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Metallkreissäge-Metalltrennsäge-Metallbandsäge
#1
Vorweg, ich komme nicht aus dem Metallbereich und meine Erfahrung in dem Bereich ist nicht soo riesig. 

Da es aktuell immer mehr Metall wird sind wir am überlegen wie der neue Bereich aufgebaut werden soll. Vorerst im bezahlbarem Bereich und dann sieht man weiter....


Die Meinungen gehen grad bei der Sägenwahl stark auseinander. 

Metallkreissäge, lange Standzeit, teuere Sägeblätter, starker Späneflug
Metalltrennsäge, kurze Standzeit, günstige Trennscheiben, starker Funkenflug
Metallbandsäge, mittlere Standzeit, bezahlbare Blätter, quasi kein Späneflug, sehr geringer Arbeitsfortschritt


Bisher geht die Überlegung in folgende Maschinen:
Epple Metallbandsäge BS 125 GS
Holzmann MKS355
Einhell TC-MC 355

Bewusst kleinere Modelle, da wir aktuell keinen dedizierten Metallbereich haben.....


Wir hatten vorher eine Optimum OPTIsaw S 181 (Arbeitshöhe zu gering, Kühlmittel überall, ständig Probleme mit dem Kühlschmiermittel-Pumpe und der entstehenden Pampe in der Auffangwanne)

Von den ersten zwei habe ich schon viel gutes gehört. Die letztere ist eher das billig Pendant. 
Auf eine aktive Schmierung würde ich gerne verzichten. 

Was man viel liest, Gehrungseinstellung frickelig und ungenau, Maschinengestell nicht starr genug-verzieht sich. Was müsste man in die Hand nehmen um dabei ein "qualitatives" Produkt zu erhalten. Bzw. welche Maschinen könnt ihr empfehlen?

Schnittgut Stangenware 6000mm, 90% Stahl, 1,5mm bis 8mm, Querschnitt maximal 120mm, Rohre bis 80mm


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#2
Hallo Dom,
eine Bandsäge ist hier bei häufigerem Einsatz das bessere Mittel. Nachteile hast Du immer:

"Heißschneiden" mit Trennjäger: Neben den Funken hat man auch sehr ungesunde Metalldämpfe in der Werkstatt von dem Hauptmetall und den Legierungen. Besonders bei Chrom-Nickelstählen kann man sich gut ausmalen, dass man das nicht einatmen sollte. Gilt aber auch für das spätere Schweißen und Schruppen/Schleifen mit der Flex
Für mich war das schnell "keine Wahl" mehr. Bei Bedarf und zur Not greif ich zur Flex, aber reguläres Ablängen wollte ich anders haben

"Kaltschneiden": Dazu gehören einmal trockene und geschmierte Verfahren. Für Gelegenheitsnutzer sind trockene Schneidverfahren besser, da man die Sauerei mit dem Kühlmittelbad nicht hat. Wie das in einer Kombi-Werrkstatt Holz/Metall aussieht, wenn man mal ein paar Meter auf der Kreissäge (mit Absaugung) gemacht hat - eklig, verklumpt und kann die Pumpe beschädigen. Aber die Standzeiten des Sägemittels (Bandsäge-/Kreissägeblatt) sind deutlich länger.
Trockenes Kaltschneiden war letztlich für mich das Mittel der Wahl, dazu habe ich mit diese Kappsäge geholt:
https://evolutionpowertools.com/de/build...s/r210cms/
Für 80€ kann man nichts falsch machen. Ist wirklich erstaunlich, klar kann man mit einem Blatt mal ein Aquarienuntergestell auf Gehrung sägen, irgendwann ist halt mal Schluss mit dem Blatt und man kann es 3-4mal Nachschärfen lassen. Bei mir wird voraussichtlich nächstes Jahr die Kapp- und Zugversion der Serie anstehen (ca. 200€), nimm auf jeden Fall die orangene "Pro" Version davon und nicht die grüne Hobbyausgabe.

Ggf. findest Du hierin einen guten Kompromiss. Je nachdem, wie regelmäßig Du das nutzt, wäre aber jedes Gerät mit Bandsäge deutlich besser zu empfehlen. Die Blätter sind sehr günstig, gut gehärtet in passender Qualität hat man trotzdem 2-3 Blätter stets da und kann tauschen. Standzeiten mit normalem Stahl sind sehr lange im Hobbybereich, bei Edelstahl allerdings kommt man dann doch wieder schnell an die Grenzen.

