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Holzkitt
#1
Servus zusammen.
Ich hätte eine Frage zum Holzkitt, (Holzpaste der in den kleinen Dosen.( Bindulin)
Wenn man die Döschen nicht mehr vernünftig verschließt, wenn mann eine längere Zeit ca. 1 Jahr, den Kitt nicht mehr benötigt,  ist er im A..........und hinüber. 
Gibt es einen Trick wenn er halb eingetrocknet ist, z. B. Leinöl unterrühren oder ähnliches?
Was könnte man noch als Alternative zum Kitt benutzen, wie Holzspachtelmasse, Wachsstifte?
Was benutzt Ihr?
Wenn es Opa nicht reparieren kann, dann sind wir am Arsch. Huh
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#2
Ja, mit Leim und Schleifstaub habe ich einen Teil meines Parketts repariert.
Das hat wunderbar funktioniert.
In Deutschland werden 320.000 Coffee to Go Pappbecher weggeworfen. Pro Stunde!
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#3
Ja, die unauffälligste Reparaturmasse ist Holzstaub vom gleichen Holz (evtl. Beizung beachten) + Weißleim.
Zum eingetrockneten Holzkitt (Bindulin kenne ich nicht):
Hatte ich auch mal. Meine Chemikernase sagte mir: Nitrobasis.
Also Nitroverdünnung zugegeben und nach ein paar Tagen konnte ich die Masse wieder rühren.
Danach, wenn alles homogen ist, die gewünschte Konsistenz einstellen. Also noch etwas Nitro dazu
oder etwas Nitro aus der Masse verdampfen lassen. Ausreichende Lüftung!

Viele Grüße
Mathias

P.S. Ich verschließe Dosen immer mit einer Lage Frischhaltefolie zwischen Deckel und Dose.
Zusätzliche Dichtung und leichter wieder aufzumachen.
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#4
Hallo zurück,
vielen Dank für die Tricks und Ratschläge, zwecks Holzspäne und Leim.
So Einfach wenn man's genauer überlegt. Merci!
Wenn es Opa nicht reparieren kann, dann sind wir am Arsch. Huh
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#5
Man kann sicherlich aus Weißleim und Holzstaub/späne einen sehr gut haftbaren Kitt herstellen.
Bei der Verwendung sollte man aber zuvor überlegen, ob das Holz später noch eine Oberflächenbehandlung (Farbe, Öl) bekommen soll. Getrocknete Weißleimspritzer, und das wird wohl jeder schon als lästige Erfahrung gemacht haben, versiegeln das Holz und verhindern die Aufnahme von Farbe und Öl. Man streicht munter mit dem Pinsel vor sich hin und wundert sich später, warum diverse kleine Stellen heller sind - der Weißleim läßt grüssen.
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#6
Jupp, das Holz sollte noch danach eine Lasur bekommen.
Deshalb, bei sichtbarer Fläche, denke ich, ist es nicht so tolle, Leim zu nehmen. Deswegen auch der Holzkitt.
Ich versuche es mit einem kleinen Marmeladenglas.
Kitt hinein, Deckel aufschrauben, gegebenfalls mit ner Plastikfolie noch darüber und warten was passiert, wenn ich den Kitt nach einigen Monaten wieder zur Verwendung gebrauche.
Ansonsten ist die Idee mit den Späne und dem Leim nicht schlecht.
Merci.
Wenn es Opa nicht reparieren kann, dann sind wir am Arsch. Huh
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#7
Das Farbproblem meinte ich mit "Beizung".
Habe mich wohl missverständlich ausgedrückt.
Die Reparaturmasse sollte der Endfarbe entsprechen.
Was auch geht: Holzstaub + Nitroklarlack
Nimmt Farben m. E. besser an. Vorher testen!

Zum Marmeladenglas:
Alufolie drum (Lichtschutz!) & beschriften, evtl. mit Datum.
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#8
Video 
(09.03.2017, 23:28)MaBu-Kunsthandwerk schrieb: Hallo Knochenleimer 

Stimmt mit der nachträglichen Oberflächen Behandlung ist es dann Komplizierter 
aber ist das nicht bei jeden Kitt so das da Öl nur schwer drauf hält ???

Also bei der Verwendung von Schellack-Kitt oder Knochenleim-Kitt kann man die betreffenden Stellen abschleifen und die Oberfläche nimmt dann problemlos Öl auf. Das führt allerdings zu einer deutlichen Verdunkelung der Stelle, aber da kann man zumindest beim Schellack-Kitt mit Pigmenten (ich habe da verschiedene Eisenoxidpulver) schon etwas gegensteuern, um eine Farbangleichung zu bekommen. Eiche hell habe ich aber noch nicht hinbekommen (vielleicht hat da ja einer eine Idee - ich habe mal versucht Holzstaub mehrfach mit heißem Wasser auszubleichen, um helleren Kitt herzustellen, aber der Erfolg war minimal).
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#9
Wasserstoffperoxid mit Holzstaub mischen, evtl. leicht erwärmen (im Wasserbad).
Das Peroxid bleicht (oxidiert) fast alle Holzfarbstoffe.
Die Paste auf einem Kaffeefilter (ist stabiler als Küchenrolle) oder einem Teller ausstreichen und trocknen lassen.

Ein beliebtes Aufhellungsmittel ist Titandioxid-Pulver. Reinweiß, fast inert, ungefährlich und damit "abgabefähig".
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#10
(09.03.2017, 23:34)Ambos schrieb: Jupp, das Holz sollte noch danach eine Lasur bekommen.
....

Die Altvorderen kannten keinen Weißleim, Holzkitt schon. Laught
In diesem Video wird erklärt wie es geht.
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