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Mein Bastelschuppen anno 1994
#1
Hallo zusammen,

beim Herumstöbern bin auf Bilder vom meinem alten Werkstattschuppen gestossen. Da man sich hier im Forum gerne Bilder anschaut, zeige ich die Bilder mal. Es handelt sich um eingescannte Fotos, deshalb wäre bei der Qualität sicher noch Luft nach oben.

       

Diesen Schuppen habe ich 1988 an meine gemietete Fertiggarage mit Bauplan und Erlaubnis des Vermieters angebaut. Er war zerlegbar ausgeführt, aber mitgenommen habe ich dann doch nicht, als ich umgezogen bin. Mein Vermieter hat ihn mir abgekauft. Der Schuppen war 3 m breit und 4,5 m lang und wärmegedämmt.

         

Die Fensterscheiben hinter der Drechselbank haben tatsächlich überlebt.

   

Das hier ist meine Metallwerkbank. Die habe ich noch im Einsatz.

   

Und das ist meine alte Hobelbank. Die ist Baujahr 1876 und hat 15 Gulden gekostet. Ich habe nämlich bei einer Reperatur eine Inschrift gefunden. Auch die Spindeln sind aus Holz. Die Schubladen sind allerdings von mir eingebaut worden. Seit dem Umzug 1995 steht Teil im Dachboden, denn ich habe eine moderne Hobelbank mit französischer Vorderzange bekommen.

MfG

Walter

P. S.: Projektegibt es monetan nicht von mir, deswegen dieser Beitrag. Aktuell habe ich noch aus gesundheitlichen Gründen "Werkstattverbot", aber ich stehe schon in den Startlöchern.
Der Weg ist das Ziel
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#2
Hi Walter,

deine Werkstatt steht auf einem angefertigtem Fundament (schaut zumindest so aus) - also viiiiiel Arbeit: Wie steht es um die Isolation bzw. Temperaturen im Winter-/Sommer-Betrieb?

VG
Holger
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#3
Moin,

da hattest Du ja schon damals eine gut ausgestattete Werkstatt. Ich war da gerade mal ein paar Jahre das erste mal verheiratet und bin lieber mit dem Motorrad durch die Gegend gefahren. Ans basteln (außer wenn es was in der Bude zu tun gab und meine Modellbauprojekte) habe ich nicht gedacht. Ich hatte auch gar keinen Platz dafür.
Schön wenn man da noch Erinnerungsfotos hat. Danke das Du uns daran hast teilhaben.

Gruß Don
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#4
(16.11.2021, 02:23)HMBwing schrieb: Hi Walter,

deine Werkstatt steht auf einem angefertigtem Fundament (schaut zumindest so aus) - also viiiiiel Arbeit: Wie steht es um die Isolation bzw. Temperaturen im Winter-/Sommer-Betrieb?

VG
Holger

Hallo Holger,

die Werkstatt stand auf 6 Punktfundamenten und hatte auch eine Holzboden. Die hintere Wand war gemauert, weil eine Brandschutzwand vorgeschrieben war. Das Teil war eine reine Beschäftigungstherapie. Der Schuppen steht in dieser Form schon seit einigen Jahren nicht mehr. Der Vermieter hat das Holz durch Mauerwerk ersetzt.

Zur Wärmedämmung: Ich hatte damals 100 mm dickes Rolliisol verwendet. Das war Glaswolle mit Alufolie auf der Innenseite. Im Vergleich zur Fertiggarage war es super. Im Sommer war es erträglich und im Winter bekam die Werkstatt mit dem Gasheizstrahler schön warm. Allerdings wurde die Wärmedämmung mit der Zeit etwas schlechter. Ich vermute, die Glaswolle ist in den Wänden in sich zusammengerutscht ist. So sind dann Kältebrücken entstanden. Mit Klemmfilz wäre das nicht passiert, aber den gab es damals noch nicht. Trennwandplatten aus dem Trockenbau wären das Richtige gewesen.

MfG

Walter

(16.11.2021, 08:24)DonRedhorse schrieb: Moin,

da hattest Du ja schon damals eine gut ausgestattete Werkstatt. Ich war da gerade mal ein paar Jahre das erste mal verheiratet und bin lieber mit dem Motorrad durch die Gegend gefahren. Ans basteln (außer wenn es was in der Bude zu tun gab und meine Modellbauprojekte) habe ich nicht gedacht. Ich hatte auch gar keinen Platz dafür.
Schön wenn man da noch Erinnerungsfotos hat. Danke das Du uns daran hast teilhaben.

Gruß Don

Hallo Don,

Bei mir ist oder war es ähnlich. Während der Woche werkeln und am Sonntag motorradfahren. Das mit dem Motorradfahren hat stark nachgelassen, aber die Maschine von 1988 habe ich noch und sie ist auch fahrbereit.

Was ich auch noch erwähnen wollte: Ich hatte damals auch schon eine Scheppach Hobelmaschine Typ HM 1 mit Anbaufräse und Langlochbohreinrichtung. Die hatte ich aber ausgelagert bei einem Freund zwei Dörfer entfernt, da mir ein lieber Nachbar die Polizei geschickt hat, als ich im Sommer mal bis abends bis 20:30 UH gehobelt habe. So bin halt viel in der Welt herumgefahren beim Schreinern.

MfG

Walter
Der Weg ist das Ziel
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#5
Moin,

das Motorrad fahren habe ich nach dem zweiten Unfall an den Nagel gehängt und bin auf 1 PS (Pferd) umgestiegen. Den Reitsport habe ich bis vor 10 Jahren (da ist mein Pferd verstorben) gemacht. Meine 2. Frau hat Ihr Pferd noch. Doch leider werden wir es heute einschläfern lassen müssen.  Cry

Gruß Don
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