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Erfahrungen mit der Root3 ?
#1
Hallo,

aus gegebenem Anlass daß meine MPCNC mit meinen Maßen leider nicht tragfähig genug für die 2,2kw Wassergekühlte ER20 Spindel ist, bin / war ich auf der Suche nach einem DIY Projekt das mit der 2,2kw Spindel meines Nachbarn (Danke nochmal fürs ausleihen) kompatibel ist.

Hier bin ich auf die Root3 gestoßen Wink
Die Aufbauweise sollte dem einen oder anderen bekannt sein

Link zur HP

Nun da mein Englisch nicht gerade das beste ist bzw so gut wie gar nicht mehr vorhanden ist, wollte ich Nachfragen ob es hier jemanden gibt, der sich die Root3 schon nachgebaut hat und mir seine Daten zur Verfügung stellen würde =)

Evtl. könnte ich ja hier noch ein bisschen Interesse wecken, sodaß man sich zusammenschliessen könnte.
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#2
Hi Ben,

Will dir den Spaß nicht verderben mit einem 3D-Drucker CNC-Fräsmaschinen zu bauen ;-)

Was mir bei der R3 sofort aufgefallen ist, das diese wieder einzelne Stabprofile nutzt als Führung die die Kräfte auffangen sollen.
Für 'einfache' Sachen mag das gehen.

Besser wäre sich eine Konstruktion zu suchen, wo diese Punkte besser gelöst sind.

VG
Walter
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#3
Ja da hast Du recht (mit dem 3D Drucker) ^^

(Wenn ich dich richtig Verstehe)
Jedoch finde ich keine Stabprofile (Denke wir reden hier von zb den Bosch Rexroth Profilen ?)
Diese sind ja hier nicht sondern 4Kant Stahl 25x25x2mm

*kopfkratz*
Oder habe ich was übersehen ?

Edith: Hier noch ein Bilder *link*
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#4
Hi Ben,

Sorry, wenn ich jetzt erst antworte.

Mit Strangprofilen meine ich grundsätzlich im Strangpressverfahren hergestellte Profile.
Für diese Profile gibt es von jedem Hersteller Tabellen für Biegemomente und Verdrehmomente.

Bei der R3 werden nun die Vierkanntprofile wie von dir beschrieben benutzt. Nur diese Profile müssen jetzt die Querkräfte und Drehkräfte verarbeiten. Hinzu kommen Hebelstrecken, die die Kräfte noch vervielfachen.

Besser wäre es, wenn diese Profile von anderen Profilen unterstützt wären.
Da diese Profile der R3 von allen Seiten wieder Kugellager haben, ist es schwer, diese mit anderen Profilen zu kombinieren, so das die Konstruktion für die Kraftaufnahme steifer werden kann.

VG
Walter
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#5
klar, schwachpunkte gibt es immer
gerade wenn es sich um eine PlastikDrucker CNC handelt.
Dennoch könnte man um zb die Quer / drehkräfte zu verringern die carriage_back, carriage_front sowie die beiden side_pannels anstatt aus holz, aus Alu inkl Halterungen fräsen.
Schon wäre ein teil abgefangen

und Sorry, ich bin weder aus der Branche noch habe ich sowas gelernt, nur bei meiner mpcnc stiess ich an die grenzen da ich a) unfähig bin 3d teile zu modden noch hat es was gebracht die Rohre in Hydraulikrohre zu tauschen um ein bisschen mehr Z-Achsen stabilität hinein zu bekommen
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#6
(21.06.2019, 07:36)Ben78 schrieb: klar, schwachpunkte gibt es immer
gerade wenn es sich um eine PlastikDrucker CNC handelt.
Dennoch könnte man um zb die Quer / drehkräfte zu verringern die carriage_back, carriage_front sowie die beiden side_pannels anstatt aus holz, aus Alu inkl Halterungen fräsen.
Schon wäre ein teil abgefangen

Moin Ben,
ich glaube es ging eher um das relativ geringe Flächenträgheitsmoment von einzelnen Strangprofilen.
So ist beispielsweise das Trägheitsmoment von zwei Vierkantprofilen im Abstand von 10cm bei weitem nicht so hoch, wie ein Flachmaterial mit einer Breite von 10cm aufrecht stehend.
Das Problem bei MPCNC oder Root3 ist die Kombination bzw. Gleichsetzung von Träger und Linearführung.
Die Kugellager der Linearführung verhindern eine Optimierung der Trägergeometrie zur Verbesserung des Trägheitsmoments, sprich Steifigkeit.

Du siehst ja, was bereits die Gewichtskraft einer Spindel verursacht. Was erst, wenn noch Kräfte der Bewegung dazu kommen und ganz zu schweigen, die fast völlig fehlende Masseträgheit dieser Maschinen.

Fazit:
Die Maschinen sind gut, wenn man nicht mehr verlangt, als sie zu leisten in der Lage sind.
Vor allem sind es Maschinen, die mit 25mm Rohren für Bearbeitungsgrößen von 500x600mm ausgelegt sind.

LG Volker
______________________________________________
sägen - messen - fluchen - nochmal machen
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#7
Hallo ihr Beiden,

ja, Volker, so meinte ich das...

VG
Walter
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#8
danke @Obelix

denke dann werde ich keinen weiteren Cent in meine mpcnc mehr investieren, da es wohl aufgrund der benötigten größe keine "bezahlbare" DIY Version gibt.

Nunja RIP root3 und mpcnc

danke euch beiden, daß Ihr mir die Augen geöffnet habt
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#9
(21.06.2019, 15:24)Ben78 schrieb: Nunja RIP root3 und mpcnc

Man kann ja weiter drüber grübeln.
Mit den Supports gibt's ja zumindest für eine Achse eine Lösung.

Die Herausforderung ist die frei tragende Achse.
Schau dir mal das Video von Marius Hornberger an, wie er die Flächenträgheit an seiner X-Carve verbessert hat.

X-Carve

Die X-Carve ist auch nichts anderes als eine Luxusvariante einer MPCNC bzw. eines 3D-Druckers.

Die Vierkantprofile der Root3 sind ja nicht verkehrt und es gingen auch zwei Rohre, beide verbunden wie ein Doppen-T-Träger.

LG Volker
______________________________________________
sägen - messen - fluchen - nochmal machen
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#10
Nunja klar wäre es in meinem Fall einfacher die mpcnc zu modden...
Mods gibt es ja schon, leider nur für die C Version...
Da ich mit CAD Programmen derzeit irgendwie auf Kriegsfuss stehe, wird das wohl nix
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