Herzlich Willkommen im Forum! - Um alle Vorteile nutzen zu können, melde dich an oder registriere dich kostenlos.


  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Neue TKS, nur welche?
#1
Sorry, der Inhalt wurde auf Wunsch des Users entfernt.
  Zitieren
Gefällt dir dieses Thema?
Teile es doch mit deinen Freunden!
#2
Servus ReaRehauge!

Zu allererst möchte ich anmerken das sägen/schleifen/schlafen bzw. leben im gleichen Raum sich nicht verträgt. Keine Maschine ist absolut staubfrei.
Ich besitze seit 2 Monaten die Bosch PTS10, an und für sich eine brauchbare Säge bis auf das nicht ganz staubfreie sägen mit Werksauslieferung. Eine Absauganlage mit Zyklon und kleine Adaptionen des Absaugschlauches an der Säge im Innernen soll diese fast Staubfrei machen. Dies muß ich an meiner Säge erst durchführen. Einen Link wo jemand das schon gemacht hat gibt es, liefere diesen demnächst nach.

Hier der Link: http://bit.ly/2o9GS2T
  Zitieren
 
#3
Hallo, 

Ich besitze die TS 254 von Metabo. Bin absolut zufrieden mit der Maschine. Alles Top. (Kannst ja gerne über mein Profil meine Beiträge dazu suchen). Jedoch schleiße ich mich an, dass ein staubfreies Arbeiten bei Elektrowerkzeugen allgemein, und besonders bei TKS, nahezu unmöglich ist - gehört zum Geschäft Wink

Grüße Sven
  Zitieren
 
#4
(24.03.2017, 09:56)hooly2305 schrieb: Hi,

bin auch gerade auf der Suche nach einer TKS und bin dabei auf folgendes Produkt gestoßen:

https://www.amazon.de/dp/B015ZMZF3Y/

sieht auf den Bildern mehr oder weniger baugleich aus wie die PTS10, allerdings kann man den Anschlag auch mit Tischverbreiterung nutzen. Denke das könnte ein Vorteil sein.

Die PTS 10 hat einen Schiebeschlitten was die Scheppach nicht bietet. Und die PTS 10 hat am Rand der Tischverbreiterung ein U-Profil das man Höher stellen kann und damit hat man dann auch wieder einen Anschlag. Schau mal hier, 4. Bild da ist das zu sehen.

Gruß Don
  Zitieren
 
#5
Hallo Rehauge! Hier einige meiner Gedanken zur Problemstellung.
Ich habe Dich so verstanden daß Du selbst Möbel herstellen möchtest.

1. Ich würde niemals in meiner Werkstatt schlafen wollen. Die Staubbelastung nach Einsatz der Kreissäge ist (trotz Absaugung) viel zu hoch.
Holzstäube sind teilweise krebserregend. Vor allem verleimte Platten aber auch Massive Eiche z.B.
Wohnung hin oder her, ein separater Raum wäre für mich Pflicht.

2. Meiner Meinung nach ist keine TischKreissäge der bis 600 Euro Klasse in der Lage Schnitte herzustellen die für den Möbelbau geeignet wären. Also ist Nacharbeiten angesagt.

3. Ich baue so einiges im und am Haus und habe auch vor Möbel herzustellen.
Müsste ich mich von meinen Sägen für einige Einzige entscheiden dann wäre es meine Tauchkreissäge mit Führungsschiene.

