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[Projekt] CNC Fräse
#21
(01.02.2019, 22:16)srambole schrieb: Ich habe mir so eine Unterkonstruktion gedacht, die Balken alle 80 x 80 aus Schichtholzbalken, wie ich schon dargestellt habe!

Muss ich morgen anfangen, wahrscheinlich kommt der Bausatz Anfang nächster Woche schon. Werde oben eine Leimholzplatte mit 27mm Stärke als Arbeitsplatte draufsetzen und wenn ich den Rahmen der Fräse fertig habe und die Maße bestimmen kann, eine kleine Vertiefung mit 5mm einfräsen und diese mit den  Antivibrationsmatten auslegen!
LG Hans

Also als offene Konstruktion würde ich das auch nicht lassen. Aber wenn die Rückseite und die Seiten noch mit Massivholzplatten verkleidet werden und eventuell von Vorne 2 Regalplatten verleimt sind ist schon eine ausreichende Steifigkeit erreicht.
Auch aus dem Grund weil Hans in erster Linie Sperrholz, POM und später ev. dann Alu fräsen möchte.

Immerhin werden Leimbinder für hochbelastbare Konstrukionen wie Hallendächer etc. verwendet. Aber natürlich hat jeder freie Wahl an seinen Bauarten.
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#22
Wenn ich jetzt die Konstruktion mit 27mm Leimholz Buche Platten verkleide? Das müsste doch in Verbindung mit den 80 x 80 Leimholzbindern der Konstruktion genügend Steifigkeit bringen, oder? Das ist dann auch vom Eigengewicht her eine ganz schöne Masse!
   
LG Hans
Mein Großprojekt: Werkstatt Mein 2. Hobby: Fotografie Meine Werkstatt: 73312 Geislingen
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#23
(02.02.2019, 11:38)Flyer schrieb: Immerhin werden Leimbinder für hochbelastbare Konstrukionen wie Hallendächer etc. verwendet. Aber natürlich hat jeder freie Wahl an seinen Bauarten.

Moin Harry,
es geht um Steifigkeit, also um den Widerstand gegen Verformung und nicht um die Festigkeit.
Immer mit dem Anspruch der Genauigkeit im 1/10 Bereich im Hinterkopf.
Die Steifigkeit ist nicht nur vom Material, sondern auch von der Einbaugeometrie abhängig.
Ein flaches Brett biegt sich mehr durch als wenn es hochkant steht.

Auf einer Länge von 50cm reicht eine Verwindung um einen Winkel von 1/100° aus, um eine Abweichung von 1/10 mm hervorzurufen.
Ich persönlich habe meine Ansprüche herunter geschraubt und sie reichen immer noch dicke aus.

Gruß Volker

(02.02.2019, 12:17)srambole schrieb: Wenn ich jetzt die Konstruktion mit 27mm Leimholz Buche Platten verkleide? Das müsste doch in Verbindung mit den 80 x 80 Leimholzbindern der Konstruktion genügend Steifigkeit bringen, oder? Das ist dann auch vom Eigengewicht her eine ganz schöne Masse!

LG Hans

Moin Hans,
das kommt darauf an, ob du die Verkleidung verschraubst oder verklebst.

Gruß Volker
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#24
(02.02.2019, 12:59)Obelix schrieb:
(02.02.2019, 11:38)Flyer schrieb: Immerhin werden Leimbinder für hochbelastbare Konstrukionen wie Hallendächer etc. verwendet. Aber natürlich hat jeder freie Wahl an seinen Bauarten.

Moin Harry,
es geht um Steifigkeit, also um den Widerstand gegen Verformung und nicht um die Festigkeit.
Immer mit dem Anspruch der Genauigkeit im 1/10 Bereich im Hinterkopf.
Die Steifigkeit ist nicht nur vom Material, sondern auch von der Einbaugeometrie abhängig.
Ein flaches Brett biegt sich mehr durch als wenn es hochkant steht.

Auf einer Länge von 50cm reicht eine Verwindung um einen Winkel von 1/100° aus, um eine Abweichung von 1/10 mm hervorzurufen.
Ich persönlich habe meine Ansprüche herunter geschraubt und sie reichen immer noch dicke aus.

Gruß Volker

(02.02.2019, 12:17)srambole schrieb: Wenn ich jetzt die Konstruktion mit 27mm Leimholz Buche Platten verkleide? Das müsste doch in Verbindung mit den 80 x 80 Leimholzbindern der Konstruktion genügend Steifigkeit bringen, oder? Das ist dann auch vom Eigengewicht her eine ganz schöne Masse!

LG Hans

Moin Hans,
das kommt darauf an, ob du die Verkleidung verschraubst oder verklebst.

Gruß Volker

Wo genau liegt da der Unterschied?
LG Hans
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#25
(02.02.2019, 14:22)srambole schrieb: Wo genau liegt da der Unterschied?
LG Hans

In der Art der Verbindung, die eine ist lösbar und die andere nicht.
Es ist ein Unterschied, ob zwei Teile statisch einzeln oder als ein Teil wirken.

