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Hochglanz weiß lackieren
#1
Hi, ich will Möbel bauen, die hochglanz weiß lackiert werden sollen. Hab einige Fragen.

Wie bekomme ich eine saubere und glatte Oberfläche hin?

Brauche ich eine Spritzpistole oder bekommt man das mit einer Rolle hin?

Mit welchem Holz geht das am besten?

Welche Materialien benötige ich? (Grundierung, Lack, Klarlack...)

Soll am Ende halt top aussehen.
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#2
(14.09.2017, 21:02)burli schrieb: Hi, ich will Möbel bauen, die hochglanz weiß lackiert werden sollen. Hab einige Fragen.

Wie bekomme ich eine saubere und glatte Oberfläche hin?

Brauche ich eine Spritzpistole oder bekommt man das mit einer Rolle hin?

Mit welchem Holz geht das am besten?

Welche Materialien benötige ich? (Grundierung, Lack, Klarlack...)

Soll am Ende halt top aussehen.

Da wirst Du um eine Spritzpistole nicht drum rum kommen, mit Rolle auch wenn sie noch so fein ist hat man immer noch
eine Orangenhaut.
Oder man rollt etliche Schichten Lack drauf und schleift den Lack mit immer feiner werdenden Schleifpapier runter,
was aber trotzdem kein Vergleich zum gespritzen ist.
Kurzfassung für  MDF :
erst grob spachteln , füllern schleifen,füllern schleifen,
grundieren,schleifen,, grundieren,schleifen,, grundieren,schleifen,grundieren,schleifen,
lackieren schleifen,lackieren schleifen und gerade bei hochglänzenden Oberflächen,
nochmals lackieren schleifen,lackieren schleifen und zum Schluss polieren.
Eine Mühselige Arbeit und bei hochglänzenden Oberflächen wirst Du jede noch so kleine Macke sehen.

Trotzdem viel Spass dabei  Tongue
Meine Projekte  Smile

Umbau 1 MFT/Kapp T./French C
Umbau 2 Filter/Bohr T. / Absaug.
PTS10



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#3
Was du brauchst:

Am besten einen guten Lackierer mit Kabine im Bekanntenkreis...


Aus Erfahrung:
Hochglanz in den eigenen 4 Wänden, am besten noch in der Werkstatt: Keine Chanche

Egal wie teuer Lack und Pistole waren und wie gut auch die eigenen Lackiertechniken sein mögen.

Hochglanz ist und bleibt die Königsdisziplin und lässt sich ohne das passende Werkzeug (Spritzkabine) eigentlich nicht realisieren.
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#4
Ok, danke. Dann erspare ich mir das Drama vorerst
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#5
(15.09.2017, 10:04)burli schrieb: Ok, danke. Dann erspare ich mir das Drama vorerst

Guter Weg zu guten Lackierungen:

Einfach mal zu einem Lackierer gehen und fragen ob man bei der Arbeit mal zusehen darf und evtl ein paar Tipps bekommt
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#6
(14.09.2017, 21:02)burli schrieb: Hi, ich will Möbel bauen, die hochglanz weiß lackiert werden sollen. Hab einige Fragen.

Wie bekomme ich eine saubere und glatte Oberfläche hin?

Brauche ich eine Spritzpistole oder bekommt man das mit einer Rolle hin?

Mit welchem Holz geht das am besten?

Welche Materialien benötige ich? (Grundierung, Lack, Klarlack...)
Soll am Ende halt top aussehen.
Möglich ist vieles, doch meist ist dies auch etwas Ansichtssache.
Daher kurz eine Nachfrage zum genauen Glanzgrad/Oberfläche: Soll die Lackierung eher in Richtung Klavierlack, Autolack (selbst da gibt es Unterschiede) oder Richtung Türlack gehen? Erstere beiden wären zumindest 2K und letzteres 1K.

Welches Holz du auch nimmst, entsprechend vorbehandeln muss man alle (vor allem die Kannten). Meist ist es also eine Preisfrage und wie stabil die Möbel werden sollen.
Ditschy

Motto: ... was nicht passt, wird passend gemacht!

Projekt: 18V Akku-Adapter zu anderen Herstellern


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#7
K-Tom,
Finger weg von der Wagner für 79 €. Die habe ich letztes Jahr entsorgt, obwohl noch funktionsfähig.

Sämtliche E-Sprühsysteme sind für diese Art von Vorhaben ungeeignet.

LG
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#8
Ich geb da auch mal meinen Senf dazu:

Man erhält schon sehr gute Oberflächen, wenn man bei einem Wasserbasislack vorher ganz fein destilliertes Wasser aufnebelt und dann dann direkt zart in vielen Durchgängen mit Pausen drüberlackiert. Je nach Lösemittel kann man das auch mit anderen Lacken probieren, ist aber meist zum Scheitern verurteilt!

Die Verarbeitungstemperatur von Umgebung, Lack und Werkstück (und auch von der Druckluft) müssen für Hochglanzlacke exakt stimmen, und man braucht eine absolut präzise Lackierpistole (SATA) mit Feinstabscheider und Nadelventil. Zur Umgebung wurde schon alles relevante gesagt, unmöglich ist es nicht, kommt auch auf die Fläche an und in welcher Lage man lackiert. Aber im Hobbybereich sehr, sehr schwer.

Zwei Varianten, die deutlich besser gelingen können:

1) Schicht Farblacke auftragen wie gewünscht, danach Unregelmäßigkeiten akribisch nacharbeiten und anschließend fein ausschleifen bis etwa Körnung 1000. Anschließend Klarlack drauf, mit PU-Härter. Den bei Bedarf wieder nacharbeiten und ggf. nochmal nachlackieren, anschließend wieder bis 1000 oder höher ausschleifen und zum Abschluss polieren (Baumwollscheibe, kein !!!! Lammfell!!!!). Ergibt eine sehr schöne Oberfläche und man kann so Fehler recht gut und punktuell nochmal korrigieren.

2) Farbschichten mehrfach auftragen und zwischendurch immer wieder zwischen 400 und 600 anschleifen. 8-12 Schichten, je nach Lackstärke. Zwischendurch und davor immer (gilt überall) peinlichst genaue Vorarbeiten, also Fett / Silikokentferner verwenden, immer den feinsten Staub nach außen entfernen. Keine Mikrofaser nutzen!
Wenn die Lackschichten drauf sind, dann poliert man sie mit Autopaste von mittel nach ultrafein aus, bei langsamer Drehzahl (kein Exzenterschleifer!) und ruhiger Hand, bis zum erwünschten Glanzeffekt.

Auch hier möglichst mit Härter arbeiten, reine Wasserlacke sind da kaum geeignet, zumindest hatte ich damit noch kein Glück.

Schaut Euch mal Videos zu Schellack an, da erhält man sehr gute Informationen und allgemeinen Umgang mit Lacken und deren Eigenschaften ;-)
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
...und Zeugen beseitigt ...und umzieht!
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#9
Es ist nunmal wie mit allem, viele Varianten und Materialien/Werkzeug führt zum Erfolg .... doch daher ist es erstmals wichtig zu Wissen, wessen Oberflächenqualität er haben möchte und ggf. mit wessen Werkzeug er gerne arbeiten würde.

Basislack ist auch auf Wasserbasis und der Klarlack dazu auf 2K, wo wir aber widerum bei der aktuellen Autolackierung wären und der ist auch gut polierbar. Kunstsharzlack sind fast wiederum zu weich zum polieren, usw. ...
Ditschy

Motto: ... was nicht passt, wird passend gemacht!

Projekt: 18V Akku-Adapter zu anderen Herstellern


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#10
Hallo , also , der Aufbau ist ggf. Spachteln , füllern ,schleifen, füllern, schleifen , dünn lackieren nach 30 min. -2h nochmal dünn lackieren ( wenn länger als 2h. mit 1200er Papier zwischenschleifen )

Schau doch mal hier vorbei , bei diesem Hersteller kaufen wir für die Firma nur unseren Lack .

https://www.zweihorn.com/de/produkte/bun...bw0xK35xE4

Ps. 2k ist in der Regel besser im Ergebnis als 1k

Lg Till
Du kannst keine Erfahrung verlieren, du kannst nur Erfahrung dazu gewinnen 
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