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Handkreissäge aber nur welche?
#1
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#2
Hi, Handkreissägen sind einmal eine sehr persönliche Sache, da hilft nur in vielen Dingen ausprobieren.

Die Tipps kann ich da geben:

1) Berücksichtige auch, dass Du eine eventuelle Schiene auch mit anderen Geräten wie einer Oberfräse verwenden könntest.

2) Meine absolute Topempfehlung (das kann natürlich jeder anders sehen) ist die Mafell MT 55CC. Recht teuer, läuft aber auf Schienen von Mafell, Bosch und Festool. Schnitttiefe entspricht auch weniger Deinen Wünschen, aber denke mal drüber nach, was realistisch zu sägen ist.

3) Alternativ schaue Dir die GKS 65 GCE (baugleich 190 bis auf Führungsschienentauglichkeit!) an: 1800W und 65er Schnitttiefe. Damit habe ich schon in einem Gang ohne Gnade durch Multiplex Buche in 60mm gesägt. Ein Monster, leider keine Tauchsäge. PS: Das Vorgängermodell GKS 65 CE hab ich noch abzugeben inkl. zweier Schienen in 1,4 und 0,7m. Bei Interesse melden, wäre aber schlecht für eine eventuelle Erweiterung, da die Schienen ein proprietäres System von Bosch waren (die heutigen sind von Mafell).
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
...und Zeugen beseitigt ...und umzieht!
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#3
Ich kenne das Thema recht gut.
Bei mir wars so: Erst gabs eine Bosch (diy) PKS55 mit Eigenbauschiene. Ja, ging so...
Dann gabs irgendwann halt doch eine Bosch blau GKS65GCE - Gekauft weil ich kurz vorher die Oberfräse GMF1600 gekauft hatte und die Schienen dazu hatte.
Deshalb gleich passend zu den Schienen die GKS.

Das war leider ein Fehler. Mich hat es immer genervt daß man den Sägeblattschutz eigentlich von Hand hochziehen muss damit das richtig funktioniert.
Ich war es nach einem kleinen Unfall der böse hätte ausgehen können leid, hab die Maschine mit relativ großem Verlust verkauft und mir die Bosch GKT55 gekauft.

Und ich bin sowas von glücklich, es ist nicht zu glauben.
Ich habe die letzten Tage die Schubladen meines Kappsägenschranks gebaut, aus Plattenmaterial, und das hat superst funktioniert.
Nicht ein einziges Mal habe ich die PTS10 dafür angeschaltet.
Ich bin der festen Überzeugung daß man mit einer gscheiten Tauchsäge und einer Kappsäge auskommen kann.
Überleg Dir obs wirklich eine TKS braucht oder ob man das Budget vorerst mal besser in eine gute Tauchsäge samt Führungsschiene anlegen sollte.
Am besten mit Weitblick ob der kommenden Oberfräse die dann vielleicht auf die Schiene passt.
Egal ob jetzt Maffell, Festool, Makita oder Bosch drauf steht.

Baut man sich dazu vielleicht noch ein passende Vorrichtung auf die eh vorhandene Werkbank kann man auf die TKS erstmal verzichten.
http://rolandheilmann.de/mufta/
https://www.youtube.com/watch?v=7bxbu-NVhzc

Eigenbauschiene?
https://www.zoro.de/schleifring-bosch-sc...0wodwHYOyg

Wofür?

schönen Gruß
Martin
In Deutschland werden 320.000 Coffee to Go Pappbecher weggeworfen. Pro Stunde!
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#4
(16.01.2017, 02:18)BiobananeXXL schrieb: Die Eigenbauschiene deshalb weil ich nicht zwingend nochmal eine Kaufen müsste ausserdem gibts dann gleich was zu tun.
Die GKT55 kostet gleich mal das doppelte von dem was ich ausgeben wollte.

Ja, aber genau in diesem Bereich lohnt es sich sehr, gleich richtig zu kaufen.
Man braucht wenigstens: Eine Tauchsäge. Führungsschienen (FS) um auf über 2m zu kommen. FS Verbinder. FS Klemmen zur Fixierung.

Nur um es nochmal gesagt zu haben: Ich sehe Deine Auswahl und ich sehe Deinen Weg. Du bist dabei einen ähnlichen Weg zu beschreiten den ich schon vor Dir gegangen bin.
Erst was günstiges, dann etwas besseres und dann richtig.
Tu es nicht.
Überleg Dir was du brauchst und kaufe langsam, eins nach dem anderen. Aus einem aktuellen guten und nachhaltigen System.
Nur zur Überlegung: Mit diesem Zubehör baust Schränke mit professionellen Lochreihen.
Ich habe das ausprobiert. Das funktioniert einwandfrei.
Mit dieser Schiene kannst Du sowohl Oberfräse als auch Tauchsäge benutzen.

Der Eigenbauschrott funktioniert leidlich, ja.
Finger Weg von den alten Bosch Führungsschienen. Es gibt nur sehr wenige Sägen die auf diese Schienen passen. Wenn man Glück hat!
Selbst wenn man eine Säge hat die passen sollte muss das nicht unbedingt so sein.


Zu den Scheppach Sägen: Schau Dir die Sägeblätter an. Hier ist gleich nochmal eine Investition fällig. Es bleibt nicht beim Sägenpreis.
Die Schienen der Scheppach Sets:  2x70cm... Schon beim Kürzen einer Standard Türe musst Du beide Schienen zusammen basteln. Mit einer kann man schon keine Türe sägen.
Und wenn Du ein 2m Brett der Länge nach sägen möchtest musst Du eh noch eine längere Schiene zukaufen.
Man kann sicher arbeiten mit den Scheppach Sägen.

