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[Projekt] Ein (altes) Projekt ohne Happy End
#1
Bedingt durch das »Anwerfen« meiner alten Sicherungsplatte, bin ich mal wieder auf einige alte Projekte gestoßen. Jedes Projekt hat ja eine eigene Geschichte, die eine gut, die andere mit negativen Erinnerungen verbunden. Ein Projekt, in das ich viel Liebe gesteckt habe, endete ohne Happy End.

Wie es dazu kam, um welches Projekt es sich handelte, warum kein Happy End zustande kam, möchte ich hier mal schreiben, in der Hoffnung, dass der eine oder andere Bastelfreund vielleicht Anregungen bekommt.

Begonnen hat alles mit einem realisierten Objekt, einer Anrichte (s. Foto links). Grundlage war ein sehr empfehlenswerter Bauplan der Zeitschrift Selber machen, die ich zu diesem Zeitpunkt abonniert hatte. Dabei stieß ich auch auf den Bauplan eines Aufsatzschrankes (s. Cover Bauplan). Das wird mein nächstes Projekt, entschied ich spontan. Gute Erfahrungen mit den Selber machen-Bauplänen (Detailgenauigkeit, Übersichtlichkeit etc.) hatte ich ja schon gemacht.

Wie das nun alles ablief, wie ich wieder vor neue Herausforderungen gestellt wurde, wie später die große Enttäuschung kam – das möchte ich in diesem Thema nach und nach beschreiben.

Wolfgang


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#2
Moin,

na dann mal los. Bin gespannt.

Gruß Don
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#3
Ausschauen tut er ja einmal gut, aber bestimmt nicht einfach das umzusetzen!
LG Hans
Mein Großprojekt: Werkstatt Mein 2. Hobby: Fotografie Meine Werkstatt: 73312 Geislingen
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#4
Bei gucken bin dabei. Wink
Moin
    Klaus Wink

Denken ist die schwierigste Arbeit, deshalb machen es so wenige.
Henry Ford
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#5
"O.K." - dann mal los Wolfgang...
... gern versuche ich auch aus Erfahrungen anderer etwas zu lernen ;-)
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#6
Jetzt spannt uns der Wolfgang aber ganz schön auf die Folter. Smile
... und wer mir was Gutes tun möchte: Amazon Wunschzettel

PS: Die Artikel bitte explizit an die "Wunschzettel Adresse" schicken lassen, ansonsten landen sie bei Dir. Wink
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#7
Gemach, es geht bald weiter, aber ich arbeite ja zeitgleich draußen am neuen Schuppen Wink .

Vorab noch paar Bemerkungen. Warum bringe ich solche ollen Kamellen, die ja nichts mit aktuellen Projekten zu tun haben!? Mir geht es darum, zu zeigen, dass man sich ruhig auch mal an scheinbar »große« Objekte trauen sollte. Das nötige Selbstbewusstsein geben dann vielleicht auch noch solche detaillierten Pläne, wie die von Selber machen. Es ist wirklich so: Mit jedem realisierten Objekt wird man mutiger. Ich habe bei der Realisierung der ersten Anrichte viele, viele Fehler gemacht, die ich dann beim Aufsatzschrank vermeiden konnte. 

Das Projekt habe ich 2010 zum größten Teil fertiggestellt ... und im April 2018 auf eine sehr unschöne Weise beendet.

Wolfgang.
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#8
Hi Wolfgang. Ich finde auch olle Kamellen voll o.k. Die Arbeit wurde gemacht, Erfahrung positiv wie negativ sowieso und warum nur Dinge zeigen die gerade aktuell sind. Interessant ist alles was hier gezeigt wird.
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#9
Naja, da will ich mal weitermachen, Horst und @all.

An den Aufsatzschrank bin ich schon etwas strukturierter rangegangen. War ich bei der Anrichte noch ziemlich planlos und hektisch, habe ich beim zweiten Projekt erst einmal die Stückliste genau analysiert und die Formate bestimmt, bei denen ich den wenigsten Verschnitt haben würde.

   

Dann ging es in einen Baumarkt, um Leimholz in verschiedenen (vorgegeben) Dimension zu kaufen. Ich kann jeden nur raten: Nehmt die verschweißten Packungen genau unter die Lupe. Astiges, nicht korrekt verleimtes Material gleich liegenlassen. Auch darauf achten, dass das Farbspiel passt. Da sind oftmals sehr helle und sehr dunkle Platten bei. Liest sich banal, aber ich hatte auch zwei, drei solche Mülldinger bei ...

           

Die gekauften Leimholzplatten habe ich einige Tage in der Werkstatt gelagert, sozusagen zur Akklimatisation. Dann ausgepackt und geschaut, wie sie sich verändert haben. Da die Platten alle eine Fase an den Längsseiten hatten, solltest ihr die vor dem Endzuschnitt wegnehmen. Jedenfalls da, wo sie optisch stören würde.

   

Diesmal hatte ich vorher auch einen Leimtest gemacht. Beim ersten Projekt hatte ich Propleme mit gelösten Leimverbindungen, besonders bei nicht genau planen Teilen. Diesmal habe ich einen test mit Weißleim und PU-Kleber gemacht. Dieser Test hatte mir nochmal bestätigt: nicht plane Fugen – PU-Kleber erste Wahl.

         

Nun waren fast alle Vorausetzungen geschaffen, um mit der eigentlichen Arbeit zu beginnen.

Wolfgang
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#10
Ohje, Baumarkt Leimholz.
Ich bin ja gespannt.

Ich hatte für ein größeres "Unter Kellertreppe Regal " mal Kiefer gekauft und ich wette daß das eine oder andere Teilstück immer noch nass ist.
Die Hersteller schaffen es mittlerweile sehr gut die schlechten Brettstellen unter dem "Artikelpapier" zu verstecken.
Bzw. schlechte Bretter innen im Rauspundpack zu verstecken...

schade eigentlich.
In Deutschland werden 320.000 Coffee to Go Pappbecher weggeworfen. Pro Stunde!
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