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[PMA] Aquariumabdeckung mit LED Beleuchtung und Overhead Filter
#21
Ich prüfe das gleich mal!
Vorsicht ist keine Feigheit, und Leichtsinn kein Mut!

Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
...und Zeugen beseitigt ...und umzieht!
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#22
Hi, ja man muss sich anmelden. Zig Jahre selbst Foren und Compuserve gepflegt und dann sowas. Ich werd alt, ü40 fängt der Verfall nun ganz offensichtlich an!

Da ich die Bilder aktuell nicht mehr habe oder nicht weiß, wo sie sind, schau ich mal, wie ich das mache und lade sie bei Gelegenheit hier rein!

Ich packe hier nach und nach die Artikel von mir rein, hier der Anfang mit der Kostenaufstellung T5 vs. LED:

Da stets und immer häufiger das LED-Thema hochkommt, habe ich hier mal Kassenzettel gesucht und mal eine reale Kostenvergleichsrechnung gestartet.

Bei uns rechnen sich die Econlux, da wir sie häufig gebraucht erworben haben, sowie als Neuausstattung bei neuen Becken/Abdeckungen. Generell haben wir nur Coral/Plant im Einsatz.

Die LED Rechnung bei uns im Barschbecken (2m *0,6 * 0,6) sieht so aus: Vorher 4*80W T5 drin gehabt, war gleißend hell, fast unangenehm. Motto der Empfehlungen waren stets: "Möglichst hohe Kelvinzahl im Malawibecken, die brauchen es hell." Mir wurden sogar schon Meerwasserleuchten nahegelegt..... Dementsprechend heftige Wärmeentwicklung (2 Leuchtbalken), Algenwuchs an der Scheibe usw.

Dann umgestiegen auf eine 1,30m Econlux mit 24W (Coral/Plant), war gegenüber der T5 fast duster. Also noch eine rein, haben dann eine 1,10m (22W) günstig bekommen, das Gesamtlicht ist nun sehr angenehm. Und was soll ich sagen, die Fische sind viel agiler, zeigen prächtigere Farben und das Becken wirkt nicht überstrahlt.

Dementsprechend gilt für mich folgendes:
- LED kann man angenehm auf das erforderliche Maß an Licht heranführen
- Der Raum heizt sich längst nicht so stark auf, gerade die Treiber von Econlux werden etwa 30°C warm, die Lampen auch nicht über 35-40°C. Bei T5 hatte ich an den Netzteilen oft 60°C und an den Lampen bis 80°C gemessen. Wahnsinn.
- Durch die Angleichung von Licht auf ein erträgliches/angenehmes Maß findet man auch tatsächlich den erhofften Spareffekt.
- LED von Billigherstellern kommen stets nur mit einem Netzteil. Im Laufe des Betriebs nimmt der Widerstand der LED ab, es fließt mehr Strom, die LED wird stärker belastet, ohne heller zu leuchten und fällt irgendwann aus. Ordentliche Hersteller betreiben LED nur mit Konstantstromquelle (vgl. Econlux), optimal ist noch eine Halbleiterdimmung in feinen Stufen durch die Standardeinspeisung von 1-10V. Das wird bei mir noch der nächste Schritt: Eine Steuerung, die dann alle Becken gleichmäßig hochfährer und wieder runter. Ist besser für Tiere und Pflanzen und spart in der Dimmzeit auch nochmal Strom.
- ..... tbd.