Ich übertreibe mal. Zwei Teile mit lockeren Schrauben klappern, verschweißt oder verklebt passiert das nicht.
Selbst wenn die Schrauben augenscheinlich fest sind, ist die Verbindung nicht starr (steif).
Verschraubungen mit Paßschrauben und Paßstiften kommen einer nicht lösbaren Verbindung nahe.
Bei Holz ist das eher nicht möglich.

Entscheidend ist, dass die Fräse insich steif ist.
Laß mich nochmal übertreiben.
Wenn Du deine Maschine auf eine 10cm dicke geschliffene Stahlplatte montierst, kannst du als Unterbau eine Luftmatratze nehmen, ohne dass sich etwas verzieht.
Vielleicht kriegst Du auch was aus verleimten Bucheplatten hin, solche wie du als Arbeitsplatten benutzt.
Sowas in Kassettenbauweise.
Dann kannst du dein Untergestell bauen wie du willst.

Gruß Volker
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#26
(02.02.2019, 15:22)Obelix schrieb:
(02.02.2019, 14:22)srambole schrieb: Wo genau liegt da der Unterschied?
LG Hans

Entscheidend ist, dass die Fräse insich steif ist.
Laß mich nochmal übertreiben.
Wenn Du deine Maschine auf eine 10cm dicke geschliffene Stahlplatte montierst, kannst du als Unterbau eine Luftmatratze nehmen, ohne dass sich etwas verzieht.
Vielleicht kriegst Du auch was aus verleimten Bucheplatten hin, solche wie du als Arbeitsplatten benutzt.
Sowas in Kassettenbauweise.
Dann kannst du dein Untergestell bauen wie du willst.

Gruß Volker
Hallo Volker, dann wäre es doch auch gut wenn ich zum Beispiel 3 X 27mm Arbeitsplatten aufeinander und gleichzeitig miteinander verleime! Wenn die Größe des Tisches 1000 x 800 ist, sollte das reichen! Ich werde in dem Fall die gesamte Unterkonstruktion (80 x 80 Leimholzbinder) verschrauben und gleichzeitig verleimen!
LG Hans
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#27
(02.02.2019, 15:39)srambole schrieb: ... dann wäre es doch auch gut wenn ich zum Beispiel 3 X 27mm Arbeitsplatten aufeinander und gleichzeitig miteinander verleime!

Zum Beispiel.
Wenn beim Verleimen und Aushärten die ganze Schoße plan liegt.
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#28
(02.02.2019, 15:56)Obelix schrieb:
(02.02.2019, 15:39)srambole schrieb: ... dann wäre es doch auch gut wenn ich zum Beispiel 3 X 27mm Arbeitsplatten aufeinander und gleichzeitig miteinander verleime!

Zum Beispiel.
Wenn beim Verleimen und Aushärten die ganze Schoße plan liegt.
Also wenn ich da versch. Videos auf Youtube anschaue und was die Anwender da alles als Untergestell benutzen............., da ist ja die Lösung mit den 80er Leimholzbinder und den 27mm Arbeitsplatten "Gold" dagegen!!!!! Wenn ich 3 x 27mm Arbeitsplatten miteinander verleime, dann die Platte zu einem Schreiner bringe und durch die Hobelbank schiebe ist die mit Sicherheit plan! Wenn ich da dann noch diese 5mm Vertiefungen einfräse um die Antivibrationsmatten dazwischen zu legen, dann müsste es gut sein!
     
LG Hans
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#29
Moin zusammen Smile

Es geht doch nichts über Brainstorming!!
Und es ist nichts schlimmer, als wenn man im kleinen Kämmerlein sitzt mit seinen eigenen Erfahrungen Wink
Weil man sich nicht traut, die Erfahrungen zu schreiben. weil die Masse etwas anderes sagen könnte...

Bei mir ist es so:
- Meine Mechanik ist mit Rollenführungen alle Unken zum Trotz aufgebaut und funktioniert für mich top  Ebenfalls wie bei Regina.
- Meine Mechanik steht auf einem Wackeltisch, der dermaßen wackelt, das Aufschwingungen samft abgefangen werden.
- Allerdings ist die Platte auf der die Maschine steht in sich steif. Und sie kann nur in einer Richtung wackeln
Sie schwingt also nur waagerecht, und somit ist mit keinem Verzug an der Maschine zu rechnen, Hans.

Die Mechanik der Maschine schießt mittlerweile mit gesicherten 5500mm/min bei jetzt 800 Schritte/U und 5mm Steigung hin und her.
Es ist atemberaubend.

Als nächstes wird die X-Achse umgebaut auf KUS.
Dann kommt die Platine dran für den MEGA im Gehäuse.

Tja, jetzt ist es raus und ich gespannt auf die Reaktionen...

VG
Walter
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#30
Hans, erkläre mir doch mal die Sache mit der "Antivibration".
Die Fräse ist doch kein Schlagbohrer.
Mir fehlt die Vorstellungskraft, aus Maschine und Montageplatte ein steifes System zu machen, wenn zwischen beiden Gummi liegt.
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