Scheppach:
https://www.amazon.de/Scheppach-49018027...hs%C3%A4ge
https://www.amazon.de/Scheppach-Tauchs%C...hs%C3%A4ge
https://www.amazon.de/Scheppach-Zubeh%C3...hs%C3%A4ge

Hier bleibst Du selbst mit der PL75 knapp unter 300 Euro.

Bosch GKT55:
https://www.svh24.de/bosch-tauchsaege-gk...pdm/idealo 375 Euro
https://www.zoro.de/schleifring-bosch-sc...-z00189830 35 Euro
https://www.zoro.de/schleifring-bosch-ve...-z00189834 33 Euro
https://www.zoro.de/werkzeug-und-maschin...-z00477877 38 Euro Alternative


Macht ca 485 Euro. Für das was man wirklich braucht. Damit kannst sofort loslegen. Du bist damit absolut effektiv unterwegs.

Makita:
Säge: -
Führungsschiene: -
Zwingen: -
Verbinder: -

Macht auch bei Makita 470 Euro


Festool fällt wahrscheinlich eh aus da viel zu teuer.



Meine Empfehlung für niedrige Budgets ist ganz klar das blaue Bosch System.
Nicht weil ich das habe und ein Bosch blau Fanboy bin, sondern weil ich damit Erfahrung gesammelt habe und sagen kann daß es für meine Begriffe schnell und sicher funktioniert, genial erweiterbar ist (Auch Mafell Sägen passen) und der Preis absolut passt.

Tu Dir einen Gefallen, nimm die Abkürzung und lass den Schrott der Dich nur unnötig Geld und Zeit kosten wird liegen.

Edit: Zum Einstieg reicht ja die GKT55 mit der FSN1600 aus.
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#5
Ja, vieles kann man selbst bauen. Aber eine Handkreissäge mit sehr guter Führungsschiene ist eine der essentiellen Bestandteile von Präzision in der Werkstatt. Heiko Rech hat lange ohne Tischkreissäge und nur mit der Ausstattung gearbeitet (bei ihm Festool).

Daher auch mein Rat: Bei Deiner Situation lieber in die neue Führungsschiene von Bosch/Mafell investieren, später ggf. auch das 32er Oberfräsenkit (für alle Hersteller tauglich, nicht nur Bosch) dazu.

Außerdem ist an den neuen Schienen deutlich weniger Metall, sie sind paradoxer Weise günstiger als die alten Schienen. Wobei, das gilt nur für die ohne 32er Raster ;-)

Ggf. investiere Zeit und Eigenbau in einen Nachbau dieser Kombinationen von Spanntisch und Kreissägentisch mit Anschlag. Die Kombi wäre dafür perfekt. Und bei Bedarf hast Du sofort auch noch alles fertig für die Oberfräse!

Gab ja auch einen Grund, weshalb ich auf das neue Schienensystem gewechselt bin. Bei mir die Kombination von Mafell MT 55 CC und der GOF 1250 CE.
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#6
(16.01.2017, 11:38)janus38 schrieb: eine Handkreissäge mit sehr guter Führungsschiene ist eine der essentiellen Bestandteile von Präzision in der Werkstatt


Das ist eigentlich gut ausgedrückt. Mit einer guten Tauchsäge ist die Schnittkante fertig. Also wenn man alles richtig gemacht hat.

Ich habe eine PTS10. Damit kann man sägen. Wenn ich eine fertige womöglich sichtbare Kante habe nehme ich die Tauchsäge mit Schiene.
Nicht daß man mit der PTS 10 nichts hinbekommen würde. Aber in der Regel muss ich schon noch den Hobel über die Schnittkante schieben.
Bei Massivholz kein Problem für mich. Bei Plattenmaterial wirds blöd.
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#7
HI, ich habe hier bei Heiko Rech, einem sehr sympatischen Tischlermeister mit einem großen Schatz an Beiträgen, auch mal ein paar Reviews gesehen, u.a. zur Scheppach:

http://holzwerkerblog.de/2013/10/04/tauc...pach-cs55/

Ich hoffe, das hilfft bei der Auswahl. Die Angaben von Heiko sind sehr praxisnah und realistisch, nicht abgehoben oder auf eine Marke fixiert. Lese ihn sehr gerne und hab bislang jeden Tipp auch wirklich bestätigt gefunden!
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#8
Hui, cooler Preis. Hätte ich wahrscheinlich auch probiert.
Bin auf Deine Erfahrungen gespannt.
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#9
Solche Upgrades mache ich ganz gerne:

Besseres Werkzeug anschaffen und das Querfinanzieren durch Verkaufserlös Vorgängerwerkzeug plus kleinen Aufpreis.

Klar geht das nicht mit Klump, zumindest nicht gut kalkulierbar.

Meine erste Oberfräse kaufte ich beim Praktiker zur Pleite für 18 Euro. Verkauft hab ich sie dann, nach kurzem Gebrauch (Kältefeind einfräsen in Wohungstüren daheim) für rund 60 Euro. Aber das ist bei Billigwerkzeug (hier B&D) eben keine feste Regel, auf die man sich verlassen kann. Wobei, bei Ebay ist alles möglich!
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#10
Ähh, Hand-OP vor der Kreissäge? ;-)

Bei einem solch neuen Gerät wäre ich spontan zu den Linkshändern mutiert!
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