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OSB im Aussenbereich?
#1
Sorry, der Inhalt wurde auf Wunsch des Users entfernt.
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#2
Erfahrung aus dem Bau von Außenboxen im Pferdebereich:

Nein!

Überdacht und mal durch Schlagregen bewittert, überdauern sie schon sehr lange. Es gibt sie eben auch in der Form als feuchtigkeitsgeschützt, das hält schon was aus.

Aber nur in Kombination mit einer Überdachung, als richtige Außenseite, an der Regen und Feuchtigkeit jeweils herunterrinnt, quellen sie einfach zu sehr auf und zersetzen sich. Vielleicht behalten sie eine gewisse Struktur für die von Dir genannte Zeit, aber als belastbare Außenwand sind sie nicht brauchbar.

Vorschlag: Dachüberstand planen, Nordseite (Wetterseite) reichen 50-70cm häufig, je nach Höhe, aus. Regelmäßiges Anstreichen verlängert die Beständigkeit deutlich.

Aber unbehandlet gingen sie alle zum Teufel, leider. Am Ende haben wir es durch imprägnierte Buchelatten ausgetauscht.
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
...und Zeugen beseitigt ...und umzieht!
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#3
Wartet nochmal ab, vielleicht hat noch gemand einen Tipp für die Holzbehandlung. Wir hatten es damals nur mit einer Außenlasur versehen und es weichte auf, schon nach der ersten Saison. Wichtig ist schon die Verarbeitung, dass z.B. Sägekanten nur senkrecht, aber nicht waagerecht ansetzt usw.
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#4
So lang dies immer wieder trocknen kann und keine Staunäße enteht (ist ja keine Spanplatte). Klar ist dies nicht optimal, doch wenn du beschichtest, ist das hinterlaufen von Feuchtigkeit am gefärlichsten ... dann eher roh lassen (Stoße ggf. mit Dichkleber versehen und auf eine Abtropfkante achten (trocknet auch schneller wieder ab)).

Mein Hasenstall ist zumindest aus OSB und bekommt bei Starkregen schon auch Wasser ab (auch von innen wird es manchmal feucht), hält schon jaaaarelang.
Ditschy

Motto: ... was nicht passt, wird passend gemacht!

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#5
Wir haben unsere Westseitig montierten OSB Platten mit Wetterschutzfarbe gestrichen.
Das funktioniert ganz gut. Problem ist daß ich jetzt, keine Ahnung nach 2-3 Jahren, wieder nachstreichen muss.
Wetterseite ist halt nicht einfach.

Beim nächsten Mal nehme ich sicher lieber Rauhspund, Kiefer.
Das ist schon von selbst wasserabweisend und richtig konstruiert hält das wegen des hohen Harzgehalts der Kiefer selbst unbehandelt ewig.
Ist natürlich mehr Arbeit.
Aber ich glaube das Lohnt sich. Hätte ich gleich so machen sollen. Kostet auch nicht mehr.
In Deutschland werden 320.000 Coffee to Go Pappbecher weggeworfen. Pro Stunde!
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#6
@ MartinG +1

Künstliches Material wie OSB finde ich im Außerbereich generell unschön.

Rauhspund, wie Martin schrieb, Schalbretter sägerau oder Schwartenbretter geben da ohne Mehrkosten ein ganz anderes Bild ab.
Auch die Unterkonstruktion könnte deutlich einfacher ausfallen.

Beim OSB hat man halt außer der feuchtigkeitsanfälligen Oberfläche immer noch die Nut/Feder-Bereiche wo gern Feuchtigkeit eindringt, und dann wird das ganze richtig unschön.

Grüße
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#7
Nein, nur wenn es nicht über die genannten 7-10 Jahre geht (sonst die Eingangsfrage anders stellen). Wink

Doch in die Nut/Feder des Rauspund dringt auch Wasser ein, wenn lieber eine Deckelschalung montieren. Und dessen Probleme nach Anstrich haben alle Hölzer.
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#8
(24.08.2017, 11:12)tbone_xxl schrieb: Man kann eine Fassade komplett unbehandelt montieren und sie überdauert ein Leben sofern man sie richtig montiert. So habe ich es in meiner letzten Ausbildung gelernt. Solang sie eben richtig abtrocknen kann und eine gescheite hinterlüftung hat.
Dessen bestreitet auch niemand. *bierchen-Smilie
Aber viele streichen eben "Farbe/Lasur" drauf und erneuern diese nicht rechtzeitig, ist eben wie bei Holzfenstern > Anstrich alle 2-5 Jahre auffrischen wäre ideal (natürlich je nach Bewitterung und Beschichtung unterschiedlich).


Will sagen, machen kann man viel, nur muß man beim beschichteten Holz einfach sich mit Renovierungsanstrichen anfreunden (oder besser gleich roh lassen). Bei normaler erreichebarer Höhe ist dies aber sicher weniger ein Problem, dennoch schmierten da sogar manche Altöl drauf um länger Ruhe zu haben. Giebel usw wird schon aufwendiger.
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#9
(24.08.2017, 12:43)tbone_xxl schrieb: Die höhe ist kein Problem. Diese beträgt maximal 4m, demnach mit ner handelsüblichen Leiter erreichbar.
Das ist keine angenehme Arbeit ... bist sicher schon mal oben gestanden und hast versucht mit einer Hand festzuhalten und mit der anderen Hand etwas zu werkeln, alles eher dicht an der Wand und Material irgendwo an der Leiter hängend (sofern die stabil ist)!?


Doch hab mal eine kleine OSB ins Wasser gestellt, ma sehen, was die macht.
Ditschy

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#10
OSB4, sauber verarbeitet, und mit einer Grundversiegelung hält ewig.
Wozu ins Wasser stellen? Damit simuliert man kein Wetter!
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