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Mini-Garagenwerkstatt
#1
Hallo liebe Community,

nachdem ich mich nun einige Tage durch eure Werkstätten, eure Projekte, weitere interessante Themen uvm. geklickt habe, stelle ich hiermit ganz kurz meine Mini-Garagenwerkstatt Version 1.0 vor. 

Die "Besonderheit": Die Garage muss, im Fall der Fälle, wieder mit dem Auto beparkt werden können. Daher müssen sämtliche Gegenstände entweder a) demontierbar, b) klein genug um durch die Türe in Keller zu passen oder c) so ausgelegt sein, dass mein Auto noch reinpasst.

Deshalb sieht das auch noch ein wenig chaotisch aus. Aber ich bin ein kreativ-chaotischer Mensch und von daher komme ich gut damit zurecht. Hier zunächst eine Außenansicht:
   
Wie ihr seht, habe ich alles ganz dürftig eingerichtet, ganz nach dem Motto: so viel wie nötig, so wenig wie möglich. Außerdem bin ich sehr pragmatisch, weshalb ich zunächst das nutze, was mir zur Verfügung steht. Alle Regale wurden mir vom Vormieter überlassen, ich habe sie nur umpositioniert. 
  • Frontal meine Werkbank aus gebrauchten Bosch-Profilen (habe knapp 25 Meter für unter 100 Euro mit Winkelverbindern gebraucht gekauft) und einer gebrauchten Küchenarbeitsplatte. Die habe ich mit Einschraubmuffen versehen und an die Profile und die Wand geschraubt - selbst hier konnte ich die Löcher vom Vormieter übernehmen, worüber ich sehr froh war, denn an der Betonwand ist meine 500W-Bohrmaschine (ohne Schlagfunktion) verzweifelt. Kosten ~ 120 Euro und ich habe noch knapp 5 Meter Bosch-Profil rumfahren - kann man immer mal brauchen.
  • Links daneben die großen Maschinen mit Unterbau. Hier plane ich gerade in Gedanken eine Art klappbare Werkbank an die Wand zu schrauben, die entsprechende Aufnahmen / Aussparungen für die TKS, die Tischbohrmaschine und die Kappsäge haben. So spare ich mir die Gestelle und gewährleiste aber immer noch die Demontierbarkeit. Außerdem fallen dann die billigen und krummen Seitenverlängerungen der TKS weg und werden durch die Arbeitsplattenoberfläche ersetzt.
  • Das liegende Kallax-Regal hatte nach dem Umzug keinen Platz gefunden, da hab ich es mir kurzerhand als Mini-Werkbank / Stauraum liegend hingestellt. Darunter verstaut sind Materialien und Werkzeuge, Ladegeräte, Aschenbecher etc.
  • Auf der rechten Seite habe ich an eine Wandhalterung praktischerweise alle meine Handwerkzeuge (bis auf Oberfräse) anbringen können.
Außerdem ist über dem Garagentor ein Boden eingezogen, den ich als Materiallager nutze. Siehe folgendes Foto:
   

Leider ist der Boden unglaublich schief und voller Erhöhungen, weshalb ich mit dem Gedanken spiele, mir zwei ordentliche, höhenverstellbare Böcke zu kaufen und eine große Sperrholzplatte darauf zu fixieren um einen großen Arbeitstisch zu haben, um den ich auch rumlaufen kann - wie eine kleine Arbeitsinsel, nur das ich die Platte runter und die Böcke zusammenstellen kann, sodass wieder Platz für's Auto ist. 

Mein nächstes Projekt wird sein, einen super einfachen Frästisch wie diesen hier zu bauen:
   
Auch wieder unter dem Gedanken, das alles demontierbar aber funktional sein muss. Da kommt mir so eine Lösung doch glatt gelegen.

Das große Problem in dem Setup: der Anschluss in der Garage ist nur mit 10A abgesichert, weshalb ich nur Kleingeräte damit betreiben kann. Die TKS und Kappsäge muss ich über die Waschküche (direkt hinter der Türe) betreiben, sodass die Türe immer offen sein muss um das Kabel durchzuführen. Der Staub geht dann leider auch in den Innenraum. Hier brauche ich noch eine akzeptable Lösung, vielleicht ein 25m Kabel durch's Kellerfenster außenrum in die Garage. Oder einen Elektriker kommen lassen um die Sicherung zu wechseln - sofern das die Kabelquerschnitte zulassen. Ich hatte auch was gelesen mit "Schalte eine 50m Kabeltrommel dazwischen um durch den Leitungswiderstand den Anfangsstrom zu begrenzen". Das hat mit 25m noch nicht funktioniert und die Lösung ist mir ehrlich gesagt zu unsauber, selbst wenn sie funktioniert.

