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Meine Werkstatt nimmt Gestalt an ...
#1
Wie ich schon hier und da schrieb, habe ich mich durchgerungen, meine "Müllhalde" aufzuräumen und wieder eine begehbare Werkstatt daraus zu machen. Nach einer ersten Teilentrümpelung habe ich die Giebelseite und eine Längswand bereits grob neu eingerichtet. Verkleidung mit OSB-Platten, Elektrik, Einbau der Zug-, Kapp- und Gehrungssäge ...

Nun müssen die vielen Kisten, in die ich das Werkzeug geräumt habe, was ich weiterverwenden möchte, ausgeräumt und die Werkzeuge an die OSB-Wände "verbracht" werden. Ich hatte mir vorgestellt, das nach Einsatzgebieten an die Wand zu bringen: Elektro, Holz, Metall etc.

Die eingebaute ZKGS hat jetzt den Vorteil, dass ich auch lange Werkstücke bearbeiten kann, ohne auf Hilfe angewiesen zu sein. Links von der Säge habe ich knapp 3 m, rechts davon 2,5 m ebene Arbeitsfläche, die in einer Ebene mit der Säge liegt. Ein schönes Arbeiten ... Auf beiden Seiten besteht die Arbeitsfläche aus Küchenarbeitsplatten in 38 mm Stärke. Rechts habe ich gleich zwei ehemalige Nachtschränkchen untergebracht.

Die Feinheiten an der Verkleidung müssen natürlich noch gemacht werden, Abschlussleisten, Eckenverkleidung etc. Es ist aber schon etwas Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

Wolfgang


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#2
Toll!! Da hast du dir was schönes vorgenommen!!
Das macht doch mächtig Spaß, seine Werkstatt komplett neu aufzubauen. Sicher, es ist auch `ne Menge Arbeit aber man profitiert ja auch davon.

Ich freu mich schon wenn es bei mir soweit ist und ich auch loslegen kann.

Dir noch viel Spaß beim Fertigstellen!!!
Grüße Christian



>> Berechnungshilfe und Vorlagen <<


Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.
Henry Ford
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#3
Du hast wenigstens eine Hobelbank. Ich hab nur einen alten wackeligen Esstisch mit einer Tür drauf Big Grin
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#4
Na, das sieht doch schon ziemlich gut aus Thumbs Up
Die Anke würd ich auch nehmen Heart

Bin gespannt Wolfgang.
In Deutschland werden 320.000 Coffee to Go Pappbecher weggeworfen. Pro Stunde!
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#5
Sieht schon ganz brauchbar aus. Ist eben viel Arbeit, alles umzugestalten. Bei mir zieht es sich inzwischen schon über ein halbes Jahr hin. Aber es kann eben nur so schnell weiter gehen, wie es die Zeit erlaubt. Die wesentlichen Maschinen hast Du ja. Die Kappsäge macht schon was her und die kleine Tischkreissäge... man kann damit sägen schätze ich mal Wink . Und Deine Oberfräse passt an Deinen Frästisch. Cool. Ich hatte mir auch mal einen Frästisch bestellt und musste feststellen, dass dessen Aussparung unten wo die Oberfräse montiert wird, zu klein ist. Konnte also nicht genutzt werden und es war ein Eigenbau erforderlich. Schön das es bei Dir passt.
Liebe Grüße vom Stefan. 
Blog: Der Technik-Blog
YouTube-Kanal: Stefan's Bastelkeller
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#6
Glückwunsch zum entschluss deine Werkstatt neu einzurichten und Frau Anke würde mir auch gefallen Shy 
Wenn die erste Hürde des Entrümpelns geschaft ist, läuft alles von selbst und es macht dann auch richtig Spassund kriegt täglich neue Ideen. Thumbs Up
Bin schon gespannt auf Fortsetzung.

Gruss Woody
Meine Projekte  Smile

Umbau 1 MFT/Kapp T./French C
Umbau 2 Filter/Bohr T. / Absaug.
PTS10



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#7
Hey Wolfgang, tolles Projekt! Thumbs Up 
Bei Gelegenheit stelle ich auch ein paar Bilder von meiner Wandverkleidung (OSB) aus meinem Bastelkeller vor.
Bis dahin wünsche ich Dir weiterhin viel Spaß, bei der Umsetzung deiner (Um)Baupläne.

Gruß Karsten
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#8
Männer, vielen Dank für die netten und aufmunternden Worte! Nun ja, ich habe ja nur den "neuen" Bereich eingestellt ... Die andere Seite der Werkstatt ist nach wie vor eine "Müllhalde". Einen Hänger voll Müll habe ich bereits weggefahren, der zweite steht voll beladen vor der Werkstatt. Ich denke, dass noch ein Hänger von Nöten ist, um alles Gerümpel loszuwerden. Vielleicht bin ich schon ein "Messi", weil ich nichts wegwerfen kann. Hat ja schließlich alles mal Geld gekostet ...

