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Löten oder Kabel verbinden?
#1
Hallo Freunde,

ich hätte mal eine Frage zu meinem defekten (Kabelbruch) Thermometer vom Typ "ebro tfx 410" (https://shop.ebro.com/media/catalog/manu...0-5415.pdf). Und zwar würde ich gerne wissen, ob man das Kabel der Messsonde, welches zum Gerät/Display führt, mit bestimmten kleinen und dünnen Klemmen verbinden kann, ohne dass es zu Messverfälschungen kommt, oder man lieber gleich neu löten sollte (siehe Foto)?

Wenn bestimmte kleine Klemmen problemlos einsetzbar wären, würde mich noch interessieren, welche ich nehmen könnte. Bei diesem Weg würde ich mir Lötarbeiten ersparen, jedoch weiß ich halt nicht, ob es dadurch zu irgendwelchen Messverfälschungen kommen könnte.

Vielen Dank im Voraus für jeglichen Tipp  Thumbs Up

Mike
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#2
Beim Hochladen des Fotos muss wohl was schiefgelaufen sein, deshalb hier noch mal das Foto:

[Bild: IMG-0419.jpg]
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#3
Moin Mike,
ich würde des neu anlöten und auf die 5cm Kabel verzichten.
Einen entsprechenden Lötkolben mit feiner Spitze vorausgesetzt.

Gruß Volker
______________________________________________
sägen - messen - fluchen - nochmal machen
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#4
Tach erst mal

Sehe ich genauso.

Ich würde auf jeden Fall löten.
Gruß, vaterderhuehner
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#5
Da es ein PT-Sensor ist kannst du löten. Der Fehler durch den höheren Widerstand des Lötzinns dürfte für die meisten Anwendungen irrelevant sein.
(Bei einem Thermoelement führt das zu temperaturabhängigen Messfehlern).

Viele Grüße
Johannes
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#6
Hi,
so wie es in der Anleitung steht, kann man die Messsensoren wechseln.
Dies bedarf allerdings eine werkseitige Neukalibrierung, so wie ich das verstanden habe.

Durch den Kabelbruch und das Kürzen der Leitung verändern sich die elektrischen Werte.
d.h. auch in diesem Fall wäre eine werkseitige Neukalibrierung erforderlich.

Allerdings kommt es auch darauf an, in welchem Umfeld das Messgerät eingesetzt werden soll.
Wenn damit nur 'überschlägige' Werte reichen, ist es zu überlegen, ob man neu kalibrieren lässt.

Man konnte vielleicht auch hergehen und zwei Messpunkte mit Eiswasser und Siedewasser prüfen.
Allerdings hat man dann nur zwei Messpunkte über einen Temperaturbereich von 0-100°C

VG
Walter
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#7
Klemmen wird da eher weniger....

Löten wäre meine Wahl.

Entweder direkt neu auf die Platine oder eben mittels Schrumpfschlauch an die noch vorhandenen Litzen.

Wie hoch am Ende die Abweichung ist müsste man testen, sollte sich aber ja wieder neu kalibrieren lassen
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#8
Hallo nochmal,

alles klar, dann werde ich wohl mein Glück mit Löten versuchen. Vielen Dank an euch alle!
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#9
Wenn Löten nicht dein Favorit ist kann man auch von Links und Rechts in eine Aderendhülse schieben und verpressen, mit Schrumpfschlauch drüber und fertig.
Dann ist Kupfer auf Kupfer das dürfte auch nicht messbar sein, zumindest wirds hier nicht auffallen.
Gruß
Michael.

Mir ist klar dass die Stimmen in meinem Kopf nur mein schizophrener imaginärer Freund ist, aber er hat schon immer geile Ideen, meistens, manchmal, glaube ich.
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#10
(11.03.2019, 13:29)roerich_64_1 schrieb: Man konnte vielleicht auch hergehen und zwei Messpunkte mit Eiswasser und Siedewasser prüfen.
Allerdings hat man dann nur zwei Messpunkte über einen Temperaturbereich von 0-100°C

VG
Walter

Du vergisst, dass der Siedepunkt druckabhängig ist. Ich denke durch das Löten wird das Messgerät später weniger stark abweichen, als wenn man einfach den Siedepunkt von Wasser (Salzgehalt auch unbekannt) bei irgendwelchen von der Topografie und vom Wetter abhängigen Druckverhältnissen nimmt.

Gruß Till
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