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Identifikation des Holzanstiches einer alten Hobelbank
#1
Hallo,

ich habe aus einem Nachlass eine alte Hobelbank bekommen; der Eigentümer war mit 80 Jahren verstorben (Alter der Hobelbank vermutlich mehrere Jahrzehnte). Ich möchte sie nun grob etwas abschleifen und dann von der Garage in den Keller bringen.

Auf dem Holz ist jedoch stellenweise ein Rest eines Anstrichs, den ich nicht einordnen kann. Er fühlt sich an, wie dünner Putz oder Zement und sieht irgendwie "mineralisch" aus. Also kein Lack, Öl oder Wachs.

Meine Frage lautet nun, ob jemand solche Anstriche kennt und mir etwas darüber sagen kann. Ich rede mir ein, es könnte etwas mit Asbest sein, was ich mir aber in diesem Zusammenhang nicht erklären kann.

Vielen Dank für Hinweise

Grüße


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#2
Sieht irgendwie nach Spritzputz aus....
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#3
Wenn ich mir die Wand rechts von der Hobelbank ansehe könnte es wirklich Spritzputz oder Estrich sein.
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#4
Wird wohl Jahrtausende alter Staub und Dreck sein  Big Grin Big Grin
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#5
Ich gehe auch davon aus daß die Hobelbank irgendwo im Weg gestanden ist.
Vor der Schleiforgie würde ich erstmal eine Spachtel ansetzen.
Das könnte besser gehen.
In Deutschland werden 320.000 Coffee to Go Pappbecher weggeworfen. Pro Stunde!
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#6
Das ist eindeutig Lackstaub von Jahrzehnten.
Der alte Bankraum meines Lehrbetriebes hatte Schichten davon auf dem Boden, den Wänden und auch auf den Werbänken, weil wir dort drinnen lackiert haben. Ohne Absaugung übrigens. Da wurde einfach ein Ventilator ins Fenstter geklemmt um den Lackstaub nach draußen zu tragen und wir haben uns Tücher ums Gesicht gebunden....
Hach war das lustig, als wir mal tagelang blau lackiert hatten....

Jedenfalls- genau so sahen unsere Lackstaubablagerungen aus. Das Zeugs verbindet sich mit dem Staub in der Luft und sieht dann so krisselig aus wie auf deinen Bildern. Müsste sich Schichtweise ablösen lassen, bzw müsstest du das auch mit einer Wurzelbürste abbürsten können.
Mfg Simmi (aus dem Werkstall)
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#7
Danke euch allen!

Werde es zunächst mal mit Spachtel, Drahtbürste usw. ausprobieren, was am besten geht. Dann ggf. schleifen, falls nötig. Man darf der Bank ihr Alter aber auch ansehen.

Grüße
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#8
(15.06.2018, 07:53)Paetzi schrieb: .... Man darf der Bank ihr Alter aber auch ansehen. ...

Das war mein erster Gedanke, als ich Dein Thema las: Hoffentlich trimmt er das schöne, alte Teil nicht auf modern ... Erhalte den Charme dieser alten Hobelbank. Wenn Du mal in alte Tischlereien schaust, dann wirst Du sehen, was ich meine. Obwohl die alten Tischler durchaus in der Lage gewesen wären, ihre Hobelbänke immer mal zu »erneuern«, haben sie es nicht gemacht.

Viel Spaß und Freude mit dem schönen Teil.

Wolfgang
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#9
(15.06.2018, 07:58)Wolfgang EG schrieb:
(15.06.2018, 07:53)Paetzi schrieb: .... Man darf der Bank ihr Alter aber auch ansehen. ...

Das war mein erster Gedanke, als ich Dein Thema las: Hoffentlich trimmt er das schöne, alte Teil nicht auf modern ... Erhalte den Charme dieser alten Hobelbank. Wenn Du mal in alte Tischlereien schaust, dann wirst Du sehen, was ich meine. Obwohl die alten Tischler durchaus in der Lage gewesen wären, ihre Hobelbänke immer mal zu »erneuern«, haben sie es nicht gemacht.

Viel Spaß und Freude mit dem schönen Teil.

Wolfgang

Hallo Wolfgang, so ganz richtig ist die Aussage nicht- die Plattenoberseite wurde schon gepflegt, wir Lehrlinge hatten die Aufgabe von Zeit zu Zeit die Oberflächen wieder plan zu hobeln sowie Lack und Leimreste zu entfernen. Auch müssen die Zangen gut gepfelgt werden, damit ein gleichmäßiger Lauf und Druck erhalten bleiben.
Macht ja auch Sinn, man will ja nicht Macken ins Werkstück bekommen wenn man etwas auf der Bank bearbeitet.
Mfg Simmi (aus dem Werkstall)
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#10
(15.06.2018, 10:30)Werkstall schrieb: Hallo Wolfgang, so ganz richtig ist die Aussage nicht- die Plattenoberseite wurde schon gepflegt ...

Simmi, klar, die Funktionsfähigkeit wurde i. d. R. gewährleistet. Ich meinte, dass ich keinen alten Tischler kenne, der seine Hobelbank einer Art »Generalüberholung« unterzogen hätte, obwohl er dazu in der Lage gewesen wäre. HIER >>> sieht man deutlich, was ich meine. Schaut euch mal die alten Hobelbänke an ...

Wolfgang
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