Gründe: Reihenfolge ohne Gewichtung:
  • Nur die Tauchsägen bieten die Möglichkeit der Feinjustierung auf der Führungsschiene.
  • Es sind Tauchschnitte möglich!
  • Dank Splitterschutz und sehr gutem Sägeblatt bekommt man Kanten wie gekauft. Ausrissfrei und die gesägten Flächen sind richtig glatt und im Möbelbau schon absolut für die sichtbare Verarbeitung geeignet.
  • Prinzipbedingt brauche ich für die Bearbeitung einer Holzplatte als Arbeitsfläche nur die Fläche der Holzplatte, plus 20cm vor und hinter dem Schnitt.
  • Während ich z.B. zum Längsschnitt eines 2m Werkstücks mindestens 2m vor und 2m hinter dem Sägeblatt der Tischkreissäge brauche.
  • Wenn ich in meiner Werkstatt säge, dann ist die Staubbelastung immer recht hoch. Die geringste Belastung beim Sägen entsteht mit der GKT55 Tauchsäge. (Handsägen mal ausgenommen Tongue )
  • Mit einer Tauchsäge kann ich alles machen. Man braucht nur die richtige Vorrichtung dafür.
  • Man braucht keine Tischkreissäge zur Möbelherstellung.

Ich rate Dir zum Kauf einer Tauchkreissäge mit passenden Führungsschienen.
In Deutschland werden 320.000 Coffee to Go Pappbecher weggeworfen. Pro Stunde!
  Zitieren
 
#6
Hi,

ich würde ebenfalls eine Tauchkreissäge bevorzugen. Da kann das zu schneidende Brett sicher auf die Werkbank gespannt werden und am Rand der Werkbank wird dann gesägt. Alternativ kann man auch auf die Werkbank 2 Stücke Restholz unter das Werkstück legen und dann auf der Werkbank sägen. Durch die Schnitttiefeneinstellung sorgt man dafür, dass nicht in die Werkbank gesägt wird. Und es kann eine Führungsschiene aufgelegt werden, welche dann für einen absolut geradlinigen Schnitt sorgt. Mein Favorit ist dabei die Bosch GKS 10,8V welche eine Akku-Tauchsäge ist (Leider noch nicht in meinem Bestand, mal schauen wann das Geld dafür stimmt). Hat den Vorteil das man sie netzunabhängig überall nutzen kann. Mit einer maximalen Schnitttiefe von 26mm kommt man auch durch die üblichen Leimholzbretter und anderes Plattenmaterial. Sollte es doch mal dicker sein, kann man die Platte umdrehen und von der anderen Seite nochmals sägen. Auch kann sie im Winkel bis zu 45° sägen. Gehrungsschnitte sind damit also ebenfalls kein Thema. Bei dem Link oben, bekommt man allerdings leider nur die Säge mit Führungsschinenen-Adapter. Akku und Ladegerät muss seperat gekauft werden. Da geht Bosch davon aus, dass man durch ein anderes Akkugerät von denen, bereits einen Akku sowie Ladegerät hat.


Tischkreissäge ist aus einem einfachem Grund nicht mein Lieblingsgerät:

Wenn man größeres Plattenmaterial hat, kommt man schnell an die Grenzen der Machbarkeit. Der Sägetisch reicht dann als Auflagefläche nicht mehr aus. So geht es mir zumindest hin und wieder mit Vaters Tischkreissäge. Dann geht die große Suche los, nach Dingen die man an den Seiten, vorne und hinten unter stellen kann, worauf dann das Plattenmaterial beim sägen rauf geschoben werden kann. Auch wird der Parallelanschlag der TKS irgendwann vom Plattenmaterial abgedeckt und ist damit nicht mehr nutzbar. Entsprechend wird der Schnitt unsauber und ungerade. Bei der Tauchsäge hingegen lege ich mir einfach 2 Resthölzer unter das Plattenmaterial und stelle mit der Schnitthöheneinstellung sicher, dass ich nicht in die Werkbank säge. Führungsschiene ran und festgeklemmt und ab gehts. Ein weiterer Punkt durch den ich mich sicherer fühle, ist die Tatsache das bei der Tauchkreissäge das Sägeblatt unten heraus schaut. Da besteht kaum eine Möglichkeit mit den Händen hin zu kommen. Bei der Tischkreissäge hingegen muss man doch sehr auf seine Hände aufpassen. Und letztlich ein letzter Punkt, der aus meiner Sicht auch für die Tauchkreissäge spricht: Die Tauchkreissäge ist nur solange aktiv, wie man den Taster am Griff der Säge drückt. Vertut man sich, oder erkennt eine Gefahr, lässt man den Taster los und schon ist das Ding aus. Bei der Tischkreissäge muss man zusehen, dass bis zum ausschalten über den Sicherheitsschalter kein gefährlicher Zustand entsteht, sich eventuell gar ein Holzstück im Sägeblatt verfängt und von diesem katapultartig durch die Gegend geschossen wird.
Liebe Grüße vom Stefan. 
Blog: Der Technik-Blog
YouTube-Kanal: Stefan's Bastelkeller
  Zitieren
 
#7
Hi,

ich stimme den Tauchsägen-Befürwortern weitestgehend zu. Zu bedenken ist auch, dass - gerade bei nur 15 m² Platz - die Tauchsäge mit der Führungsschiene im Gegensatz zur Tischkreissäge kaum Platz beansprucht. Aber: was ich mir mit der Tauchsäge schwieriger vorstelle, ist das Schneiden von kleinen Teilen, z. B. Leisten wie 10 x 50 cm - braucht man ja auch mal beim Möbelbau. Ist das nicht auf einer Tischkreissäge viel einfacher, vielleicht noch mit einem selbstgebauten Schiebeschlitten? Anders herum denke ich, dass sich gerade große Teile mit einer Tauchsäge viel besser zuschneiden lassen, da keine unhandlichen Teile durch die Gegend gewuchtet werden müssen.

Wie wäre es mit einer PTS 10 plus einer Tauchsäge+Führungsschiene. Dann bist Du auch bei etwa 600 Euro und extrem flexibel!? :-)

Viel Spaß beim Grübeln ;-)
Simon
  Zitieren
 
#8
Stefan, ich muss Dir widersprechen. Das ist keine Tauchkreissäge sondern eine Spielzeug Handkreissäge.
Noch dazu mit Akku.
Glaub mir, ich hatte eine (nicht einstellbare) GKS 65 GCE die genau auf die FSN passt.
Und es ist hier schon ein großer Unterschied zur GKT vorhanden, was wiederholbarkeit angeht.



Wenns gut werden muss und sauber eingestellt werden soll:
Die Bosch GKT55 ist ein gutes Einsteigergerät. Säge und FSN 1600 zusammen kosten etwa 420 Euro.
Für 2m Schnitte wäre zusätzlich dann noch eine FSN 800 plus ein FSN VEL gut.
Gesamtpaket: 500 Euro.
Bleiben 100 fürs Holz.


Um die GTS10 XC gings hier nie, da zu teuer.
Es ging um die ....J und das ist eine andere Klasse.

(24.03.2017, 14:46)SiKr schrieb: ...vielleicht noch mit einem selbstgebauten Schiebeschlitten?...

Sowas kann man in umgekehrter Form ebenfalls für eine Tauchsäge bauen.
In Deutschland werden 320.000 Coffee to Go Pappbecher weggeworfen. Pro Stunde!
  Zitieren
 
#9
[quote pid='6417' dateline='1490356253']
(24.03.2017, 14:46)SiKr schrieb: ...vielleicht noch mit einem selbstgebauten Schiebeschlitten?...

Sowas kann man in umgekehrter Form ebenfalls für eine Tauchsäge bauen.
[/quote]

Hi Martin,

hast Du dazu einen Link oder ein Video? Ich habe bereits ein Tischkreissäge aber ich habe auch schon mal mit einer Tauchsäge geliebäugelt. Daher wäre es interessant sowas mal zu sehen.

Dank und Gruß,
Simon
  Zitieren
 
#10
Hab mal eben geguckt. Wusste gar nicht daß es videos für sowas gibt.
https://www.youtube.com/results?search_q...osscut+jig

Hab das damals so ähnlich wie im ersten Video zusammengebastelt um wiederholbar gleichlange Stücke zu sägen.
Hat gut funktioniert. Und war im lange nicht so staubig wie bei meiner Kappsäge.
In Deutschland werden 320.000 Coffee to Go Pappbecher weggeworfen. Pro Stunde!
  Zitieren
 


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste