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Meine erste aufwendigere Dekupiersägenarbeit
#1
Hallo zusammen,

zum 80. Geburtstag meiner Mutter Anfang Juli habe ich mich zum ersten Mal künstlerisch an einer Dekupiersägearbeit versucht. Das Motiv hatte ich im Internet gesehen. Ich habe es dann freihand mit Bleistift (und viel Radiergummi) zu Papier gebracht. Einen Kirschholzrest mittig aufgetrennt, abgerichtet und zu einem Brett verleimt. Dann das Motiv mit Sprühkleber aufgeklebt und ausgesägt.

Ca. drei Stunden habe ich für das Freistellen auf der Deku gebraucht. Ist das im zeitlichen Rahmen oder ist das zuviel? Ich habe da keinerlei Erfahrungen. Vielleicht kann hier der ein- oder andere Deku-Profi etwas zu sagen. Ebenso, wie man verhindert, daß die Augen auf einmal nicht mehr mitspielen. So nach 30 Minuten des Starrens auf den Sägeschnitt konnte ich Schnittlinie, Sägeblatt und Schattenwurf des Sägeblattes nicht mehr unterscheiden und mußte dann kurz pausieren und die Augen auf etwas anderes fokussieren. Geht es Euch auch so oder habt ihr damit keine Probleme?

Sodele, hier nun zwei Bilder der fertig geschiffenen und geölten Arbeit:

   

Unter dem Sockel habe ich Füße aus Kork geklebt, die ich mit einem Locheisen aus einer 2 mm Platte gestanzt habe:

   

LG Regina
Die kürzeste Gerade zwischen zwei Verbindungen ist der Punkt!
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#2
Hallo Regina,

ich kann nur sagen... sieht richtig schick aus Wink . Da ich bislang keine Dekupiersäge besitze, kann ich zu den 3 Stunden nichts sagen. Auf jeden Fall wird sich das Geburtstagskind sehr freuen. Denn selbst gemachtes kommt immer besser, als gekauftes.

Gruß Stefan.
Liebe Grüße vom Stefan, dem aus dem tiefsten Osten (1523x - Frankfurt (Oder)). 
meine Homepage: Wetterstation-Hohenwalde mein Youtube-Kanal: Stefan's Bastelkeller auf YT
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#3
Hallo Regina,

Ich denke 1/2h zu schauen auf eine Stelle und darauf die Motorik steuern ist schon eine Hausnummer in unserem Alter ;-)

Selber habe ich nie dekupiert... Mir ging das schon auf den Sack als Junge diese Bügelsägen mit den Motiven geschenkt zu bekommen... Diese schreckliche Hilfsschraubzwinge... Das ewige Reißen des Sägeblattes... arghhh.... Rolleyes Angel Big Grin

Ich habe mich lieber damit beschäftigt ewige HEX - Folgen über mehrere Seiten aus der 64'er abzutippen... ähnlich ermüdend  Sleepy

Darum: Wer solche Arbeiten bis zum Ende durchsteht: Hochachtung ;-)

VG
Walter
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#4
Ich habe mich lieber damit beschäftigt ewige HEX - Folgen über mehrere Seiten aus der 64'er abzutippen... ähnlich ermüdend  Sleepy


"Alle Peeks und Pokes!"  Hihi, daran erinnere ich mich auch noch. War so um 1984 bei mir. War 'ne echt schöne Zeit damals...

LG Regina
Die kürzeste Gerade zwischen zwei Verbindungen ist der Punkt!
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#5
Alle Achtung Regina, das hast Du ganz prima hingekriegt. Meinen Respekt für die schöne Arbeit. Du hast genau gearbeitet und das braucht halt auch seine Zeit. Bei der Sägerei "auf Linie" muss ich spätestens nach 10 Minuten eine kleine Pause machen. Ich nutze die Zeit um eine paar Grade zu entfernen/schleifen. Das ist doch normal dass die Augen bei so einer Konzentration sehr angestrengt werden.
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#6
Hallo Regina, erstmal ein lautes "Wow!" Eine Superarbeit, das Finish ist absolut professionell.

Die Zeitfrage kann ich nicht beurteilen, denn das kommt eindeutig auf zu viele Faktoren an.
- Härte des Holzes
- Stärke des Holzes
- Art und Schärfe des Sägeblattes
- Huhböhe der Säge
- .........usw.....

Und die Formel, die ganzen Variablen miteinander zu berknüpfen, kenne ich nicht.

Hinsichtlich der Augen: Versuche mal, einen anderen Winkel zur Lichtquelle zu finden, das schont die Augen.

LG
----
Wos I net konn, konn Silikon
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#7
Moin,

sehr schöne Arbeit Regina, gefällt mir. Zeit ist doch relativ. Man braucht solange wie es dauert. Und wie Horst schon geschrieben hat wer genau arbeitet braucht halt auch mehr Zeit. Den Tipp vom Christian wegen der Lichtquelle find ich schon mal gut. Aber Pause muß sein.

Ach ja die guten alten Zeiten des C64 und des abtippens von Programmcode. Und dann stellt man fest das die einen Druckfehler eingebaut haben und alles war für die Katz. Angry 

Gruß Don
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#8
Hi Regina
sehr schöne Arbeit...gefällt mir gut...solch eine Arbeit steht mir auch noch bevor.
Für Deku arbeiten benutze ich eine Lampe mit Verstellbaren Armen, die ich mir dann so hinstelle, das nur das Werkstück ausgeleuchtet wird ohne Schattenbildung.
   
Marke Eigenbau mit starken Magnetfuss

Gruss Jörg
arbeite 30 Minuten mit dem Kopf und dann 10 Minuten in der Praxis und nicht umgekehrt.
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#9
Hallo Jörg,

danke für den Tip. Ich habe noch eine verstellbare Lupenleuchte mit Klemmfuß.
Diese werde ich beim nächsten Mal austesten. Einmal nur als Beleuchtung und wenn es hilft, auch die Lupe austesten. Wenn sie nicht zu nah an den Sägekopf muß wegen des Fokus.

LG Regina
Die kürzeste Gerade zwischen zwei Verbindungen ist der Punkt!
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