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[Projekt] Doppel-Werkbank aus 100x100mm KVH
#1
Hallo Freunde,

hier entsteht eine kleine Dokumentation für meine erste Werkbank (Werkbank 1 deshalb, weil danach noch meine geplante Insellösung mit integrierter TKS und Oberfräse ansteht) in meiner renovierten Werkstatt.

       

Nachdem jetzt meine Kappsäge angekommen ist und sich bereits sehr wohl bei mir fühlt Wink, ging es heute nachmittag an die ersten beiden Pfosten mit der doppelten Überblattung.

Meine Fresse........in Michaels Video sah das mit dem händischen Aussägen der Aussparungen für die Überblattung relativ einfach aus.........zumindest für mich weit gefehlt  Idea. Hab jetzt gearbeitet von 14.00 h bis 18.30 h für 2 Pfosten incl. der Aussparungen (wie in Sketchup geplant) plus sauber machen!

Des weiteren kommt bei mir noch dazu, dass mein Werkstattboden nach allen Seiten hin schräg ist. Also nix mit einfach alle Pfosten auf Länge schneiden, die Querstreben alle schneiden und dann "nur noch" verkleben und verdübeln..........alles muss Stück für Stück ins Lot gesetzt werden und dann die Unterseite der Pfosten gemäß der Bodenneigung auf Winkel schneiden. 

Das kostet natürlich viel viel Zeit. Aber zum Glück bin ich ja nicht auf der Flucht und kann mir Zeit lassen. Das gerade/vertikale Sägen über eine Distanz von 100mm ist schwerer als gedacht. Beim 2. Pfosten ging´s schon etwas besser, aber ich bin immer noch auf der Suche nach guten Ratschlägen, ob es vielleicht ein paar Tricks gibt, wie man besser gerade sägt.


Hier mal die ersten Fotos.....

               

To be continued......
Gruß,
Michael

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#2
Das sieht doch schon super aus!

Aber hast Du keine Bedenken, dass die Bank sonst nirgends gerade stehen können wird? Du baust sie ja jetzt auf Maß für diese eine Ecke.

Höhenverstellbare Maschinenfüße aus dem Maschinenbau fallen mir da ein, die gibt's ja auch in attraktiv groß und stabil.

Bin gespannt auf das Ergebnis!

MfG
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#3
Tja, Michael, mit deinem Boden bist Du tatsächlich geschlagen. Derartige Gefälle hab ich noch nicht gesehen. Kein Wunder, dass das alles Ewigkeiten dauert. Aber die Pfosten sehen schon mal danach aus, dass die Tischflächen später mal in einer Ebene und um Wasser sind.

Gruß
Andreas
Liebe Grüße
Andreas


Man kann es gar nicht vermeiden täglich hinzuzulernen!

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#4
(15.03.2018, 22:07)wiedapp schrieb: Das sieht doch schon super aus!

Danke.

Aber hast Du keine Bedenken, dass die Bank sonst nirgends gerade stehen können wird? Du baust sie ja jetzt auf Maß für diese eine Ecke.

Das ist die einzige Wand, an die ich eine ausreichend große Werkbank bauen kann. Über die Arbeitsplatte kommen dann bis an die Decke OSB-Platten für die French-Cleat.

Höhenverstellbare Maschinenfüße aus dem Maschinenbau fallen mir da ein, die gibt's ja auch in attraktiv groß und stabil.

Möchte auch aus Gründen des Designs keine solchen verstellbaren Füße nutzen. Trotzdem danke für die Anregung.

Bin gespannt auf das Ergebnis!

Ich auch  Big Grin

MfG


Das Holzwollschnitzelwerk schrieb:Tja, Michael, mit deinem Boden bist Du tatsächlich geschlagen. Derartige Gefälle hab ich noch nicht gesehen. Kein Wunder, dass das alles Ewigkeiten dauert.

Jo, löst in mir auch schon lange keine Begeisterungsstürme aus........ Dodgy

Aber die Pfosten sehen schon mal danach aus, dass die Tischflächen später mal in einer Ebene und um Wasser sind.

