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[Projekt] Bandschleifmaschine, ein Lehrlingsprojekt
#1
Moin Gemeinde,
mein Enkel hat im Herbst seine Lehre in einem Metallbaubetrieb begonnen.
Nun hat er sich schon eine Schmiedeesse gebaut (mit Opaunterstützung) und auf einer Feile solange rumgehämmert, bis es ein Messer wurde.
Nachdem er meinen Bosch-Bandschleifer dabei fast zutode gequält hat, muss als nächstes eine Bandschleifmaschine her.
Youtube ist ja voll von DIY-Projekten, die sich alle irgendwie ähnlich sehen.
Also sind wir es mal angegangen.

                                       

Nun warten wir auf die Lager für die Motoren und dann schaun wir mal welcher Motor mit welcher Drehzahl am besten geht.
Hat vielleicht von Euch jemand Erfahrung, mit welcher Frequenz ich so einen Asynchronläufer über die nominalen 50Hz belasten kann?

Gruß Volker
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#2
Volker: EINE TOLLE Sache!

Dein Enkel darf sich sehr freuen das sein Opa so etwas mit ihm macht. Und du kannst ihm ausrichten, dass beim Nächsten mal auch bereits eine Ermahnung reichen sollte.
;-)

VG
Holger
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#3
sieht schick aus, was sind das für Bänder? 50x2000 mm?

Bin mal gespannt wie sich die Longboard Rollen schlagen. Ich habe bei mir an der vorderen Platte und als Spanrolle Rollen von Hubwagen verwendet.

Frage: Warum habt ihr das Antriebsrad ballig gemacht? Ich kenn das so, dass die Spannrolle ballig ist und per Scharnier auch zum Einstellen der Bandposition verwendet wird.
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#4
Sehr cooles Projekt....Ich überlege auch noch ob ich mir die Mühe mache was selber zu bauen oder einfach eine Maschine kaufe....Gibt so geile Maschinen auf dem Markt.....
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#5
(01.02.2021, 00:35)Freak schrieb: sieht schick aus, was sind das für Bänder? 50x2000 mm?

Frage: Warum habt ihr das Antriebsrad ballig gemacht?

Danke!
Ja, 50x2000, mit Zwischengrößen, wie in Amiland, sieht es hier eher mau aus.

Da Antriebsrad ist freihand gedrechselt, also nicht auf der Drehmaschine.
Ohne parallel laufenden Support ist es schwierig, die Oberfläche achsparalles abzuziehen.
Mit der Balligkeit ist sichergestellt, dass das Band mittig läuft.
Zumindest war das meine Intention. Ob es nötig ist kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Ich denke aber, es schadet nicht.

(01.02.2021, 08:45)MTS-Audio schrieb: Sehr cooles Projekt....Ich überlege auch noch ob ich mir die Mühe mache was selber zu bauen oder einfach eine Maschine kaufe....Gibt so geile Maschinen auf dem Markt.....

Stimmt, allerdings sind die geilen Maschinen auch mit entsprechenden Preisen untermauert. So um die 800 Euronen muß man schon hinblättern. Außerdem kann der Junge ruhig etwas lernen, selbst wenn das Ergebnis floppt.
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#6
Lohnen sich die 800 Euro und wenn ja warum?

Mit freundlichen Grüßen,
Ingo
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#7
Die Amis haben ja vor allem 2x72 Zoll als Bänder. Hatte für meinen ersten Bandschleifer auch die damals bestellt. Super zufrieden war ich damit aber nicht. Mein momentanes Modell hat auch 50x2000. Bekommt man hier problemlos und das auch relativ günstig.
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#8
(01.02.2021, 10:56)Ingo Lunden schrieb: Lohnen sich die 800 Euro und wenn ja warum?

Das kommt darauf an, für ein Stricklieschen weniger, für einen Messerbauer mehr.
Was lohnt sich schon im Hobbybereich, wenn die Anschaffung kein Geld verdient?
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#9
Heute haben wir eine einfache Variante des Spann- und Justierrades motiert.
Erstmal mit einfachen Scharnieren und nur verschraubt.
Die Balligkeit des Spannrades ist erstmal mit Isolierband simuliert.
Hier das Testergebnis:






Es lief auf Anhieb.
Ich denke, wir werden auch die Lösung des Spannrades lassen, nur noch bischen ansehnlicher.
Momentan ist ein 1500 U/min Motor dran, mal sehen wie der sich macht und ob die Bandgeschwindigkeit ausreicht.
Alternativ kann ich auch auf einen 2800 U/min. Motor ausweichen.
Mit dem FU wären dann Drehzahlen zwischen 0 und 3100 bei  0 bis 65Hz drin.
Ich weiß noch nicht, mit wieviel Hertz ich so einen Asynchronmotor überfordern kann.
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#10
Das schaut doch schon mal vielversprechend aus!

LG Regina
Die kürzeste Gerade zwischen zwei Verbindungen ist der Punkt!
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