Dementsprechend fällt meine Rechnung am Beispiel des Barschbeckens wie folgt aus (unter Berücksichtigung der mir tatsächlich entstandenen Kosten, die aber reproduzierbar sind):

T5 Anschaffungskosten:
- 4* JBL Solar Tropic Ultra und JBL Solar Natur Ultra, zu je 31 Euro -> 124 Euro
- 4* JBL Reflektor, zu je 17 Euro -> 68 Euro
- 2* T5 Leuchtbalken, 2m lang, mit Vorschaltgeräten und ohne Dimmung, anschlussfertig (inkl. Dichtungen), zu je 180 Euro -> 360 Euro.
= Gesamtkosten in Anschaffung: 552 Euro

LED Anschaffungskosten (bei mir):
- 1*1,30m Coral/Plant 24W von Econlux (neu, mit Rabattgutschein) für 180 Euro
- 1*1,10m Coral/Plant 22W von Econlux (neu, mit Rabattgutschein) für 156 Euro
- Halterungen (optional, bei mir aktuell durch Kabelbinder gelöst): Je Lampe 2* Anschraubplatten-Set zu je 4,90 -> 9,80 Euro
= Gesamtkosten in Anschaffung: 345,80 Euro

LED Anschaffungskosten (allgemein, Ladenpreis):
- 2*1,30m Coral/Plant 24W von Econlux (neu) für je 232 Euro -> 464 Euro
- Halterungen (optional, bei mir aktuell durch Kabelbinder gelöst): Je Lampe 2* Anschraubplatten-Set zu je 4,90 -> 9,80 Euro
= Gesamtkosten in Anschaffung: 473,80 Euro

Zwischenfrage: Wer kann sich eigentlich diese schei$teuren T5 leisten??!

Betriebskostenvergleich
- T5: 4*80W à 10h pro Tag = 3,2kW/h pro Tag, *365 Tage im Jahr = 1.168kW/h, zu 0,24 Euro je kW/h: 280,32 Euro
- T5: Ersatzkosten pro Jahr [Annahme: Haltedauer 2 Jahre pro Lampe, dazu alle 4 Jahre neue Reflektoren (Clips abgebrochen, defekt; verkratzt, verkalkt, verbogen)]: 62 Euro für 2 Lampen p.a., 17 Euro für einen neuen Reflektor pro Jahr -> 79 Euro pro Jahr
= T5-Gesamtkosten pro Jahr 359,32 Euro

- LED: 2*24W à 10h pro Tag = 0,48kW/h pro Tag, *365 Tage im Jahr = 175,2kW/h, zu 0,24 Euro je kW/h): 42,05 Euro
= LED-Gesamtkosten pro Jahr 42,05 Euro

Dem liegt die (meiner Meinung nach berechtigte) Annahme zugrunde, dass die LED von Econlux entsprechend lange halten. Da diese auch schon einige Zeit auf dem Markt sind und keine nennenswerten Ausfälle haben (ganz im Gegensatz zu ganzen Bauserien von Mitbewerbern der Marke ähnlich "Tageslicht"), unterstützt dies auch meine Grundannahmen.

Sicher: Dies ist eine rein subjektive Kostenrechnung ohne Luxmeter usw., rein nach Gefühl und Auge der Betrachter. Aber sie funktioniert in der Praxis und ist für mich ein hervorragendes Beispiel, dass man bei den Berechnungen der Wattagen und Leuchtkräfte (Lumen/Watt....) einen Doktor der Mathematik ablegen kann, aber dennoch das Ergebnis ganz anders aussehen kann.

Für die Kritiker: Ich habe absichtlich schon zweimal die 1,30m LED Leiste genommen, sowie bei den T5 eine Haltedauer von zwei Jahren. Diese kann ich leider in der Praxis nicht durchgehend bestätigen, bei mir flackern T5 Lampen (JBL und Dennerle!) teilweise schon nach etwas über 12 Monaten. Dementsprechend früher tauscht man sie teuer aus. Unter diesen Betrachtungen kann ich mir fast alle 2 Jahre eine LED-Leiste als Ersatz anschaffen und bin trotzdem billiger. Über die Betriebskosten alleine hin kann man problemlos im Jahr einen Treiber (Kontstantstromquelle) mal als defekt austauschen usw. usw.

Zu dem subjektiven Empfinden sei noch gesagt: Das AQ darf am Ende nicht dunkler wirken, als der Rest des Raumes. Wir haben in der Decke, da wir wenig Fensterfläche haben, sieben Tageslichtleuchten (Philips Tornado ESaver, 23W CDL 865). Dementsprechend hell und grell ist es in dem Raum . Dennoch wirkt die LED Beleuchtung ausreichend und angenehm auf das Auge.