Ja, das sind die ersten beiden.
Gruß,
Michael

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#5
Thema gerade sägen: Mit was für einer Säge bist du am Start? Europäische Handsäge oder Japansäge?
Ein allgemein guter Tip: Eine Seite nur Ansägen, die entstandene Nut führt die Säge, wenn du dann das Kantholz einmal um 90° gedreht hast. Wenn du ins Hirnholz sägen mußt, die Stirn nur ansägen, dann auf einer Seite bis zur Basis runtersägen.

Viel Erfolg
----
Wos I net konn, konn Silikon
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#6
Ich hab mir die Pfosten noch mal vergrößert angesehen. So, wie die Libellen stehen, hab ich ü - ber - haupt keine Zweifel daran, dass Du das 1A hinkriegst. Lass Dich nur nicht von der vielen Arbeit entmutigen. Am Ende lachst Du drüber und freust Dir ein Loch in den Bauch.
Liebe Grüße
Andreas


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#7
(15.03.2018, 22:44)Christian Neumann schrieb: Thema gerade sägen: Mit was für einer Säge bist du am Start? 

Die hier!


Das Holzwollschnitzelwerk schrieb:Ich hab mir die Pfosten noch mal vergrößert angesehen. So, wie die Libellen stehen, hab ich ü - ber - haupt keine Zweifel daran, dass Du das 1A hinkriegst.

Dein Wort in des Handwerker-Gottes Gehörgang  Shy

Das Holzwollschnitzelwerk schrieb:Lass Dich nur nicht von der vielen Arbeit entmutigen. Am Ende lachst Du drüber und freust Dir ein Loch in den Bauch.

Entmutigen vor viel Arbeit gibt es bei mir nicht. Da hatte ich mich schon voriges Jahr bei meinem ersten Handwerker-Projekt (eigene Burgruine aus Sandsteinen bauen mit Grillplatz) durchgebissen. Dafür hatte ich 3 Monate gebraucht!
Gruß,
Michael

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#8
Ach ja, die Burgruine, ich erinnere mich. Ein tolles Projekt.
Liebe Grüße
Andreas


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#9
Hallo Michael,

zum Sägen: Ich Habe mir früher mal für solche Schnitte einfach kleine Führungen aus zwei Stück Latten gebaut. Diese unten mit einem Stück Traglatte verleimt, der Spalt zwischen den beiden Stücken auf Sägeblattbreite ausgerichtet. 
Von diesen Führungen je eine vorn und hinten an den Balken mit Zwingen ausrichten und befestigen und los gehts. 
Hab mal schnell so was gesägt und provisorisch hingestellt:
[attachment=6423]
Wenn Du jetzt einige dieser gleichen Schnitte durchführen musst, könnte man diese Führungen auch als komplette umgreifende Schablone für die 100er Balken bauen, die bräuchte man dann immer nur umsetzen.

Was den Boden angeht, da hätte ich wohl in die Balken von Unten vielleicht auf Tiefe 60 mm mit einem 50er Forstnerbohrer ausgebohrt und da dann einen verstellbaren Schwerlastfuß (also nur so eine Gewindestange mit Fuß) unsichtbar eingelassen, so dass Du das wirklich verstellen könntest. Meine Erfahrung ist, dass so angepasste Möbel auch nicht ewig so stehen bleiben, in einer Werkstatt sowieso nicht. Und dann geht das Umbauen los.... Undecided Blush
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#10
Hi Topotec,
(16.03.2018, 12:28)Topotec schrieb: ...
Was den Boden angeht, da hätte ich wohl in die Balken von Unten vielleicht auf Tiefe 60 mm mit einem 50er Forstnerbohrer ausgebohrt und da dann einen verstellbaren Schwerlastfuß (also nur so eine Gewindestange mit Fuß) unsichtbar eingelassen...

coole Idee. Bisher hab ich mich immer mit Keilen beholfen, damit sich Schubladen korrekt laufen.

Grüße
... lieber machen, was ich nicht kann, als lassen, was ich kann.
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