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[Projekt] Knebelspanner
#1
Hallo zusammen,

Über Knebelspanner gibt es unzählige Videos und Anleitungen im Netz, aber alle Bastler schneiden die Teile einzeln sauber aus und schleifen dann Stück für Stück auf Endmaß. Ich habe ein paar Videos angesehen und niemanden gefunden, der es anders macht. Das muß doch einfacher gehen, besonders wenn man mehrere dieser Teile bauen will.

       

So sieht das Ergebnis bei mir aus.

               

Das Schablonenblatt ist an verschiedenen Stellen im Netz zu finden. Mit Hilfe dieses Schablonenblattes habe ich von jedem Bauteil ein Exemplar auf die gleiche Weise angefertigt, wie man es inden Videos sieht. Mit Hilfe dieser Schablonen habe ich alle dann Teile angezeichnet und grob ausgeschnitten, dann die Sperrholzschablonen aufgeschraubt und dann die Teile bündig gefräst.

Befestigt habe ich die Schablonen da, wo später die Löcher für die Achsen gebohrt werden. Bei den Teilen, die keine Löcher bekommen, habe ich die Schablone mal von links und mal von rechts aufgeschraubt, damit man die Befestigungslöcher später nicht sieht.

   

Hier sieht mann die Bauteile mit den Fräßschablonen und dahinter den "Prototyp". Ein Teil habe ich zuerst zusammengebaut, um zu sehen, ob das Ganze auch funktioniert.

   

Der Fuß ist bei mir nicht aus Multiplex, sondern aus Hartholz. Das erschien mir einfacher zu sein. Die Nut habe ich auf der Tischkreissäge gemacht.

Beim Prototyp habe ich noch Schrauben und selbstsichernde Muttern als Achsen verwendet. Bei den beiden anderen sind die Achsen aus 120er Nägeln gefertigt, da Schrauben (aus dem Baumarkt) eigentlich zu teuer sind und in meinem Fundus keine passenden Schrauben mehr waren. Die Achsen aus Nägeln sind mit einem Tropfen Sekundenkleber gesichert.

MfG

Walter
Der Weg ist das Ziel
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#2
(15.08.2021, 12:11)Fuzzy schrieb: ... , aber alle Bastler schneiden die Teile einzeln sauber aus und schleifen dann Stück für Stück auf Endmaß.

Nicht ganz, ich überlasse das meiste der CNC-Fräse.
MPX-Platte rein, Einzelteile raus.
Manuell braucht's nur einmal über die Kanten und ferrtisch.

Für die Bündigfräservariante wären mir die Finger zu nahe am Eisen.
______________________________________________
sägen - messen - fluchen - nochmal machen
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#3
Man kommt dem Fräser schon sehr nahe, aber CNC habe ich leider nicht. Jetzt, da ich Knebelspanner habe, würde ich andere Frässchablone machen, und kleine Teile damit festklemmen. Das ist sozusagen ein Henne-Ei Problem.

MfG

Walter
Der Weg ist das Ziel
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#4
Walter,

danke für deinen Beitrag.

Und jetzt wo die Henne -äh du- noch alle Finger hat: Magst du weiter Eier produzieren - oder hast du schon genug?
;-)

VG
Holger
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#5
(15.08.2021, 17:53)HMBwing schrieb: Und jetzt wo die Henne -äh du- noch alle Finger hat: Magst du weiter Eier produzieren - oder hast du schon genug?

Hallo Holger,

Vorerst nicht.

Nochmal zum Thema Risiko: Der Fräser war doch recht klein. Der hätte mir nicht gleich die Hand abgerissen. Allerdings an einer Tischfräse sind solche Aktionen Selbstverstümmelung.

MfG

Walter
Der Weg ist das Ziel
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#6
Man könnte sich sicherlich eine Halte-/Schiebevorrichtung mit der Funktion eines Schiebestock bauen, um die Kleinteile am Fräser vorbeiführen. Damit sind die Finger wieder in Sicherheit.

LG
----
Wos I net konn, konn Silikon
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#7
Mir fällt da nur Doppelkreuztisch , den es auch als Frästisch gibt , und das Fräsgut mit Pratzen festgeklemmt wird. Alles muss fest und sicher sein, unterschätzt die Kraft eines Fräsers nicht.
Gruß
Henrik
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