Herzlich Willkommen im Forum! - Um alle Vorteile nutzen zu können, melde dich an oder registriere dich kostenlos.


  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Metabo DH330 - Frage zur Mindestlänge des Werkstücks bei Dickenhobeln
#1
Sorry, der Inhalt wurde auf Wunsch des Users entfernt.
  Zitieren
Gefällt dir dieses Thema?
Teile es doch mit deinen Freunden!
#2
Also rückschlaggefahr hast du bei nem Dickenhobel garnicht!

Gut wäre es bei so kurzen Werkstücken wenn man mehrere hat und die hintereinander durchschiebt, also das immer das nächste das du rein schiebst das vordere rausschiebt.

Oder du hobelst ein "Opferholz" mit mit dem du dein Werkstück durchlaufen lassen kannst!
Gruß Jürgen

Das Leben wär nur halb so nett - wenn ich keinen Vogel hätt!
  Zitieren
 
#3
(21.11.2017, 22:47)rexxhunter schrieb: .... Mein Haupteinsatzzweck war es Stücke von ca. 15 cm zu hobeln...dabei u.a. auch Hartholz wie Eiche.

Hilf mir bitte mal auf die Sprünge. Bekommst Du das Holz schon so kurz zugeschnitten geliefert? Wenn ich solche kurzen Werkstücke brauche, dann hoble ich erst ein langes Materialstück auf Dicke, dann schneide ich es erst auf die vorgesehene Länge ...

Oder habe ich was falsch verstanden ...!?

Wolfgang, der manchmal eine "lange Leitung" hat ...

PS: Ich habe den Elektra-Beckum HC 260. Wenn der Werkstücke einzieht, kippt er sie erst einmal – wenn sie unter die erste Vorschubwalze kommen – leicht nach oben. Lange Werkstücke werden dabei auf die Auflageplatte gedrückt, stützen sich also sozusagen ab. Man hat nur eine etwa 10 cm lange, sichtbare Vertiefung am Anfang des Werkstückes, die ich später wegschneide. Kurze Werkstücke haben nicht die Fläche, sich abzustützen. Da ist es eben schon passiert, dass die Vorschubwalze gegriffen hat ... und das Werkstück kippte hoch in die zweite Walze und blockierte.

Deshalb lasse ich bei mir kurze Werkstücke unter 20 cm nicht mehr durchlaufen. Ob dies an anderen Maschinen auch so ist, vermag ich nicht zu sagen. Ich denke aber, die Sicherheitshinweise werden nicht grundlos gegeben.

Rückstoßgefahr hat bei mir bisher noch keine Rolle gespielt, und ich habe die Maschine schon viele Jahre.
  Zitieren
 
#4
-es macht in der Tat Sinn, die Werkstücke erst nach dem Hobeln auf die endgültige Länge zu schneiden. Bei meinem Dickenhobel tritt am Ende des Werkstücks (bei mir sind es auf 4 cm) der Hobelschlag auf (die Vertiefung, von der oben gesprochen wurde).
Bei einem Werkstück von 100 cm hab ich also 4 cm unbrauchbaren Verschnitt, bei 4 Brettchen á 25 cm sind es 16 cm!

Auch das Opferholz ist nicht aufwändig: Es läuft mit dem eigentlichen Werkstück mit, hat also immer die gleiche Höhe wie das Werkstück.

Die 356 mm werden wohl die Länge sein, bei der das Werkstück gefahrlos der Maschine zugeführt/entnommen werden kann. (Wenn es vorne drin ist, kommt es hinten auch schon wieder raus). Es gibt halt zu viele, die sonst hinterherstochern oder in die Maschine greifen, weil es sich nicht entnehmen lässt.
----
Wos I net konn, konn Silikon
  Zitieren
 
#5
Solche Angaben wirst aber denk ich mal bei jedem Hobel in der Anleitung/Sicherheitshinweisen haben.

Die wollen sich halt einfach nur absichern!
Gruß Jürgen

Das Leben wär nur halb so nett - wenn ich keinen Vogel hätt!
  Zitieren
 
#6
Das sollen also so was wie Würfel werden, deren Schnittflächen parallel gehobelt werden sollen .... Ups, das ist eine Herausforderung. Ich würde das mal mit der Japansäge und einer Schneidlade (der rechtwinkligen Schnitte wegen) versuchen. Die Japansäge gibt sehr saubere Schnitte. Parallelität kriegst Du – wie schon geschrieben – mittels der Lade hin.

Da ich einen selbstgebauten Tellerschleifer mit Durchmesser 300 mm habe, würde ich daran dann die Schnittflächen noch glatt schleifen ... Aber diese Möglichkeit wirst Du nicht haben.

Ich habe übrigens vor Jahren mit dem Hobeln von Stirnflächen schlechte Erfahrungen gemacht. Baumabschnitt (Nussbaum) von rund 25x20 cm durchlaufen lassen. Messerwelle hat gegriffen ... und ein großes Stück vom Holz herausgerissen.

Wolfgang
  Zitieren
 
#7
Dann bist Du doch schon gut technisch gerüstet!

Auf dem ersten Blick: Das mit dem Schlitten könnte funktionieren ... Das Werkstück kann nicht kippeln, wird sauber geführt. Coole Idee, denke ich. Mein Vorschlag (frei nach Gruppe): Einfach machen. Auf das Ergebnis bin ich sehr gespannt.

Wolfgang

PS: Wenn Du den Hobel schon mal hast, behalte ihn doch. Irgendwann wirst Du ihn schon benötigen Wink .
  Zitieren
 


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste