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Nicht geklotzt sondern gekleckert -- Wie Leim entfernen? (von Zwingen)
#1
Question 
Hallo zusammen, 

beim verleimen habe ich leider eine größere Menge Leim auf meine Zwingen gekleckert  Dodgy - bei einigen "klemmt" nun die Halterung bzw. lässt sich kaum richtig verschieben. WIE bekomme ich den Leim am besten wieder ab? 

- Leim: Titebond III Ultimate Holzleim 
- ist seit einer Woche vollständig durchgetrocknet 
- Zwingenschaft ist aus "Magnesium" (Bessey Zwinge KliKlamp )

???  Idea Idea Idea ???
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#2
Ich würde mit einem Heißluftföhn dran gehen, und dann mit einer Spachtel oder Cuttermesser vorsichtig abfrickln. Viel Spaß Tongue .
Wenn dir die Oberfläche deiner Zwinge egal ist nimm eine Flex mit einer Drahtbürste. (is halt schon brachial - aber schnell)
Ich reib meine Zwingen und noch so einiges andere regelmäßig mit Balistol ein. Wenn dann Farbe, Leim oder so drankommt, geht das nach dem trocknen leichter ab.
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#3
(28.05.2018, 22:47)HMBwing schrieb: Hallo zusammen, 

beim verleimen habe ich leider eine größere Menge Leim auf meine Zwingen gekleckert  Dodgy - bei einigen "klemmt" nun die Halterung bzw. lässt sich kaum richtig verschieben. WIE bekomme ich den Leim am besten wieder ab? 

- Leim: Titebond III Ultimate Holzleim 
- ist seit einer Woche vollständig durchgetrocknet 
- Zwingenschaft ist aus "Magnesium" (Bessey Zwinge KliKlamp )

???  Idea Idea Idea ???

oha wahrscheinlich erschlagen mich jetzt einige aber ich würde dort ganz einfach schmirgel papier in die Hand nehmen und den Leim wegschleifen ,einfach ohne grosse gedanken ,damit die funktion vom schleifen beeinträchtigt wird müsste man denke ich schon ziemlich viel vom Schaft wegschleifen
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#4
Magnesium verkratzt schnell, sonst wäre ein Cuttermesser oder eine Ziehklinge geeignet. Kenne den Tightbond noch nicht, kann man den ggf. zum Wegplatzen bringen, wenn man dagegen schiebt?

Parallel würde ich an Deiner Stelle mal bei Bessey anfragen, ob die einen Rat haben. Schadet ja nicht!

https://www.bessey.de/de/contactus.php
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
...und Zeugen beseitigt ...und umzieht!
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#5
Anstelle eines Cuttermessers oder Spachtel bietet sich auch noch ein Holzspatel an. Da verkratzt dann auch nichts. Aber mit Heißluft müsste schon das meiste zu erreichen sein. Schließlich ist der Leim ja auch "nur" ein Kuststoff, und die geben ab 250 C° alle auf.
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#6
... ich habe bereit mit nem Cutter und auch mit einem Spachtel gekratzt.

Das Magnesium sieht bereits schei§§e aus -ist aber auch nicht so wichtig. Obwohl der Ränder bereits freigekratzt sind, hängt es noch etwas - der Hebelarm läuft halt auch dicht in der Vertiefung ... 

Mal schauen, vermutlich nehme ich einen Drahtaufsatz und die Bohrmaschine. mit Schleifpapier von Hand ist ein Gefrickel - ggf. kann ich dann doch auch den Bandschleifer nochmal rüberlaufen lassen. 

Die Idee es vorher einzuölen ist nicht so schlecht. 
Aber ich bin froh, wenn ich weniger Geschmiere in der Werkstatt habe - und es staubt dann doch auch zu. 
Und als Rostschutz ist auf Magnesium nicht wirklich notwendig...  Angel

DANKE EUCH für eure Hinweise!
LG
Holger

(und Gute Nacht für heute)

Nachtrag:
Heisluftpistole - ja, teste ich bevor ich gröber rangehe ...
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#7
Wachs ist vorher an den Zwingen auch nicht verkehrt. Ein Teelicht ist einen Versuch wert.
die Kliklamps sind so leicht, den Bandschleifer würde ich lieber nicht verwenden, das wäre ja schade drum.

An meinen ollen Bessey Temperguss habe ich den anhaftenden Beton mit dem Latthammer entfernt Laught, was Dir hier jetzt nicht hilft.
Magnesium schmilzt bei 650°C - Heissluftfön? hm. Vorsichtig sein, auch wenn man nicht weiß was das jetzt genau für eine Legierung ist.

Ich habe Leim immer mit einer Spachtel entfernt. War keine Spachtel da hab ich eine Drahtbürste genommen. Wenn eine Messingbürste da ist ist das bei den kliklamps sicher kein Fehler.

schönen Gruß und gutes Gelingen
Martin
In Deutschland werden 320.000 Coffee to Go Pappbecher weggeworfen. Pro Stunde!
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#8
Schnapp dir ein Stück Hartholz und schabe den Leim damit runter. So beschädigst du zumindest die Zwingen nicht so wie mit einem Cuttermesser.

Und beim nächsten Leimen wos tropfen könnte lege einfach einen großen Müllsack o.ä. zwischen Zwingen und Werkstück, dann tropft das Zeugs auf den Sack und die Zwingen und der Werktisch bleiben sauber.
Mfg Simmi (aus dem Werkstall)
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#9
Würde auch gern wissen was Bessey als Tipp hätte...

Gruß Felix
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#10
(29.05.2018, 09:48)Werkstall schrieb: ....dann tropft das Zeugs auf den Sack.....

Uii, das wäre mir aber zu schmerzhaft............ Big Grin
Gruß,
Michael

......denn das Kind im Manne stirbt nie.......


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