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Flügelrad für Kity-Absaugung Typ 697/700
#1
Hallo zusammen,

       

Wie neulich schon angedeutet, habe ich mir nun ein Fügelrad für meine Kity-Absaugung gebaut. Rechts sieht man das fertige Flügelrad, links ein Beschädigtes. Das diente als Vorlage.

       

Die Flügel habe ich lamellenverleimt, damit es besser hält. Sie bestehen aus jeweils 4 Lamellen zu 3 mm. Das Material ist deswegen so stark, damit man es auch schrauben kann, ohne daß etwas aufplatzt. Das Hobeln der Lamellen war etwas schwierig. Ein paar Lamellen sind beim Hobeln zersplittert. Für sowas wäre ein Hobelmaschine mit Gummivorschubrollen besser.

   

Die Verleimschablone stammt von diesem Projekt. Sie war war für die runde Zarge von diesem Tisch. Der Radius passt zwar nicht ganz,aber dafür brauche ich keine Verleimschablone bauen. Aber hiermit konnte ich alle Flügel auf einmal verleimen.

       



Danach habe ich die Flügel abgerichtet und auf der Kreissäge auf Breite geschnitten.

       

Die Scheibe ist eine 20 mm Multiplexplatte. auf dem linken Bild sieht man die Unterseite. Die innere Nut habe ich zum Aufpannen auf mein Drehbankfutter gebraucht, die äußere ist nötig, damit die Schrauben von der Motorbefestigung nicht streifen. Wie ich bemerkt habe, läßt sich Multiplex nicht gut drechseln. Der Leim macht das Werkzeug stumpf.

   

Hier habe ich das Achsloch gebohrt. Ist leider nicht so toll geworden, ich es wohl doch besser auf der Drechselbank mit einem Bohrfutter im Reitstock bohren sollen.
Das Alles ging natürlich nicht so aufs erste Mal. Ich habe das Rad mehrmals an der Absaugung probiert und auch nachgedrechselt.

   

Hier habe ich am Kantenschleifer auf der Innenseite der Flügel eine Hohlkehle reingeschliffen, damit die Flügel besser am inneren Zylinder des Rads anliegen. Die Schleiferrolle hat in etwa den gleichen Durchmesser, wie der Achszylinder.

   

Die Flügel habe ich am Rad angezeichnet und mit der Bandsäge geschnitten

       

Hier mit dem ersten Flügel und mit allen Flügeln von der Rückseite. Die Flügel habe ich unter Beigabe von PU-Leim verschraubt.

   

Hier nochmal von unten auf der Absaugung. Die Blechhülse ist deswegen erforderlich, weil die Welle 19mm Durchmesser hat, ich aber keinen 19 mm Bohrer besitze, sondern nur einen 18er und einen 20er. Fast hätte ich mir einen gekauft, aber den brauche ich hinterher nie mehr.

   

Ich dachte, vielleicht habe ich Glück und das Ding läuft rund. Aber nichts war es. Die Absaugung vibrierte etwas. So habe ich das Rad mit Beilagscheiben und Spax ausgewuchtet. Ganz hundertprozentig ist es nicht geworden. Es ist noch eine kleine Unwuch tda, aber das stört erstmal nicht.

   

So nun läuft das Ding wieder. Die Saugleistung ist deutlich besser, als mit dem beschädigten Plastikflügelrad. Bleibt nur zu hoffen, daß es auch der Dauerbelastung standhält. Wenn es durch durchhält, habe ich den letzten Schwachpunkt des Gerätes behoben. Schalter, Lenkrollen und Spannband habe ich schon vor geraumer Zeit getauscht.

MfG

Walter
Der Weg ist das Ziel
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#2
Hallo,
gefällt mir sehr gut.
Wenn bei mir das Flügelrad mal den Geist auf gibt dann erinnere ich mich hoffentlich an diesen Artikel.
Bei meiner leichten Absaugung darf die Unwucht wahrscheinlich nur minimal sein, ansonsten wandert die Maschine durch die Werkstatt.
Gruß Martin
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#3
Walter - genial. ... und im Ergebnis funktional - mit deiner Werkstatt könnte man auf die Idee kommen ein "etwas größeres" Rad zu bauen um "noch mehr Saugleistung" zu erhalten ;-) VG, Holger
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#4
(23.07.2020, 21:25)martin-w schrieb: Bei meiner leichten Absaugung darf die Unwucht wahrscheinlich nur minimal sein, ansonsten wandert die Maschine durch die Werkstatt.
Gruß Martin

So schlimm war es bei mir auch vor dem Auswuchten nicht. Wenn das Flügelrad stark unwuchtig ist, gehen die Lager des Motors mit der Zeit kaputt. Das war meine Sorge.

MfG

Walter

(24.07.2020, 00:00)HMBwing schrieb schrieb: könnte man auf die Idee kommen ein "etwas größeres" Rad zu bauen um "noch mehr Saugleistung" zu erhalten.
Ein größeres Flügelrad passte leider nicht rein.
MfG
Walter
Der Weg ist das Ziel
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