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[Projekt] Ich arbeite da auch gerade an meinem "Häuschen"...
#1
Moin,

einige können sich vielleicht noch dunkel dran erinnern, dass ich letztes Jahr im anderen Haus-Thread mal angekratzt hatte, dass ich nun auch Hauseigentümer bin.

Der Kasten ist von 1850, Fachwerk, von den Vorbesitzern teilsaniert und ich darf mich da jetzt auch dran auslassen.

Aktuell beschäftige ich mich mit der Decke zwischen OG und Dachgeschoss, denn diese Stakendecke fliegt komplett raus. Naja, also die Füllung, die Balken bleiben. Diese werden danach neu mit 24er Rauspund belegt und oben drauf kommt Geschossdeckendämmung. Wenn ich jetzt noch erwähne, dass der Balkenabstand zwischen 110cm und 130cm liegt, kriegen zwar evtl. anwesende Statiker einen Herzinfarkt, aber vorher war da auch nix dickeres als 24mm drauf, und das seit fast 170 Jahren.
Das bisschen Schwingen beim Drüberlaufen...und die alten Dielen haben nicht Mal Nut und Feder, haben sich also nicht Mal gegenseitig gestützt.

Sollte ich den Raum da oben Mal bewohnbar machen, kommt eh noch eine Unterkonstruktion drauf, wofür die Geschossdeckendämmung natürlich wieder raus müsste - allerdings habe ich ohne diese Ausbaureserve erstmal 295m² für mich alleine, das sollte gerade so reichen...

Durch die Aktion sind die Räume im OG nicht mehr so drückend niedrig. Einen Teil hat der letzte Vorbesitzer schon entsprechend umgebaut und es macht echt einen riesigen Unterschied.

Ich werde den Fortschritt hier Mal nacheinander dokumentieren, angefangen mit dem Bild im Anhang.

Heute habe ich endlich den ersten Durchbruch geschafft, nachdem ich vorher schon etwa eine Woche jeden Nachmittag zwischen zwei und drei Stunden Dielen abgehebelt und Dreck geschleppt habe. Die Decke für diesen Raum letztlich einzureißen ging innerhalb von etwa 1,5 Stunden.

Scheiß Arbeit, macht Dreck ohne Ende, aber solche Teilerfolge geben einem Energie weiter zu machen.

MfG


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#2
Oha, da hast du einen Haufen Arbeit. Da wünsche ich dir viel Erfolg und Durchhaltevermögen
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#3
(16.02.2019, 19:06)burli schrieb: Oha, da hast du einen Haufen Arbeit. Da wünsche ich dir viel Erfolg und Durchhaltevermögen

Kann ich mich nur anschließen: wünsche viel Durchhaltevermögen und Selbstmotivation. 

Oft sieht´s nach gar nicht viel Arbeit aus - isses dann aber ... bei dir sieht´s nach seeehr viel Arbeit aus.

Gutes Gelingen
Gruß Wolfgang
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#4
wenn du beim abbruch die Fenster zum Lüften auf machst ruft der Nachbar die Feuerwehr...

Da wird es noch viieele Teilerfolge geben
Gruß
Michael.

Mir ist klar dass die Stimmen in meinem Kopf nur mein schizophrener imaginärer Freund ist, aber er hat schon immer geile Ideen, meistens, manchmal, glaube ich.
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#5
Ein Nachbar ist Chef vonne Feuerwehr...*grins*
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#6
Uii, das sieht aus als hätte man dich zu lebenslänglichem Basteln verurteilt. Nach deutschem Recht wären das mindestens 15 Jahre.  Also, was hast du ausgefressen? Tongue 

Nee, im Ernst, immens viel zu tun, immens viel Arbeit, ergo immens viel Bastelspaß. Und am Ende steht ein erfüllter Lebenstraum. Wenn man sich das während der ganzen Plackerei immer wieder mal vor Augen hält, geht es vielleicht etwas leichter von der Hand.
Liebe Grüße
Andreas


Man kann es gar nicht vermeiden täglich hinzuzulernen!

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#7
Uh, ich habe gerade ein heftiges Déjà-vu, vor anderthalb Jahren sah es bei uns fast genauso aus. Wir bauen gerade das Obergeschoss eines kleinen Wirtschaft-/Nebengebäudes aus. Mittlerweile ist es aber schon fast bewohnbar.
Das Lehm/Stroh/150 jährige Staubgemisch zwischen den Balken fand ich am schlimmsten.

Wünsche Dir noch viel Kraft und Ausdauer.

Gruß Jochen
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#8
der nächste häuslebauer / umbauer, viel spass und lass dich nicht abschrecken....bei mir siehst ja auch immer wieder was schiefläuft oder wie langsam es doch voran geht.....
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#9
So, kleines Update:

Da ich in letzter Zeit einige Schichten zu arbeiten hatte und das auch noch wechselnd (Vertretungen...), bin ich nicht ganz so fix unterwegs, wie andere hier.

Aber wie heißt es so schön: Eile mit Weile...

Naja, ich bin immer noch am Aufnehmen der Dielenbretter, allerdings im Endspurt.
Etwa 3/4 der Restfläche sind schon nackt, ich setze mich jetzt gleich an den Rest.
Zumindest was die Dielen angeht. Habe noch 4m² Fließestrich (auf dem Dachboden -> #kannstedirnichausdenken) vor mir, das mache ich dann wohl morgen.

Gestern habe ich die Traufe an der hinteren Seite des Hauses von innen frei gelegt, siehe Anhänge.
Den Rest Dachrinne, der da noch hängt, kann ich von drinnen sauber machen, wenn ich das wollte.

An der Vorderseite vom Haus ist in den 70ern Mal mit beigefarbenen Klinkern verblendet worden...da muss ich mir auch noch was einfallen lassen, die Farbe geht gar nicht...

Was man auf den Bildern sieht ist, wie die Deckbretter befestigt worden sind. Ich bin einfach nur erstaunt, dass das nicht viel früher weggeflogen ist. Hier am "Berg" (etwa 320m über NN) ist manchmal ganz gut Wind, 100km/h hat der hier öfters drauf.
Vor allem die kurzen Auflagerhölzer finde ich bemerkenswert.

Das muss ich alles noch neu wieder herstellen, weil der Kram einfach fertig ist.

Die Traufe wollte der Vorbesitzer schon mit Keilbohlen  wieder neu verblenden, aber ich werde die Traufe wohl komplett neu machen. Ich muss eh an die unteren beiden Ziegelreihen dran und diese hässlichen Eternitplatten an der Außenwand müssen auch runter und durch was anderes ersetzt werden...da macht die Traufe nicht den Mega-Mehraufwand.
Evtl. Tacker' ich da OSB vor und verkleide das mit Schiefer oder fange dort schon Mal mit Rhombusleisten an...muss ich sehen.

Die Dachrinne wird dann auch wieder ohne superlange Spezial-Rinneisen zu befestigen sein.


Nun gut, dann will ich Mal ans Werk.

MfG


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#10
Interessant auch die Verbindung zwischen Dachsparren und Deckenbalken, wie im Anhang zu sehen.
Eine schöne Zapfenverbindung, Zapfen am Sparren.

Die Seite hier ist übrigens die Baumspitze, die andere Seite hat den sechsfachen Querschnitt.
Ist halt so, wenn man eine ganze Fichte als Deckenbalken hat.


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