Sicherlich sieht die Gegenrechnung relativ anders aus, wenn man genau die Leistung (Lumen/Watt) einer T5 zu ersetzen sucht. Grundsätzlich ist dies stets eine Sache der Annahmen, unter denen man solche Überlegungen anstellt. Daher fand ich es wichtig, mal ein Praxisbeispiel zu geben und nicht wieder eine neue Modellrechnung aufzustellen. Ähnliche Rechnungen kann man zu anderen unserer Becken ebenfalls anstellen (Bsp. ein 60 Liter Becken mit 2*T8 je 15W ersetzt durch 8W LED). Wer sich das mal im Betrieb ansehen möchte kann sich gerne melden.

Ich für meinen Teil bin jedenfalls froh, dass der Stromverbrauch tatsächlich deutlich geringer ausfällt und das ist bei etwa 10 Becken schon deutlich spürbar. Zudem haben wir es hier im Dachgeschoss nun deutlich kühler im Sommer.

Bin auf Eure Kritik /Ergänzungen gespannt!

LG janus38/ Stephan

Auf vielfachen Wunsch habe ich nun endlich mal geschafft, die Lampenvergleiche durchzuführen und hier entsprechend einzustellen.

Dabei gelten mehrere Dinge zu beachten, fangen wir zunächst mal mit den Einstellungen der Kamera an (die darf sich nicht ändern zwischendurch, da es sonst kein Vergleich mehr ist). Wem das zu technisch ist, der scrollt bitte einfach weiter:
- Bildausschnitt ist so gewählt, dass oben noch ein dünner Streifen oberhalb der Wasserfläche zu sehen ist. Der gibt einen Eindruck von der Farbabgabe der Lampe, bevor das Licht in das AQ trifft. Bildtechnisch würde man den Streifen sonst weglassen.
- Gerät ist eine Canon 60D, Objektiv das klassiche 50mm Brennweite 1.8 ("Joghurtbecher")
- manueller Modus, auf Stativ, mit Fernauslöser, kein Filter o.ä., nur Streulichtblende
- alle anderen Lichtquellen abgeschaltet, Rolladen zu
- ISO 800 (erhöht die Empfindlichkeit, verstärkt aber ab ISO 1600 auch das Bildrauschen. Hier weniger relevant, erlaubt eine kürzere Verschlusszeit
- Blende 6,3 (abgeblendetes 50mm von 1.8 auf 6.3 erlaubt eine größere Tiefenschärfe, zudem ist die Randschärfe besser)
- Belichtungszeit 1/30 Sekunde (recht lange, um überhaupt was "sehen" zu können, wirkt in Kombi mit ISO 800). Dadurch sind bei den einzelnen Garnelen Bewegungsunschärfen gegeben, um die ging es aber nicht, sondern das Becken sollte gut abgebildet werden. Für Bewegungen sind Belichtungszeiten von 1/125 oder kürzer notwendig, dann aber nur mit Blitz möglich. Hier nicht relevant, da die Beckenabbildung ja nicht in Bewegung ist.
- manueller Focus (bei allen Bildern gleich eingestellt)
- Weißabgleich auf neutrale 5.000 Kelvin eingestellt (bei einem automatischen AWB passt die Kamera den Wert, der "weiß" ist, eigenständig nach. Prima Sache, würde uns hier aber den Vergleich der unterschiedlichen Farbtemperaturen unmöglich machen).

