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DW718 Sägeblatt ist stumpf. Neu oder schärfen?
#11
Soweit ich gesehen habe, einfach einsprühen, einwirken lassen, vielleicht etwas einmassieren (Zahnbürste), abwischen und fertig.
Gruß Martin
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#12
Hallo,
letztens habe ich ein Video gesehen, wo eine Mail eines Sägeblattherstellers
verlesen wurde. Darin wurde dringend abgeraten, das Spray zu verwenden.
Es kann die Lötstellen der Sägezähne angreifen und die können sich dann
bei den hohen Drehzahlen einer Säge lösen, weiter braucht dazu nichts
ausgeführt werden.
Man soll Harzlöser verwenden, die gibt es für ein paar Euronen als Drucksprühflasche
von verschiedenen Herstellern. Das ist doch mindestens eine Überlegung wert.
Leider weiß ich nicht mehr in welchem Vido das war, aber ich benutze so ein Spray schon länger.

Gruß
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#13
Ok guter Tipp, werde ich beachten.
Gruß Martin
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#14
(20.02.2020, 23:19)willi schrieb: Hallo,
letztens habe ich ein Video gesehen, wo eine Mail eines Sägeblattherstellers
verlesen wurde. Darin wurde dringend abgeraten, das Spray zu verwenden.

Wäre das Video von einem Bastler wie uns oder Chemiespezi gekommen, dann wäre ich jetzt auch vorsichtig aber da der Absender der Sägeblatthersteller ist, blende ich das zu 90% aus.
Leider ist es mittlerweile so weit gekommen, dass ich den Unternehmen da nicht mehr vertraue.

Ich will damit nicht sagen, dass die Aussage des Herstellers falsch ist aber doch irgendwie komisch, dass genau die immer solche Dinger raushauen. Verbunden dann noch mit dem Tipp, dass es die "Alternative" auch direkt beim Sägeblatthersteller gekauft werden kann. Wink

Soll sich jetzt aber jeder seinen Reim dazu machen und für sich entscheiden, wir sind ja alle alt genug.

BTT
Da meine Sägeblätter keine aufgelöteten Teile haben, kann ich das Backofenspray auch beruhigt weiterhin benutzen. Durch Zufall hatte ich auch noch nen altes Backblech, was ich als Unterlage nehme. Dann alles schön einsprühen, wenn möglich im Freien oder gut belüfteten Raum, und das ein paar Stunden ziehen lassen.
Rost und Ablagerungen können dann mit nem alten Tuch gut abgenommen werden.
... und wer mir was Gutes tun möchte: Amazon Wunschzettel

PS: Die Artikel bitte explizit an die "Wunschzettel Adresse" schicken lassen, ansonsten landen sie bei Dir. Wink
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#15
Hallo,
nur zur Klarstellung,
das Video war nicht von einer Firma, ein YouTuber hatte zur Klärung
eine Fa. angeschrieben da er das Spray nicht einfach verwenden wollte.
Es wurde auch keine Werbung für eine mögliches Alternative der Fa. gemacht.
Bei mir sind, bis auf eines, bei allen Sägeblättern die Stahlzähne aufgelötet,
anders bekommt man die wohl auch nicht fest?

Gruß
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#16
@willi

OK, ist ein bissel ne andere Sache, das habe ich falsch aufgefasst.
Ne andere Möglichkeit als Löten kenne ich auch nicht aber es gibt ja noch Sebeblätter, wo die Zähne nicht separat sind. ISt zwar sicher heute nicht mehr Stand der Technik aber z.Bsp. in meinem Fall noch so. Wink
... und wer mir was Gutes tun möchte: Amazon Wunschzettel

PS: Die Artikel bitte explizit an die "Wunschzettel Adresse" schicken lassen, ansonsten landen sie bei Dir. Wink
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#17
... naja ob Herstellervideo oder Hersteller-Antwortbrief - das dürfte hier dasselbe bedeuten.

Meine Gedanken dazu:

- es wird durchaus auf vielen renommierten WebSites empfohlen (z.B. von Holzwerker-Seiten)
- wenn die Zähne (gelötet) so leicht befestigt sind, das Backofenspray diese lösen könnte, dann würde ich diese auch ohne Spraynutzung nicht in die ca 5000 Umdrehungen versetzen wollen

Ich glaube eher, dass der Herstellen lieber mehr "verkaufen" möchte oder so eine Ablösung nicht durch das Spray sondern durch die mechanische Belastung z.B. beim Abrubbeln gefördert wurde (etwa mit dem Stiel einer Zahnbürste). Wenn so ein Spray Löstellen angreifen würde ... Nein.

Evtl. habe ich unrecht - aber ich glaube es nicht und halte insbesondere alle sonstigen Faktoren an einer Kreissäge für deutlich realistisch-gefährlicher (inkl. Stromschlag durch technischen Defekt bei zusätzlichem Versagen des FI). Und das als Mensch mit Respekt vor den Kräften solchen Maschinen. Meine Meinung.

VG und Gute Nacht
Holger
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#18
(21.02.2020, 00:50)HMBwing schrieb: ... naja ob Herstellervideo oder Hersteller-Antwortbrief - das dürfte hier dasselbe bedeuten.

Meine Gedanken dazu:

- es wird durchaus auf vielen renommierten WebSites empfohlen (z.B. von Holzwerker-Seiten)
- wenn die Zähne (gelötet) so leicht befestigt sind, das Backofenspray diese lösen könnte, dann würde ich diese auch ohne Spraynutzung nicht in die ca 5000 Umdrehungen versetzen wollen

Ich glaube eher, dass der Herstellen lieber mehr "verkaufen" möchte oder so eine Ablösung nicht durch das Spray sondern durch die mechanische Belastung z.B. beim Abrubbeln gefördert wurde (etwa mit dem Stiel einer Zahnbürste). Wenn so ein Spray Löstellen angreifen würde ... Nein.

Evtl. habe ich unrecht - aber ich glaube es nicht und halte insbesondere alle sonstigen Faktoren an einer Kreissäge für deutlich realistisch-gefährlicher (inkl. Stromschlag durch technischen Defekt bei zusätzlichem Versagen des FI). Und das als Mensch mit Respekt vor den Kräften solchen Maschinen. Meine Meinung.

VG und Gute Nacht
Holger
Das würde ich jetzt, rein aus dem Bauchgefühl heraus, zu 100% Unterschreiben!  Thumbs Up Thumbs Up Thumbs Up
Also ich kann mir wirklich nicht vorstellen das ein Backofenspray eine Harlötstelle lösen könnte, sollte das doch einmal vorgekommen sein, dann würde ich auf jeden Fall von diesem Hersteller kein Sägeblatt mehr kaufen! 
LG Hans
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#19
So ich habe mich heute einmal an das Sägeblatt reinigen gewagt! Ich habe es mit Verdünnung und einer kleinen Messingbürste versucht.
Hier das Sägeblatt (Bayerwald Z60) vor dem Reinigen:
           

und nach dem Reinigen:
           

ein Testschnitt vor der Reinigung:
   

und ein Schnitt nach der Reinigung:
   

Ich glaube das Foto spricht für sich! Das sägen mit dem gereinigten Blatt ging super, ich dachte ich hätte ein Neues Blatt drin! Benötigte Zeit für das ganze ca. 45 Min.!
LG Hans
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#20
Hallo Hans,

45 Min - inkl Foto-Doku ? ;-)

... Danke für diese - ich hätte den Unterschied nicht für SO sichtbar gehalten!

VG
Holger
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