Insgesamt ist die ganze Geschichte sehr staubig, wofür ich eine Lösung suche. Absaugung funktioniert (noch) nicht, weil ich den Staubsauger wegen seiner Leistung nur von der Waschküche aus betreiben kann. Momentan arbeite ich daher mit einer billigen Staubmaske aus dem Baumarkt, werde mir aber wohl ein ordentliches Modell mit Wechselfiltern zulegen, denn ich merke den Holzstaub nach jeder Session in meiner Lunge - vermeidbares Risiko!

Sodele, das war ein kleiner Blick in meine Werkstatt. Als kleines Nachwort: Ich bin Anfang Mai eingezogen und seither verläuft alles Step-by-Step neben der Arbeit. Daher war mir zunächst wichtig das die Werkstatt funktional ist, über die Optik (die mir auch sehr am Herzen liegt) kann ich mir im Laufe der Zeit Gedanken machen und nach und nach die Dinge optimieren.

Ich freue mich über Anregungen, Ideen & Kritik   Angel Thumbs Up

Mit besten Grüßen,

Rob
Ein Mix aus Carpe Diem und Savoir Vivre!
Holz und Mosaik: Die Grundsteine meiner Kunst.
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#2
Hallo Robin,

Platz ist auch in der kleinsten Hütte hat mal ein weiser Mensch gesagt Wink

Viele von uns kennen das leidige Thema Platznot, aber mit einer durchdachten Planung und ein wenig Geduld kommt auch in die kleinste Werkstatt Ordnung. Bei Dir ist alles noch im Anfangsstadium, aber das wird nach und nach.

Es werden sowieso ständige Verbesserungspotentiale auf Dich warten, denen Du Dich stellen darfst Smile.

In diesem Sinne arbeite in Ruhe weiter an Deiner Werkstatt und mach für Dich das beste draus. Der Spaß an diesem tollen Hobby ist schließlich das wichtigste.
Gruß,
Michael

......denn das Kind im Manne stirbt nie.......


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#3
Hach, das ist was nach unserem Geschmack. Wir dürfen Tipps geben und Du hast die Arbeit und die Kosten zu tragen Smile
Ehrlich, das Projekt gefällt mir, Platz begrenzt und der Wille was daraus zu machen Thumbs Up
Ich fange mal mit ein paar Ideen an die mir gerade so durchs Hirn schießen.
1. Die Elektrik, das A und O in einer Werkstatt. Vorschlag, die letzte Verteilerdose suchen und ein paar Kabel zusätzlich legen. Nötigenfalls ein Loch durch die Wand und sauber durchführen. Außenrum per Kabeltrommel ist mal für den Übergang gut aber nix auf Dauer. Dazu liefern bestimmt die Elektriker hier im Forum Ideen.
2. Maschinen würde ich (fast) alle Transportabel machen. Deine Idee mit der Aussparung ist gut. TKS auf Transportgestell-in die Werkstatt fahren und in der Aussparung verankern. Bei Längerem Nichtgebrauch weg in den Nebenraum. Tischbohrmaschine wenn möglich stationär, die wird immer wieder mal gebraucht.
3. Arbeitstisch: Da würde mir (wenn es meine Garage wäre) eine absenkbare Arbeitsplatte gefallen. Deine Betondecke sieht sehr stabil aus. Warum eine Arbeitsplatte nicht mit vier abklappbaren Füssen versehen und mittels Seilzug bei Nichtgebrauch an die Decke ziehen. Obendrein ist das bestimmt ein geiles...ahemmm, sorry....Bastelprojekt. Okay, ein wenig übertrieben aber vielleicht überlegenswert.

Also, viel Spaß beim Planen und ausführen.
Gruß Horst
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#4
Hallo Rob, eine anspruchsvolle Aufgabe, die du dir da gestellt hast. Andererseits, welcher Aufbau einer Werkstatt ist das nicht, vor allem wenn der Raum auch noch anderweitig genutzt werden soll. Vorab schon mal viel Spaß bei deinem Vorhaben.

Die Idee, möglichst viele Dinge mobil zu gestalten ist schon mal goldrichtig. So kann man auch unter beengten Verhältnissen vergleichsweise vernünftig arbeiten, wenn der Auf- und Abbau gerade benötigter Maschinen rasch vonstatten geht. Da sind kleine Wagen mit Wendeplatten, auf denen beidseitig Maschinen angebracht werden eine gute Möglichkeit.


Zitat:Warum eine Arbeitsplatte nicht mit vier abklappbaren Füssen versehen und mittels Seilzug bei Nichtgebrauch an die Decke ziehen.

Mensch Horst, du erinnerst mich an die Modelleisenbahn, die zunächst ein Weihnachtsgeschenk für uns Kinder war, aber dann sehr rasch ein Dauerprojekt meines Vaters wurde. Der hat vor rund fünfzig Jahren genau die Idee mit dem Seilzug sogar in unserem Wohnzimmer realisiert. Nach oben gezogen war die Platte eine dekorative Deckengestaltung und herabgelassen die Passion meines Vaters.
Liebe Grüße
Andreas


Man kann es gar nicht vermeiden täglich hinzuzulernen!

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#5
Hi Rob,

schaut zwar "reduziert" aus, aber auch ordentlich und mit "genug" Platz!

Mein Tipp: 
Las das mit den Haushaltsideen a la "Schalte eine 50m Kabeltrommel dazwischen um durch den Leitungswiderstand den Anfangsstrom zu begrenzen" unbedingt sein. 

Ein Elektriker kostet ggf. nicht so viel Geld, kann aber eine verlässliche und sichere Lösung bieten - vermutlich einfach ein Kabel von der Waschküche zusätzlich verlegt. Das wäre dann gut für dich, für alle Beteiligten, fürs Haus und damit auch für die Werkstatt...  Angel

VG
Holger
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#6
Ja verrückt, ihr habt mir so Ideen. Richtig cool!

Aber ich glaube die Idee mit den Seilzügen wäre eher etwas für eine Werkstatt, die ich auch sicher einige Jahre benutze. Ich weiß nicht wie lange ich an diesem Ort bleibe, deshalb bleibe ich glaube ich "auf dem Boden" und löse das ganze über eine Platte mit Böcken oder ähnlichem.

Aber trotzdem fand ich die Idee genial, zumal mein Großvater das Ganze tatsächlich ähnlich gelöst hat Smile

Und ja: mit Strom spielt man nicht, genauso wenig wie mit Maschinen. Deshalb stecke ich aktuell auch lieber einmal mehr ein Kabel um, als das ich da etwas unsicheres ausprobiere. Eventuell mache ich es über einen Elektriker, vielleicht fällt mir aber nochmal ne ganz andere Lösung ein, wer weiß.

Wichtiger als das Stromproblem ist in erster Linie eine ordentliche Filtermaske, das steht als nächstes auf meiner Wunschliste.
Manchmal weiß ich nicht wo ich anfangen soll.. Tisch, Sofa, Werkstatt optimieren, Katzenbrunnen... Ideen über Ideen...

Grüßle
Ein Mix aus Carpe Diem und Savoir Vivre!
Holz und Mosaik: Die Grundsteine meiner Kunst.
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#7
Moin,
schau Dir mal diese Filtermaske an. Die habe ich mir zuletzt erst zugelegt und habe sie getragen als ich die Fliesen von meinem Balkon abgeschliffen habe. Ich hatte dafür zwar eine Absaugung, aber ganz ohne Staub ist das auch nicht gegangen. Auf jeden Fall hat die Maske mich nicht beim Arbeiten behindert und hat allen Staub abgehalten. Ich bin von der Maske begeistert und teuer war die auch nicht.

Gruß Don
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#8
(08.07.2019, 12:18)DonRedhorse schrieb: Moin,
schau Dir mal diese Filtermaske an. Die habe ich mir zuletzt erst zugelegt und habe sie getragen als ich die Fliesen von meinem Balkon abgeschliffen habe. Ich hatte dafür zwar eine Absaugung, aber ganz ohne Staub ist das auch nicht gegangen. Auf jeden Fall hat die Maske mich nicht beim Arbeiten behindert und hat allen Staub abgehalten. Ich bin von der Maske begeistert und teuer war die auch nicht.

Gruß Don
Ich sehe Parallelblöcke Don. Steckst Du die Teile in die Nasenlöcher? So viel Staub halten die aber nicht auf oder? Big Grin
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#9
Hallo,
die Maske finde ich viel zu grob und schlecht zu befestigen.....
Nein, der Link ist falsch und geht auf so Lochblöcke und nicht auf eine Staubmaske.
Edit: Der Horst war ein paar Sekunden schneller.

Gruß
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#10
Moin,

uuupps. Da ist wohl was falsch gelaufen. Das kommt davon, wenn man seine Links nicht testet.  Blush

Hier jetzt aber die Staubmaske.   Laught
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