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[Projekt] Halter für Ziehklinge (Ziehklingenhobel)
#1
Hi,
ich wollte ja mal die Ziehklinge richtig scharf bekommen.
Für den Ziehklingenhobel wird die Ziehklinge (1,4mm) mit 45° angeschliffen werden. Dann kann der Grad angzogen werden. Dafür habe ich mir eine Halterung aus Buchenholz gebaut.
Das Holz habe ich mit Kataba und Hobel in Form gebracht. Ich bin überrascht, wie gut sich Buche bearbeiten lässt.

Die Klinge sitzt gut fest
   

Ziehklingenhalter
   

   

Die Backen habe ich mit dem Hohlbeitel hohl gearbeitet, damit sie nur an der oberen und unteren Kante die Ziehklinge einklemmen
   

Ich habe Schloschrauben verwndet. Sie sind nur eingestckt. Hält auch ohne Kleber
   

Grüße
... lieber machen, was ich nicht kann, als lassen, was ich kann.
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#2
Bild zwei und fünf grenzen für mich an Kunst Smile
Weil diese Kantenfasung bekommt keine mir bekannte Maschine hin! Handarbeit pur!

Und trotz der händischen Nacharbeit verlässt einem nicht der Eindruck es wäre ein ungenaues Werkzeug,
weil man in Bild eins die scharfkantige Ausklinkung für die Mutter mit Unterlegscheibe deutlich sieht...

Jens, tolle Handarbeit! Smile 1+
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#3
Da hast Du vollkommen recht Walter. Das ist wirklich eine gelungene Arbeit.

Meinen Respekt dafür, Herr Abeler.

Gruß Don
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#4
Hallo,
das ist ja auch mal ein toller Kloben für
die Ziehklingen. Eine wirklich saubere
Arbeit, da gibt es nichts dran zu mäkeln.
Viel Erfolg damit.

Gruß
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#5
Wiedermal ein schönes Stück Handarbeit. Das wirkt vielleicht nicht perfekt, sieht aber dafür schön aus. Man darf einem Werkstück ruhig ansehen können, dass es von Hand gefertigt ist.
Liebe Grüße
Andreas


Man kann es gar nicht vermeiden täglich hinzuzulernen!

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#6
Hi,
Danke für die Rückmeldungen.
Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Hobeln, und so setze ich sie ein, wo es möglich ist. Ich hobel nicht unbedingt, weil es das beste Mittel ist, das beste Ergebnis zu bekommen. Ich nutze den Hobel (oder auch Katabe, Beitel, Schabhobel, etc) um heraus zu finden, was damit möglich ist, und wie ich mit ihnen ein bestimmtes Ergebnis bekommen kann. Da ist dann ein Ausriss oder eine ungleichmäßige Kante eher ein Schritt in die richtige Richtung als ein Fehler.
Ich hatte auch überlegt, ob ich das Werkstück noch schleifen will, habe jedoch darauf verzichtet, weil ich gerade total begeistert bin, von der Oberfläche, die ein Hobel erzeugt (,wenn er ordentlich geschärft ist), zumindest auf Buchenholz.
Lediglich die Flächen, die ich verleimt habe, habe ich mit 120er geschliffen, da sie mir zum Verleimen zu glatt waren (ein Hinweis von Paul Sellers).

Grüße
... lieber machen, was ich nicht kann, als lassen, was ich kann.
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#7
Bravo Jens, eine gelungene Lösung des Problems. Ich bin auch der Meinung dass nicht alles aussehen muss wie geleckt. Der Zweck heiligt die Mittel.
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