist in sich ein Unikat, was bei dem einen klappt, kann woanders scheitern. D.h. trotz gleicher Wattage und gleichem Zyklon können zwei Leute mit solchen Eigenbauten gegensätzliche Ergebnisse erhalten,

Wenn man die Grundlagen aber erstmal verstanden hat, ist es vom Grundsatz her nicht so schwer, Venturi sei Dank!
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
...und Zeugen beseitigt ...und umzieht!
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