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[Projekt] abrichten mit dem Dickenhobel
#1
Hallo zusammen
ich hab da mal was auf YT gesehen  glaube ich und das hab ich jetzt mal umgesetzt.  Eine Vorrichtung zum Abrichten auf dem Dickenhobel und ich muß sagen, es funktioniert perfekt.
Entsprechende starke Platte zugeschnitten...haufen Löcher gebohrt und Gewinde reingeschnitten...Polyester Gewindestangen besorgt und in Plaþenstärke  Stücke geschnitten...noch einen Schlitz reingeschnitten für den Schraubendreher.
Nun wird das unebene Holz darauf gelegt.
Jetzt werden die Distansstücke so weit hoch gedreht bis nichts mehr kippelt,  das Brett liegt fest auf der Vorrichtung und kann jetzt  durch den Hobel geschoben werden ....Ergebnis : absolut plan...und ohne Kraftanstrengung wie oben auf dem Abrichttisch.
Hier noch ein paar Bilder dazu.
                       
danach konnte die zweite Seite ohne Vorrichtung noch abgerichtet werden....perfekt
   
   

Gruß  Jörg
arbeite 30 Minuten mit dem Kopf und dann 10 Minuten in der Praxis und nicht umgekehrt.
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#2
Tolle Idee, Jörg! Vor allem nützlich für jemanden, der nur einen Dickenhobel hat. Danke für's zeigen.

LG Regina
Die kürzeste Gerade zwischen zwei Verbindungen ist der Punkt!
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#3
Moin,

gewußt wie.  Thumbs Up Thumbs Up Thumbs Up Thumbs Up Thumbs Up

Gruß Don
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#4
Danke fürs "dran erinnern" !
Wichtig ist das Prinzip. Ob dann mit Plastikgewindestangen oder mit einfachen Holzkeilchen gearbeitet wird (die man mit Heißkleber fixieren kann) ist letztendlich Geschmackssache.
Ebenfalls essenziell ist ein Anschlag an beiden Enden der "Lade". Nach vorne, damit die Einzugwalze das Werkstück nicht runterzieht, nach hinten, damit die Hobelwelle dir das Teil nicht durch die Werkstatt schießt.

LG
----
Wos I net konn, konn Silikon
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#5
Sehr coole Lösung Jörg! Und die Kanten besäumst du dann einfach auf der TKS oder?
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#6
Super Idee, ich kannte bisher nur die Variante mit den Keilen.

Wie dick sind deine Kunststoff-Gewindestangen? M8 oder M10 würde ich schätzen.
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#7
(13.11.2020, 11:19)Christian Neumann schrieb: Danke fürs "dran erinnern" !
Wichtig ist das Prinzip. Ob dann mit Plastikgewindestangen oder mit einfachen Holzkeilchen gearbeitet wird (die man mit Heißkleber fixieren kann) ist letztendlich Geschmackssache.
Ebenfalls essenziell ist ein Anschlag an beiden Enden der "Lade". Nach vorne, damit die Einzugwalze das Werkstück nicht runterzieht, nach hinten, damit die Hobelwelle dir das Teil nicht durch die Werkstatt schießt.

LG

mit den Plastikgewindestangen ist die Herstellung zwar etwas aufwendiger , aber in der Praxis dann weitaus einfacher.
Ein Anschlag ist ja vorne dran, der muß ja auch sein....aber hinten noch einen ?
Wenn du ein Brett durch den Hobel schiebst machst du doch hinten auch keinen Anschlag ran ans Brett. Wenn das Brett erstmal in der Hobelbank ist, kann es auch nicht mehr nach hinten rausgezogen werden, das wird durch die Sicherheitsklemmen ja verhindert. Und die Hobelwelle kommt doch garnicht mit der Lade in Berührung.
LG

(13.11.2020, 13:31)bastelbef schrieb: Super Idee, ich kannte bisher nur die Variante mit den Keilen.

Wie dick sind deine Kunststoff-Gewindestangen? M8 oder M10 würde ich schätzen.

Ich habe M 12 genommen

(13.11.2020, 13:10)Christian-P schrieb: Sehr coole Lösung Jörg! Und die Kanten besäumst du dann einfach auf der TKS oder?

kannst du so machen...kannst auch die Abrichte nehmen.
arbeite 30 Minuten mit dem Kopf und dann 10 Minuten in der Praxis und nicht umgekehrt.
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#8
...Anschlag auch noch hinten?

Ja unbedingt, damit bei einem Rückschlag durch die Hobelwelle nichts durch die Bude fliegt. Ein ernst zu nehmender YTouberhat drauf hingewiesen, ich weiß leider nicht mehr wer.

LG
----
Wos I net konn, konn Silikon
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#9
meinst du das hier von Jonas Winkler, würde zumindest vom Thema passen

https://www.youtube.com/watch?v=i4LlpxRM_5A
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#10
(13.11.2020, 14:39)Christian Neumann schrieb: ...Anschlag auch noch hinten?

Ja unbedingt, damit bei einem Rückschlag durch die Hobelwelle nichts durch die Bude fliegt. Ein ernst zu nehmender YTouberhat drauf hingewiesen, ich weiß leider nicht mehr wer.

LG

du hast mich eines Besseren belehrt...hab mir das Video angeschaut...damit hätte ich nicht gerechnet das so etwas passieren kann...da wird die Lade gleich verbessert....ich lass mir in der Mitte der Lade ne T Nutschiene ein und hab damit dann einen verstellbaren Rückanschlag.
Gruß Jörg
arbeite 30 Minuten mit dem Kopf und dann 10 Minuten in der Praxis und nicht umgekehrt.
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