Bei den von Dir vorgestellten Maschinen wäre meine Auswahl daher (bei häufiger Nutzung) Epple, dann die Holzmann. Letztere ist potenter als die Rage-Teile aus meinem Link, dafür hast Du mit denen einen günstigeren aber kleineren Querschnitt und hast faktisch eine Universal-Kappsäge.
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
...und Zeugen beseitigt ...und umzieht!
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#3
Dom, ich habe mir die hier zugelegt und bin sehr zufrieden. Geringer Funkenflug, Schnittleistung für mich ausreichend.

Wolfgang
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#4
(16.08.2020, 08:00)janus38 schrieb: Trockenes Kaltschneiden war letztlich für mich das Mittel der Wahl, dazu habe ich mit diese Kappsäge geholt:
https://evolutionpowertools.com/de/build...s/r210cms/
Für 80€ kann man nichts falsch machen. Ist wirklich erstaunlich, klar kann man mit einem Blatt mal ein Aquarienuntergestell auf Gehrung sägen, irgendwann ist halt mal Schluss mit dem Blatt und man kann es 3-4mal Nachschärfen lassen. Bei mir wird voraussichtlich nächstes Jahr die Kapp- und Zugversion der Serie anstehen (ca. 200€), nimm auf jeden Fall die orangene "Pro" Version davon und nicht die grüne Hobbyausgabe.

Ggf. findest Du hierin einen guten Kompromiss. Je nachdem, wie regelmäßig Du das nutzt, wäre aber jedes Gerät mit Bandsäge deutlich besser zu empfehlen. Die Blätter sind sehr günstig, gut gehärtet in passender Qualität hat man trotzdem 2-3 Blätter stets da und kann tauschen. Standzeiten mit normalem Stahl sind sehr lange im Hobbybereich, bei Edelstahl allerdings kommt man dann doch wieder schnell an die Grenzen.

ich tendiere auch zum trockenem schneiden. aktuell solls eine kleine maschine zur überbrückung sein. wenn wir mehr in dem bereich machen sollten und den platz dafür schaffen, dann kann man über etwas größeres nachdenken. bandsäge wäre dann sinnvoll. 
aber sonst würde ich eher richtung kaltkreissäge gehen. die holtzmann ist aktuell überall ausverkauft, oder extrem überteuert. 

bernardo drc355, evolution rp355 und stürmer mts356 wären noch alternativen. ansonsten habe ich bisher nichts stabileres gefunden. 

(16.08.2020, 08:40)Wolfgang EG schrieb: Dom, ich habe mir die hier zugelegt und bin sehr zufrieden. Geringer Funkenflug, Schnittleistung für mich ausreichend.

Wolfgang

leider zu klein, deshalb dachte ich ja an die größere. wie zufrieden bist du mit dem schnittergebniss, winkligkeit und dem sägeblatt? welche stärken schneidest du?


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#5
(17.08.2020, 08:04)MTS-Audio schrieb: ... lwie zufrieden bist du mit dem schnittergebniss, winkligkeit und dem sägeblatt? welche stärken schneidest du?

Dom, steht (fast) alles im verlinkten Beitrag ... Wink . Maximal habe ich bisher Winkeleisen 80x80 mm und Quadratrohr 80x80 mm geschnitten. Schnittergebnisse siehe verlinkter Beitrag – sehr saubere Schnitte. Angenehm empfinde ich das geringe Gewicht und die kompakte Bauform.

Ich werde lediglich – wenn ich mal nichts zu tun habe – die Klemmvorrichtung etwas »modifizieren«, damit sie auch kleine, schmale Teile sauber hält.

Wolfgang
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#6
Hallo Freunde,

@Wolfgang EG,

wo hast Du deine Säge her bezogen?
Hätte Interesse an der Zug-Kappsäge sowie an dem Ständer kann aber im Moment keinen Lieferanten finden.

Gruß
Dietmar
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#7
(18.08.2020, 12:40)Dietmar schrieb: @Wolfgang EG, wo hast Du deine Säge her bezogen?

Dietmar, meine ist von HIER ...

Wolfgang
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