An Lampen habe ich im Einsatz gehabt:

Arcadia Freshwater LED Stretch CS90F 35W 1000mm mit zwei Schaltstufen, die eine simuliert eine Nachbeleuchtung. Ich habe daraus drei Bilder gemacht, Stufe "Nacht", Stufe "Tag" und beide Stufen "an". Die Lampe ist günstig, habe für 100cm etwa 100 Euro bezahlt, steckerfertig inkl. Netzteil. Man kann die Lampenhalterungen ander Seite so ausziehen, dass sie auf dem Beckenrand aufsitzen und bis zu 120cm passen. Dicker Nachteil der Lampe: Die Schaltung der einzelnen Stufen erfolgt mittels zweier Kippschalter am Netzteil, eine Dimmung oder Steuerung ist nicht möglich. Schade. Die T-Nut auf der Oberseite ist nicht kompatibel mit Daylight oder Econlux! Informationen zur Lampe erhaltet Ihr hier: http://www.arcadia-aquatic.com/de/classica-stretch-led/

Ich hatte noch eine Dennerle Nano Power 5.0 mit 5W und 6.500 Kelvin herumliegen, die das breite Becken natürlich nicht ausleuchten kann. Daher habe ich drei Bilder an unterschiedlichen Stellen gemacht, zum Vergleich. Gewöhnlich setzt man sie bei Cubes/Nanobecken ein bis etwa 60 Liter. Sie ist für 5W extrem leuchtstark, passt aber nur an dünnere Scheiben. Ansonsten kann man den Halter leicht innen abschleifen. Kostet je nach Glück zwischen 59 und 79 Euro im Handel, stets eine Anschaffung wert! Informationen erhaltet Ihr hier: http://dennerle.com/de/produkte/nano-aquaristik/beleuchtung/nano-power-led

Die dritte Lampe habe ich hier über ein dutzend Mal im Einsatz: Die "alte" Econlux Sunstrip Coral-Plant 11W 600mm 4500K, dimmbar und sehr sparsam. Sie wird nur handwarm, ist nicht mit CREE-artigen LED, daher deutlich dunkler, aber dann nimmt man halt zwei davon. Die gemessene Verlustleistung und Hitzeabgabe ist hier (Dachboden mit Sommertemperaturen jenseits der 30°C) deutlichst spürbar, gegenüber den früheren T5 und T8 haben sich unsere Stromkosten um mehr als 40% reduziert (tatsächlich gemessen). Leider bekommt man sie kaum noch, nur gebraucht. Sie ist über eine Schnittstelle mit bis zu 10V Eingangsspannung aktiv dimmbar, also z.B. mittels Aquariencomputer, Raspberry Pi o.ä. Neu habe ich bei 60cm mal etwa 100 Euro bezahlt, auch inkl. Netzteil (hier "Treiber" genannt), das nur die tatsächliche Leistung der Lampe abruft, Dimmen spart hier also tatsächlich Strom! Auch die Netzteile werden nur leicht handwarm. Infos erhaltet Ihr hier: http://www.econlux.de/Documents/PDF/SolarStinger_SunStrip_LY01.pdf

Die vierte Lampe ist die neue von Econlux aus der Süßwasserserie: Econlux Sunstrip 35 Fresh 20W 550mm 8000K. Sie wird etwa 60°C warm, auch das Netzteil hat gerne seine 35-40°C. Sie beleuchtet das AQ aktuell, die Pflanzen wachsen wie irre. Leider ist die Ausbeute "Watt/Temperatur" nicht so gut wie bei der "alten" Serie, dafür brauche ich aber nur einen Leuchtbalken. Hier sind Leuchtmittel und Netzteile getrennt zu erwerben, auch die Dimmung ist nicht mehr mittels eingebauter Schnittstelle möglich, sondern muss vom Hersteller original erworben werden. Ggf. gibt es irgendwann noch Adapter, aber mal sehen. Die Wiedergabe ist mit der Leuchte wirklich erstklassig, aber der Verbrauch höher und die Lampe benötigt noch mindestens ein zusätzliches Netzteil. Beides bekommt man etwa für 70 Euro die Lampe und 35 Euro das Netzteil. Infos gibt es hier: http://www.econlux.de/produkt/sunstrip-35-fresh/

Fazit
Die Lampen sind nur bedingt vergleichbar, aber eben die, die ich hier herumliegen habe und anbieten kann. In meiner Auswahl gefällt mir die letzte Econlux "neu" insgesamt am besten, auch die Pflanzen und Tiere sind in dem breiten Becken erstklassig versorgt. Ich habe sie erworben, weil ich bislang gute Erfahrungen mit Econlux machte, auch in der nachgelagerten Reparatur.

