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Guter günstiger Metallsucher für Nägel?
#1
Hallo zusammen. 

Ich isoliere ja gerade das Dach und hab da oben einige Schätze gefunden. Darunter auch einige Balken, knapp 40 Jahre alt, furztrocken und Schnurgerade mit 2-4m Länge und ca. 10x15cm. 

Leider waren manche davon wohl mal auf der Baustelle im Einsatz und haben nun den ein oder anderen Nagel oder Spax drin. Einige abgezwickte hab ich auch gefunden, die man kaum sieht. 

Da mich mein Schreiner langsam tötet (mit einem alten, rostigen, stumpfen Stechbeitel Tongue ) , wenn ich ihm die Teile so durch den teuren Hobel schicke hab ich mal einen kleinen Metallsucher von meinem Vater getestet. Sehr billiges No-Name Teil und total unnütz. Ich glaube der Piept eher aus Gewohnheit, nicht weil er was findet. Ich hab ihn auf einem neuen Fichtenbrett getestet und egal was ich einstelle, das Brett besteht laut dem Gerät zu 70% aus Metall. 

Habt ihr sowas zu hause, das auch funktioniert und könnt mir Tipps geben? Sollte nicht zu viel kosten. Aus den Balken soll das Gestell für die neue Werkbank werden. Kostet der Metallsucher schon 100€ kann ich mir die Teile auch gleich neu im Baumarkt kaufen. 

Danke!  Thumbs Up
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#2
Hmm - ein Gerät kann ich dir leider nicht empfehlen, einen Hinweis möchte ich aber mitgeben:

Evtl. ist nicht nur zu beachten, dass die Nägel recht klein sein können, sondern auch eine Materialfrage zu berücksichtigen ist. Ich bin eher skeptisch ob die üblichen "Metallsuchgeräte" hier auch "sichere Ergebnisse" liefern können (Restrisiko=?).

Toi toi toi
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#3
Im China-Billig-Segment würde ich mal nach TAck-Life oder Trotec schauen.
Was aber zu erwähnen sei, dass es bei den Detektoren so sein muss, dass man die auf die jeweilige Oberfläch erst einjustieren/kalibrieren muss. Zumindest liest sich das so aus manchen Kommentaren zu Reklamationen bzgl nicht funktionierender Detektoren aus dem oberen Preissegment.
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#4
(26.09.2019, 00:05)HMBwing schrieb: Hmm - ein Gerät kann ich dir leider nicht empfehlen, einen Hinweis möchte ich aber mitgeben:

Evtl. ist nicht nur zu beachten, dass die Nägel recht klein sein können, sondern auch eine Materialfrage zu berücksichtigen ist. Ich bin eher skeptisch ob die üblichen "Metallsuchgeräte" hier auch "sichere Ergebnisse" liefern können (Restrisiko=?).

Toi toi toi

Bisher habe ich nur Stahlnägel und Spax gefunden in je 2 verschiedenen Größen. Diese sind auch alle magnetisch. Leider habe ich keinen so starken Magneten um Nägel aufzuspüren, die tiefer im Holz stecken. Vor allem die kleinen verstecken sich ganz gut. Das war meine erste Idee, aber ich mag keine meiner Boxen zerlegen um einen starken Magneten zu bekommen. Die waren teuer Smile

Es sind auch nicht viele Nägel, aber ein kleiner reicht eben schon. 

Zitat:Im China-Billig-Segment würde ich mal nach TAck-Life oder Trotec schauen.

Was aber zu erwähnen sei, dass es bei den Detektoren so sein muss, dass man die auf die jeweilige Oberfläch erst einjustieren/kalibrieren muss. Zumindest liest sich das so aus manchen Kommentaren zu Reklamationen bzgl nicht funktionierender Detektoren aus dem oberen Preissegment.

Von Tack-Life hab ich den Bandschleifer, der ist nicht schlecht. 

Das mit dem justieren kann sein, leider hab ich von dem billigen hier keine Anleitung und find auch keine im Netz. Ich hab ein wenig dran rum probiert, dem kann man die Empfindlichkeit und die Oberfläche einstellen. Aber egal wie, es wird nichts. 