Das Problem bei dieser Aktion ist, dass ich keinen Platz habe, alles erst einmal außerhalb zu lagern. Klartext: Ich schiebe alles von einer Seite auf die andere, um weitermachen zu können. Nun will ich erst einmal die für die weiteren Arbeiten wichtigsten Maschinen "freibekommen": Kreissäge, Bandsäge, Abricht- und Dickenhobel. Bei der Bohrmaschine überlege ich noch, sie separat und fahrbar zu machen. Ich weiß allerdings nicht, ob durch die Höhe und das Gewicht der Schwerpunkt zu weit oben sein wird und sie dann – bei einer Grundfläche von 60x60 cm und vier Rollen – nicht zu stark kippelt ...

@Woody1970, das ist ja das Schlimme: Die täglich neuen Ideen ... Wink . Täglich habe ich neue Ideen, aber mit der Umsetzung hapert's. Immer wieder finde ich neue Anregungen (hier im Forum in den Werkstattschauen). Ist ja alles eng mit einem neuen Nutzungskonzept verbunden, welches ich aber noch nicht definitiv gefunden habe. Ich möchte – wenn ich in zwei Monaten Altersrentner werde und die Gesundheit es zulässt – wieder mehr Zeit in der Werkstatt verbringen.

@Holzbastler, die kleine TKS nutze ich nur, wenn ich ganz kleine Teile zuschneiden muss und dafür die große Säge nicht nehmen will. Der Frästisch ist ein Bosch-Tisch. Die Fräse, eine "Billigfräse" von Meistercraft, hat auch nicht gepasst. Ich musste neue Löcher bohren. Die Fräse nehme ich, weil ich damit meine Konterprofilfräser mit 10 (oder 12 ?) mm Schaft nutzen kann.

   

Den Frästisch will ich auf der anderen Seite der Werkstatt einbauen, wo ich auch eine fast 6 m lange Arbeitsfläche habe. In einer Ebene eingebaut, kann ich dann allein problemlos längere Werkstücke bearbeiten.

Die Anke ... Dazu bin ich gekommen wie eine Jungfrau zum Kind (? Wie kommt eigentlich eine Jungfrau zum Kinde? Shy ). Vor vielen Jahren haben damalige ABM-Kräfte ein altes Gelände geräumt. Räumung hat bedeutet, alles raus in große Container. Vorher alles noch schön kaputtgekloppt, damit viel reinpasst ... Als ich da vorbeikam, war gerade die Hobelbank dran. Mein Glück war, dass dieses Teil wegen seiner stabilen Bauweise nicht so einfach kaputtgeschlagen werden konnte. Sie war bereits grob zerlegt, so dass ich sie in mein Auto reingeschoben bekam. Nun leistet sie mir schon viele Jahre gute Dienste.

Ja, nun graust mich davor, die vielen, vielen Kleinteile aus den Kisten an den richtigen Orten zu platzieren. Vielleicht mache ich auch eine große Kiste fertig mit den Sachen, die ich doppelt und dreifach habe und sie jungen Bastlern aus dem Forum zur Verfügung zu stellen – so die Interesse hätten ...

Wolfgang
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#9
(07.09.2017, 08:16)Wolfgang EG schrieb: Das Problem bei dieser Aktion ist, dass ich keinen Platz habe, alles erst einmal außerhalb zu lagern. Klartext: Ich schiebe alles von einer Seite auf die andere, um weitermachen zu können.

Kommt mir seeeeehr bekannt vor. Hab zB den Boden mit so einem Flüssigkunststoff versiegelt. Musste das in drei Etappen machen und bin immer noch nicht ganz fertig, weil noch Sachen rumstehen
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#10
Guten Morgen Wolfgang,

einen Tip kann ich Dir auf jeden Fall geben:

Such Dir etwas, was erst einmal wirklich wichtig ist und zieh das bis zum bitteren Ende durch. Danach kommt das nächste ran. Und mach es in kleinen Häppchen. Jeden Tag so viel, wie zu schaffen ist. Ich mache derzeit auch jeden Abend von 19:00/19:30 - 22:00 Uhr in meiner Werkstatt. 3 Stunden klingt nach viel Zeit. Aber ich verbringe auch viel Zeit mit überlegen wie ich was mache. So schaffe ich in den 3 Stunden manchmal nicht alles was ich vor hatte. Dafür sieht es dann aber wesentlich besser aus, als würde ich mit der Einstellung "Das muss heute noch fertig werden" ran gehen.

Mir war es jetzt erst einmal wichtig durch Schubladen und Ablagefächer Platz zu schaffen. Platz wo ich mein derzeit noch an der Wand hängendes Werkzeug unter bringen kann, um dass ich die Wand zum Bau einer French Cleat Wand frei habe und mir nicht alles auf irgendwelchen Arbeitsflächen im Wege liegt.

Und wenn Du in 2 Monaten dann ohnehin viel Zeit hast, dann wirst Du auch deutlich besser vorran kommen. Bei mir freut sich meine Freundin schon immer, wenn unsere kleine Maus gerade so am einschlafen ist und der Papa dann verkündet, dass er in den Keller bauen geht. Wenn ich dann Abends wieder hoch komme, schlafen die beiden bereits während ich noch kurz ins Forum schaue und dann auch ins Bett gehe. Als Berufstätiger hat man es nicht leicht bei so einem Hobby auch nennenswert vorran zu kommen.
Liebe Grüße vom Stefan. 
Blog: Der Technik-Blog
YouTube-Kanal: Stefan's Bastelkeller
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