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[Projekt] Aufarbeiten einer Hobelbank
#11
Hm, es ist wohl so, dass Körper unterschiedlich sind, auch bei gleicher Körpergröße. Daher ist deine Idee, es mit 1 Meter Höhe auszuprobieren und notfalls schrittweise die Beine zu kürzen, wahrscheinlich die richtige.
Liebe Grüße
Andreas


Man kann es gar nicht vermeiden täglich hinzuzulernen!

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#12
Hmmmm, Deine Erhöhung ist gut gemacht/gedacht. So ähnlich werde ich es auch machen. Ich habe nur bedenken dass sich die Werkbank zu sehr bewegt oder aufschaukelt wenn man zum Beispiel ein Brett hobelt. Da kommen ja ganz schöne Kräfte zusammen.
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#13
(30.03.2020, 10:39)Bastelhorst schrieb: ... Ich habe nur bedenken dass sich die Werkbank zu sehr bewegt oder aufschaukelt wenn man zum Beispiel ein Brett hobelt. Da kommen ja ganz schöne Kräfte zusammen.

Die Bedenken habe ich auch. Mir sind auf einer Seite beim Aufbocken der anderen Seite schon die "Gabeln" auf der schwächeren Seite der Länge nach gerissen, nachdem seitliche Kräfte eingewirkt haben. Deswegen hatte ich beim jetzigen Aufbocken die Zwingen dran und überlege zusätzlich, auch unterhalb der Gabel noch mal Schrauben in Längsrichtung zu setzen, um die Kräfte abzufangen und Risse zu verhindern.

Gruß
Peter
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#14
Die Holzverbindung erscheint auch mir für die auftretenden Belastungen eher ungeeignet. Daran werden auch ein paar 8er oder 10er Schrauben nichts ändern.

Begründung:
- Die Belastung auf die Verbindung kommt immer seitlich, was ein Abknicken der Verbindung (auch wenn zu Beginn fast unmerklich) bedeutet
- Das gewählte Holz mit den weiten Jahresringen ist viel zu weich und wird mit jeder seitlichen Belastung komprimiert, dadurch werden die Schraubenlöcher weiter und die Verbindung zunehmend lose.
-Die Art der Holzverbindung ist für die "stehende Verlängerung" ungeeignet. Eine Art Köcher wäre geeigneter, ansonsten mal beim "Küstenholz-Robert" und seinen Verbindungen reinschaun.

Viel Glück dabei
----
Wos I net konn, konn Silikon
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#15
(30.03.2020, 13:31)Christian Neumann schrieb: Die Holzverbindung erscheint auch mir für die auftretenden Belastungen eher ungeeignet. Daran werden auch ein paar 8er oder 10er Schrauben nichts ändern.

Begründung:
- Die Belastung auf die Verbindung kommt immer seitlich, was ein Abknicken der Verbindung (auch wenn zu Beginn fast unmerklich) bedeutet
- Das gewählte Holz mit den weiten Jahresringen ist viel zu weich und wird mit jeder seitlichen Belastung komprimiert, dadurch werden die Schraubenlöcher weiter und die Verbindung zunehmend lose.
-Die Art der Holzverbindung ist für die "stehende Verlängerung" ungeeignet. Eine Art Köcher wäre geeigneter, ansonsten mal beim "Küstenholz-Robert" und seinen Verbindungen reinschaun.

Viel Glück dabei

Vermutlich hast Du recht, so richtig traue ich dem Konzept auch nicht mehr, nachdem es wie gesagt schon auf einer Seite beide Pfosten zerrissen hat. Auf der anderen Seite fühlt es sich so, wie ich es mit den Zwingen für den provisorischen Aufbau zusammenhalte, so was von stabil an, wenn ich seitlich Kräfte aufbringe, dass ich in meiner Unsicherheit verunsichert bin, wenn Du verstehst, was ich meine ... Wink 

Einen Punkt sehe ich allerdings anders, die Kräfte kommen so, wie ich es mir aktuell vorstelle, nicht auf alle Schrauben-Verbindungen von der Seite. Noch mal zur Erklärung: 2 Schrauben sollen den Fuß der Werkbank von der Vorderseite durch die Rückseite der Stelzen verbinden. Das wären die beiden, die die Kräfte seitlich aufnehmen würden. Eine Schraube soll durch die Gabel und den Querbalken gehen und verhindern, dass die Bank sich zu sehr seitlich auf den Stelzen bewegt. Und eine weitere soll unterhalb der Gabel in gleicher Richtung gehen, um Stabilität gegen erneutes Reißen der Gabel geben. Hier kämen die seitlichen Kräfte auf die Längsachsen der Schrauben. Die Frage ist, ob das einen Unterschied macht.

Bei Licht betrachtet versuche ich aber damit, bereits erkannte, kontruktive Schwachstellen durch Hilfsmaßnahmen zu kompensieren. Klüger wäre es sicher, etwas zu konstruieren, bei dem das gar nicht erst nötig ist.

Ich denke da noch mal drauf rum.

Danke für den Input!

Gruß
Peter
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#16
... Verstärkende Dreiecke in jeden Winkel - also immer zwei je Beinverlängernung?
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#17
(30.03.2020, 19:43)HMBwing schrieb: ... Verstärkende Dreiecke in jeden Winkel - also immer zwei je Beinverlängernung?
Den Gedanken hatte ich auch Holger und ich glaube, das würde bestimmt etwas bringen.
Ich hab mir vorhin nochmal meine Bank angesehen und ich werde vermutlich einen kompakten Schuh pro Fuß basteln. Also, 4 Buchenbretter rings um den Fuß, soviel Schrauben wie gehen und wenn nötig mit Leim auffüllen.
Sieht wahrscheinlich aus wie Frisch über den nassen Acker gelaufen aber es ist schließlich kein Wohnzimmertisch. Wink
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#18
oder so - die vier Bretter sind natürlich "noch stabiler" ...
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