Es gäbe noch die Möglichkeit, die Balken mit dem Bandschleifer abzuschleifen bevor ich sie zum abrichten bringe. So sollten sich versteckte Metallteile auch orten lassen. Einen starken Magneten zum suchen bekomme ich auch her, sowas hat bestimmt ein Kumpel rum liegen.
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#5
Ich verwende Neodym-Magnete, die besonders stark sind, wenn ich altes Holz verarbeite. Auf den Fotos mal eine Testanordnung. Der Kreis markiert die Nagelspitze (Durchmesser 1,4 mm). Die Magnete sind 10 mm im Durchmesser. Wenn ich etwa 15 mm an die Nagelspitze ran komme, zieht sich der Magnet von selbst an ... Das Lattenstück kann ich locker daran hoch heben.

Ich denke, mit einem größeren Neodym könnte man durchaus auf die Suche gehen ... wenn man Zeit und Muße hat.

Wolfgang


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#6
Für solch zweifelhaftes Holz verwende ich einen uralten einfachen Handhobel. Mit dem gehe ich erst ein paar mal drüber und wenn ich dabei ein paar Nägel treffe, ist das überhaupt kein Problem. Das Messer muss ja keine perfekte Oberfläche liefern und für diesen Zweck ist es ja schnell wieder ausreichend geschärft.
Erst, wenn ich nach dieser Voruntersuchung (ziemlich) sicher bin, dass nichts mehr aus Metall drin steckt, kommt es an die Hobelmaschine. 
Einmal bin ich damit allerdings trotzdem auf die Schnauze gefallen: da war ein Nagel gerade soweit versenkt, dass ich ihn mit dem Handhobel nicht erwischt habe, aber danach dann leider mit der Hobelmaschine. :-(
Ist also auch nicht zu 100% sicher, aber mindestens so zuverlässig, wie so ein einfacher Metalldetektor, der ständig irgendwas anzeigt, wo aber nichts ist.
Gruß
Günther

Theoretisch müsste ich praktisch alles können.
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#7
(27.09.2019, 09:52)gukalaro schrieb: Einmal bin ich damit allerdings trotzdem auf die Schnauze gefallen: da war ein Nagel gerade soweit versenkt, dass ich ihn mit dem Handhobel nicht erwischt habe, aber danach dann leider mit der Hobelmaschine. :-(

Genau das macht mir auch Sorgen. Der Hobel von meinem Schreiner ist noch ein Erbstück von seinem Opa. Ein uraltes, Maschinengrünes, riesiges 3 Meter langes Teil komplett aus Gusseisen. Wir haben mal die Platte runter gehoben weil er was reparieren musste und hätten es fast nicht geschafft. Zwei gestandene Bayerische Mannsbilder heben doch das bisschen Gussplatte, denkste Laught

Entsprechend lieb und teuer ist ihm das Ding und dessen Messer. Wenn da ein Nagel rein kommt kann ich mich beerdigen lassen  Confused . Schon wenn darauf jemand ein Bier abstellt oder einen feuchten Lappen ablegt ist der Teufel los. 

Erinnert mich an mich selber, wenn jemand an meiner Hifi-Anlage rumfummelt. Also kann ich ihn verstehen  Wink

Mir ist eingefallen, dass ich starke Magnetleisten in der Werkstatt habe, an der French-Cleat Wand. Halten meine Japansägen fest. Die Werd ich mal abbauen und versuchen ob ich was ertasten kann.
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#8
... entsprechend "gut" ist der Tipp von Günther. Und ggf. "eben nicht dort hobeln - lassen".

Zwar könnte man den Hinweis auf "evtl. noch vorhandenes Restmetall" dem Schreiner sagen
- aber wenn es scheisse läuft, dann belastet das trotzdem die Freundschaft...
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#9
Hi eldiablo85,
ich habe gerade eine Stecknadel in ein 30mm dickes Buchenbrett gepiekt. Von der anderen Seite bin ich dann mit dem 'Bosch GMS 120' darüber gegangen. Das Gerät hat die Stecknadel gefunden.
Eine 35mm 3,5 Spaxschraube meldet das Gerät noch bei 60mm.

Grüße
... lieber machen, was ich nicht kann, als lassen, was ich kann.
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#10
Danke für die Info, Jens.

Aber für die 77€ die das Teil kostet kann ich mir neue Balken kaufen, sogar schon gehobelt Wink. Sollen ja nur für die Werkbankfüße reichen.
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