Dennoch werde ich mich tendentiell von dem Anbieter verabschieden, sobald mal was hier irreparabel an Lampen ausfällt. Denn die Lampen bieten nun mit der neuen Serie keinen Vorteil mehr gegenüber denen vom aktuellen Marktführer Daylight (habe ich noch nicht im Einsatz), dessen modulare Bauweise von Stripes und Clustern in den Gehäusen sind jedoch deutlich flexibler und selbst zu tauschen, wenn mal was defekt ist. Auch hat Daylight seit Jahren ein konstantes Systemzubehör an Anschlüssen und Netzteilen am Markt, Econlux dagegen verspricht ständig neue Anschlüsse und Controller, im Vertrauen darauf habe ich damals angefangen, diese Lampen zu erwerben. Die genannten Vorteile (Wärme...) sind natürlich geblieben, aber ich bin schon sehr enttäuscht, dass statt eines Controllers für rund 80-100 Euro das komplette System umgeschmissen wurde, ich plötzlich nur noch "alte" Serien hier habe und auf absehbare Zeit nicht mehr tauschen kann, sondern das System neu kaufen soll.

Wenn ich schon wieder neues Geld ausgebe, dann gleich bei einem Hersteller, dessen Marktstrategie eine höhere Konstanz verspricht. Daylight hat sich auch inzwischen vom Newcomer hin zu einem verlässlichen Partner entwickelt, dagegen sind viele Mitanbieter gestorben wie die Fliegen, und dann sitzt man da mit seinem ganzen Kram ohne Ersatzteile...

Bedenkt man die vielen Abhängigkeiten von Licht in einem AQ, auch beim Süßwasser, so bin ich gerne bereit, hierfür auch vernünftiges Geld auszugeben. Sicher gibt es billige Selbstmachlampen und ich bestreite nicht, dass man da viel Geld sparen kann. Aber ob man nun immer die Lichtfrequenzen für seine Pflanzen und weniger für Algen erwischt, hat der Markenanbieter hoffentlich vorher herausgefunden. Eigenbau ist eben auch eine Zeit und Entwicklungsfrage, berechnet man letzteren Punkt mit ein, spart man selbst nicht unbedingt Geld. Schon ein Meanwell KSQ Netzteil kostet in brauchbarer Version um die 40-80 Euro, bei gewöhnlichen Spannungsnetzteilen habe ich in den vergangenen 15 Jahren stets eine deutliche Verkürzung der Lebenserwartung der LED festgestellt. Details hierzu jedoch zu anderer Zeit.

Wer günstige Lampen sucht, kann einen Blick auf die Arcadia werfen, das Licht muss halt auch gefallen. Grundsätzlich ist die Farbwiedergabe etwa mit einer Mischung aus einer kühlen T5 Daylight und einer Color-Lampe zu beschreiben. Das muss subjektiv gefallen und man braucht auch die passenden Tiere dazu. Boesemani Regenbogenfische sehen darunter nämlich aus wie angemalt und nicht mehr schön.

Fragen jederzeit gerne, ich kann auch auf Wunsch mal im gleichen Setup Lampen von Euch in den Vergleich stellen, wenn Ihr mal damit vorbeikommt! Die Dauer für solch ein Bild liegt bei etwa 5-15 Minuten, der größte Aufwand ist das Stativ  [Bild: wink.gif]

                               
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Ich hab auch schon Fehler gemacht. Das passiert jedem mal. Wichtig ist, dass man daraus lernt!
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#23
Danke für die Fotos. Schaue ich mir später nochmal genauer an.

