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Dunkler Ring in lackierter Eiche? Wie?
#1
Moin Leute! 

Ich brauch mal eben schnell die Schwarmintelligenz  Wink

Ich hab mir ja vor kurzem einen Tisch fürs Wohnzimmer gebaut aus Eiche Leimholz. Letzten Sonntag hab ich mir Pistazien genehmigt und die leeren Schalen in eine kleine Müslischüssel geworfen. Da ich von Montag bis Mittwoch nicht da war stand diese Schüssel nun drei Tage auf dem Tisch. 

Beim aufräumen nehm ich die Schüssel weg und sehe das: 

   


Wie kann das sein? Die Schüssel war trocken und sauber, der Tisch ist mit vier Schichten Klarlack behandelt. Ich kanns mir nicht erklären. Sieht aus als hätte was sehr heißes dort gestanden. Der dunkle Ring klebt auch ein kleines bisschen, als wäre der Lack noch nicht ganz trocken. Kann aber nicht sein, der Tisch steht seit Wochen hier. Ich hab versucht ihn weg zu wischen mit Wasser und verschiedenen Reinigern, hat auch nichts gebracht. 

Auch andere Teller oder Tassen - ob heiß oder kalt - haben nie Spuren hinterlassen auch wenn sie mal ein oder zwei Tage stehen geblieben sind. 

Klar, jetzt gehts ans abschleifen und nachlackieren aber mich würde mal interessieren wie sowas sein kann. 
Ach ja, ich wohne alleine. Wenn es also nicht die Heinzelmännchen waren hab ich keine Idee mehr  Big Grin

Wisst ihr was da los ist?
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#2
Aus welchem Material ist die Schüssel, Keramik oder Glas?
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#3
Eine normale Keramikschüssel.
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#4
(21.08.2021, 13:55)eldiablo85 schrieb: Eine normale Keramikschüssel.

Schau Dir mal den Ring am Fuß an, ich möchte wetten, der ist roh und nicht glasiert.
So eine Schüssel ist nie trocken und gast alles Mögliche aus.
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#5
Ich bin da ganz bei Obelix. Reste vom Spülwasser, egal ob händisch oder aus der Maschine, richten gerade auf Eiche, die ja ziemlich reaktionsstark ist, schlimme Ringe an.
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Wos I net konn, konn Silikon
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#6
Mich wundert, daß das trotz der vier Schichten Klarlack passiert ist. Dem Lack hätte ich mehr Dichtigkeit zugetraut. Das bestärkt mich wieder darin, Holzoberflächen von Möbeln nicht zu lackieren. Holz arbeitet und ich vermute Mikrorisse im Lack, durch die dann Feuchtigkeit eindringen kann. Wie seht Ihr das?

LG Regina
Die kürzeste Gerade zwischen zwei Verbindungen ist der Punkt!
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#7
Also bei 4 Schichten Klarlack wäre ich auch von einer Top-Versiegelung ausgegangen.....
Gruß,
Michael

....Meine Spardose....

YouTube: Mixbambullis
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#8
Wenn der Lack offenporig ist,kann das schon passieren.
Die Oberfläche der Eiche ist mir arg rauh, ob die Versiegelt ist, ist zumindest fraglich.
Ich habe ein Sägeblatt mit Backofenreiniger auf den TKS-Tisch gelegt, nur 15 Minuten.

   

Der Lappen, mit dem ich das Zeug weggewischt habe, lag auf der Werkbank.

   

Basisches Zeug, wie Reiniger oder Spültabs sind Teufelszeug.
Stelle Deine Schüssel mal in die Mikrowelle, dann siehst Du wieviel Feuchtigkeit da drin ist.
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#9
Schleif den Lack komplett weg und nimm dann Öl oder Wachs für die Oberfläche. Holz lackieren ist immer blöd. Das Holz arbeitet, der Lack kommt nicht mit und die Versiegelung ist hin. Außerdem kannst du geölte oder gewachste Flächen partiell reparieren.
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#10
Und was viele nicht wissen: 1k Lack ist seltenst dicht. Da er durch Verdunstung vom Lösemittel trocknet, bleibt zwischen den Feststoffen des Lackes Hohlräume. Ähnlich eines Schwamms. Für Sachen die wirklich der Witterung stand halten müssen, deswegen zu 2K-Lack greifen. Der härtet chemisch aus uns ist so wesentlich Kompakter. Das Optimum wäre eigentlich Lösemittelfreies Epoxyd-Harz, aber da ist dann schleifen und Polieren angesagt. Und das wird nie so brilliant wie eine echt Lackierung.
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