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Neue Tischkreissäge
#1
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#2
Das Blattdurchmesser 10"/254mm oder 250mm ist halt für eine Stationärsäge prima. Selbst die billigen Baumarktsägen und die GTS10XC haben den Durchmesser, keine Ahnung, wieso Holzmann eine solch ungängige Größe verbaut.

Appi hat einen Thread mit seiner TS200 hier laufen, da stehen noch einige Dinge drin. Ansonsten schau auch mal nach der TS250 von Holzmann, kostet eine Ecke mehr, ist aber schon eine gute Formatsäge fürs Hobby!

Ansonsten haben TS200 und die GTS10XC nicht viel gemeinsam, da beide konstruktionsbedingt ganz andere Zwecke erfüllen sollen. Dazu hab ich aber bereits einiges die Tage geschrieben, schau einfach mal im Forum herum. Ich bin der Meinung, dass die GTS10XC eine prima Säge ist, aber eben ihre Grenzen im Möbelbau hat, dafür ist sie nicht konstruiert. Da läufst Du mit beiden Holzmännern besser.
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
...und Zeugen beseitigt ...und umzieht!
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#3
Hi Happyheppi,

ich fand das Youtube-Review von Appi zur Holzmann TS200 sehr interessant. Scheint eine tolle Säge zu sein und mir gefällt der große Tisch. Das 200er Sägeblatt und die Tatsache, dass diese Blätter laut Appi schwer zu bekommen sind, hätte mich aber ein wenig abgeschreckt.

Ich habe seit einigen Tagen eine GTS 10 XC (manche nennen sie hier auch GTX 10 Wink). Das ist zu kurz und ich habe zu wenig Erfahrungen, um viel dazu sagen bzw. vergleichen zu können. Was mir an der Bosch gut gefällt ist, dass ich sie auf einem selbst gebauten Wagen durch die Werkstatt schieben kann und dass ich eine Oberfräse praktisch in die Tisch-Verbreiterung einlegen und so den Parallelanschlag auch für für die Fräse nutzen kann.

Wenn Du Sägen in die nähere Auswahl genommen hast, schaue alle Videos und lese alle Reviews, die Du dazu finden kannst. Du wirst dann irgendwann wissen, welche die richtige für Dich ist. Eine allgemeine Aussage wird hier keiner treffen können.

Hier noch ein Video zu einem, wie ich finde, recht gelungenen Sägetisch mit Schiebeschlitten und Oberfräsen-Integration:




Lass uns wissen, welche es wird Smile

Viele Grüße,
Simon
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#4
(02.04.2017, 16:27)Happyheppi schrieb: da die alte Baukreissäge meinen Anforderungen nicht mehr genügt.

Moin Happy!
Bist Du sicher? Natürlich weiß ich nicht was für ein Gerät Du stehen hast, aber viele ältere Sägen sind von Grund auf eine solide Basis.
Mein Vater hat in seinem Holzschuppen eine recht alte TKS stehen. Nix besonderes, aber sehr stabil und ein 30er Blatt drauf.
Wenn die mal nicht mehr gebraucht wird dann wird sie mein.

Ein neues Sägeblatt, ein Schiebeschlitten vielleicht und eine gute Kontruktion für den Parallelanschlag und die Säge wird so gut wie jede andere Baukreissäge sein.
In Deutschland werden 320.000 Coffee to Go Pappbecher weggeworfen. Pro Stunde!
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#5
Inzwischen ist ja schon viel geschrieben worden und ja, bei Youtube kann man sein Leben verbringen.

Am Ende empfehle ich Dir nun die folgende Vorgehensweise zur Orientierung:

- Setze Dir ein klares Budget, das Du ausgeben willst oder kannst
oder
- Definiere einen klaren, maximalen Einsatzzweck, der dann das Budget bestimmt. Wenn das Budget (noch) nicht reicht, dann spare lieber!
(Wenn Du Möbel bauen willst, ist nunmal eine der Holzmänner die bessere Wahl und spare drauf. Wenn Du mobil sein willst, dann eben die Bosch)
und
- Treffe eine Vorauswahl an Maschinen anhand reiner technischer Daten und der beiden vorgenannten Punkte.

=> Diese Maschinen (sollten dann 1-2 sein) schaust Du Dir dann irgendwo an! Optimal wäre mal ein Probearbeiten daran, damit Du ein Gefühl bekommst, ob Dir die Haptik und die Bedienung intuitiv liegen!
Ich weiß, wovon ich spreche, denn meine Lernkurve an der Kity 619 von meinem Mitwerkstattnutzer ist recht flach gewesen, die Bosch und davor die Ryobi (altes Modell) haben mir intuitiv gelegen. Aber die Kity ist eben die Säge, die ich für meine Pläne (Möbelbau usw.) brauche, daher muss ich mich eben anpassen.

Am Ende solltest Du nach Bauch entscheiden! Wenn Du die vorhergehenden Schritte durchlaufen hast, ist genug Grips reingeflossen und es entscheidet das Gefühl, mit welchem Gerät Du Dich wohlfühlst. Ist fast wie eine Art Beziehung, die Arbeit an einer solchen Maschine muss harmonieren, sonst dauert es ewig und Du hast nur Frust, obwohl Du die vielleicht beste Maschine der Community gekauft hast! Aber es eben nicht Dein Modell ist.
Das meinte ich auch damit, nicht die GTS10XC als "besseren Kompromiss" zu kaufen, um darauf -ich bleibe beim Beispiel- Möbel so wie auf einer Formatsäge zusägen zu wollen. Dazu bietet sie eben nicht die Ausstattung und Du wirst ebenso frustriert sein wie bei der PTS10.

Wo wir dabei sind: Bei den Preisen für eine PTS10 kann man sogar überlegen, diese übergangsweise zu holen und später wieder zu verkaufen! In der Zeit probiert man noch einiges mehr und lernt, man gewinnt Zeit zum Sparen auf eine superduper Maschine, die dann genau passt. Aber in der Zwischenzeit kann man eben schon arbeiten!

Wenn es nach der Community geht, müsste man die PTS10 kaufen, so häufig wie sie überall steht.
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
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