Hab jetzt eine metallic Folie in den Deckel geklebt. Bringt schon etwas. Von etwa 400 Lux auf 900 Lux in 50cm Abstand (Luft, nicht unter Wasser)
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#24
So, in letzter Zeit bin ich nicht dazu gekommen, richtig weiter zu machen. Am Wochenende ist jetzt allerdings ein zweites Becken dazu gekommen und ich habe die Beleuchtung provisorisch in Betrieb genommen.

   

Sie läuft derzeit mit leicht reduzierter Leistung von 27W. Dabei beleibt die Temperatur bisher stabil bei knapp 40ºC. Ich vermute allerdings stark, dass es zu viel für die Pflanzen ist, also kann ich die Leistung noch etwas reduzieren.

Auf dem Foto gut zu erkennen sind die verschiedenen Farben und die Aufteilung auf der Leiste.

Ich werde mich in den nächsten Wochen mal daran setzen und einen Controller bauen, der die Beleuchtung steuert. Irgendwann will ich Schaltplan und Sourcen veröffentlichen als Open Source, dann kann es jeder nachbauen. Vielleicht verwende ich sogar die Arduino Plattform. Das macht es für viele einfacher
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#25
Ich habe durch Zufall diese Seite zur Berechnung der nötigen Lichtstärke gefunden.

Demnach habe ich bereits eine Beleuchtungsstärke von über 40 Lumen pro Liter, wenn ich nur die beiden weißen Streifen betreibe. Im Grunde für genügsame Pflanzen schon zuviel. Andererseits habe ich genug Reserven, wenn ich mal anspruchsvollere Pflanzen haben möchte.
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#26
Einerseits. Andererseits versorgst Du sonst eher noch Algenpopulationen, ging mir so. Was ich noch plane:
Die beiden Leuchten außen so abwinkeln, dass der außen liegende Strahl parallel zur Längsscheibe fällt. Beleuchtet die Scheibe also nur noch indirekt.

Vorteile:
- Tiere sind bei Seitenlicht erheblich farbenfroher
- Weniger grüne Algen an den Scheiben
- Mehr Licht im und nicht hinter und vor dem AQ

Umsetzung: Die Leuchten einfach mit Winkeln befestigen und so in der Leuchtrichtung nach innen richten. Geplant für den Sommer. So wie letzten Sommer,.... Big Grin
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#27
Ich habe nicht vor, alle Streifen mit voller Leistung zu fahren. Andererseits habe ich mir gerade Bodendecker gekauft, die etwas mehr Anspruch an Licht haben und das Licht muss erst mal bei denen ankommen.

Ich habe im übrigen beschlossen, keinen Filter in den Deckel zu bauen, weil ich das inzwischen für unpraktisch erachte. Für mein erstes Becken habe ich mir noch eine 50cm Alu Leiste und einen kaltweißen und einen warmweißen Streifen für günstig geschossen. Ich bastel mir da vielleicht einen Halter, damit ich das in die T5 Fassungen stecken kann. Dann brauche ich am Deckel nichts zu ändern. Ich fahre die Leisten dann vermutlich sogar nur mit 300mA, also nochmal weniger als jetzt schon und ich habe beschlossen, einen Controller zu entwickeln, der die Technik komplett steuern kann.

Der Controller soll nicht nur das Licht steuern sondern auch Pumpe, Heizung usw schalten können. Also 3-4 Relais Ausgänge für 230V Geräte und Ausgänge für die Beleuchtung
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#28
Welchen Controller hast Du vorgesehen? Was von GHL oder Aqua Medic oder was aus Fremdbereich?
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#29
Weder, noch. Alles Eigenbau. Ich mach erstmal einen Prototypen mit einem Arduino Uno
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#30
Hmm, die Welt wird nicht von Naniten vom Crusher übernommen, sondern wohl von Arduino. Ich glaub, die schau ich mir mal an, klingt so, als käme ich nicht dran vorbei.

Wie sind die zu programmieren, sind das einfache Codes wie objektbezogene Sprachen (Basic, Pascal....) oder muss ich wieder meine Assemblerkenntnisse auspacken=?
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